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Es gibt sie – die ultimative Freeride-Bucket-List, die jeder ambitionierte Powder Hound abarbeiten sollte, um zum Ritter geschlagen zu werden. Okay, ganz so eng wollen wir es dann auch wieder nicht sehen, aber die folgenden zehn Varianten gehören definitiv zu den absoluten Klassikern in den Alpen.

01. La Balma – Alagna, Piemont

Foto: Alagna

 

Früher war die Balma eine reguläre Piste. Doch durch die Stilllegung alter Liftanlagen war sie einige Zeit nur noch für Ski­tourengeher erreichbar. 2010 wurde der Bau der neuen Indren-Gondel abgeschlossen, wodurch die Balma wieder bequem mit dem Lift erreicht werden kann. Sie ist jedoch eine unpräparierte Tiefschneeabfahrt geblieben. Man passiert nicht nur die Ruinen der alten Seilbahnen, sondern auch verfallene Hirtenhäuser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, stillgelegte Minen und die Geistersiedlung von Bors. Die Balma ist zwar nicht schwierig, landschaftlich aber umso beeindruckender.

„Alagna ist jedes Mal ein absolutes Erlebnis – nicht nur die unzähligen Runs, sondern auch das Gefühl, eine Zeitreise zu unternehmen, wenn man an den alten Seilbahnen stoppt. Die lange Anfahrt bis in das Piemont hat sich bislang immer ausgezahlt.“

Daniel Hartmann, Freerider

Kartenausschnitt Freeride Map Monte Rosa
Kartenausschnitt Freeride Map Monte Rosa

Facts:

Skigebiet: Monterosa Ski
Webseite: www.visitmonterosa.com
Tagespass: 48 Euro
Ausgangspunkt Tal: Alagna Talstation
Ausgangspunkt Berg: Bergstation Indren
Einstieg: Punta Indren
Höhendifferenz: 2.050 Meter
Hangexposition: Ost
Hangneigung: max. 35°
Schwierigkeitsgrad: einfach/mittel
Endpunkt Tal: Wold
Gesamtdauer: 2,5 Stunden
Freeride Maps: Monte Rosa