„La Luce Infinita“ Teaser – 2018 – Troublehaus (+ großes Interview)

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Zum Release ihres Trailers zum neuen Troublehaus Film „La Luce Infinita“ haben wir der Crew einige Fragen gestellt und interessante Antworten bekommen!

Nach ihrem großartigen Release „Riding Rhythms“ steht nun mit „La Luce Infinita“ der nächste Movie aus dem Hause Troublehaus vor der Türe. Der Trailer macht erneut richtig Laune und wir haben ein Teil der Gruppe zum Interview gebeten.

Die Premiere des Films findet diese Woche am Freitag, den 24. August 2018, beim St. Anton Filmfest statt.

Weitere Termine:

Wenn wir genauere Infos über Ort und Zeit haben, werden wir sie hier entsprechend ergänzen.

Und nun zum Interview mit der Crew über den Film, die Mitwirkenden, die Finanzierung eines solchen Projektes sowie tiefergehende Fragen über das Freeriden sowie Backcountry-Freestyle.

Troublehaus „La Luce Infinita“ Interview (1/4)

Der neue Troublehaus Film nennt sich „La Luce Infinita“ – wie seid ihr auf den Titel gekommen und was erwartet uns in dem fertigen Streifen?

Arianna Tricomi: „La Luce infinita“ heißt „das unendliche Licht“, ein Phänomen, das die meisten von uns noch nie erlebt hatten. Es war sehr speziell immer im Licht zu leben, für 2 Wochen auf die Nacht zu verzichten und immer Zeit zu haben Skifahren zu gehen.

Der fertige Film kommt aus einem Flow, bei dem sich die Momente ineinander schmelzen und die Stimmung ohne viele Wörter rübergebracht wird. Es erzählt über schöne Zeiten, easy Zeiten, Zeit für Urlaub.

Marco Tribelhorn: Im fertigen Streifen zeigt uns eine fiktive Person ihre Urlaubsfotos (Analogbilder). Sie erzählt uns dabei einige kurze Anekdoten über diese skiverrückten Typen, die sie in Bergsfjord getroffen hat.

Neben dieser Rahmenhandlung sieht man flowige Freeride- und Kickeraction in der atemberaubenden Bergwelt an Norwegens Nordküste. Alles unterlegt mit einem für Troublehaus mittlerweile schon zum Standard gewordenen custom-made Soundtrack. Diesmal mit Gitarre, Geige und Perkussion.

Was wollt ihr den Zuschauern mit eurem Film vermitteln?

Arianna Tricomi: Das Schöne, einfach am Berg zu sein, Sonnenuntergänge mit deinen Freunden genießen zu können, bevor man zusammen runterfährt. Ich persönlich möchte auch vermitteln, dass Freeriden oder einfach Freesking schön sein kann und nicht unbedingt extrem und immer am Limit.

Es hat einfach etwas Schönes, Turns zu machen und für mich hat es was mit Surfen zu tun.

Marco Tribelhorn: In erster Linie sollen die Leute 15 Minuten entspannen, eintauchen und genießen können. Der Film soll den Zuschauern vermitteln, wie schön es ist, an diesen nicht endenden Tagen im hohen Norden Skifahren zu gehen.

Wer ist alles mit dabei?

Arianna Tricomi: Die Projekt Pommes Crew, also Sven Rauber, Georg Stückler und Tobi Huber und der Rookie Lucas Mangold. Ein teil der Makrellen war dabei, der Lui Hagelstein. Der junge super aktive Kiwi Freund Craig Murray. Und dann die Italiener Crew, also Markino und Nicola Grigis und ich, Ari. Natürlich war auch unser Filmer, Fotograf und Künstler Tribi (Marco Tribelhorn) dabei.

Seid ihr eine feste Crew an Ridern und wie habt ihr euch alle kennengelernt?

Arianna Tricomi: Ich würde nicht sagen, dass wir alle zusammen eine super feste Crew sind, aber wir sind auf jeden Fall alle extrem leidenschaftlichen Skifahrer, die bis am Ende des Tages (oder des Lichtes) Skifahren wollen.

Es ist so schön, dass alle so viel Bock auf Skifahren haben. Ich schätze, die meisten von uns haben sich beim Skifahren kennengelernt – zumindest habe ich meine Liebe auf den Ski getroffen und ich glaube, ich hatte echt viel Glück.

Marco Tribelhorn: Arianna hat das ganze Projekt angerissen, mich als Filmemacher engagiert und einfach ihre liebsten Skifreunde eingeladen auf diesen Frühlings-Trip mitzukommen. So entstand ein bunter, internationaler Haufen, von denen die meisten in Innsbruck leben und sich fast alle schon mal beim Skifahren getroffen haben.

Wie viel Aufwand steckt in eurem Film und wie finanziert ihr die Produktion inklusive der Reisen?

Marco Tribelhorn: Mit Sicherheit mehr als am Schluss auf der Rechnung steht. Die Produktion des Soundtracks hat schon fünf Tage in Anspruch genommen und mittlerweile sind in der Post-Production auch schon mehrere Wochen vergangen.

Dieses Projekt finanzieren glücklicherweise Aris Sponsoren. Meine Reise und ein Teil der Post-Production ist also bezahlte Arbeit für mich. Die eine oder andere „gratis“ Arbeitsstunde fliest aber logischerweise in das Projekt mit ein. Ich will ja auch, dass der Film richtig geil wird am Ende.

Für die meisten der Jungs war das aber ein Ferien-Trip den sie selbst finanziert haben. Daher großen Dank für euren Einsatz Boys!

Arianna Tricomi:  Tribi hat auf jeden Fall viel mehr zu tun gehabt, also vielen Dank für alles.

Seid ihr auf der Suche nach Sponsoren für weitere Projekte oder wollt ihr bewusst ohne auskommen?

Arianna Tricomi: Ich bin gerade nicht auf der Suche nach mehr. Ich möchte erstmal „La Luce Infinita“ genießen und schauen was daraus wird. Hoffentlich können wir mit einigen Film Festivals noch was verdienen, so dass alle Fahrer mit dem gleichen Budget rauskommen. Ich glaube bisher wollen wir alle bewusst ohne auskommen und schauen was die Zukunft bringt.

Marco Tribelhorn: Ich will bewusst Sachen machen, die mir taugen und wo ich selber bestimmen kann, wie das Endprodukt aussehen wird. Daher muss für mich zuerst einen gute Idee vorhanden sein bevor ich auf Sponsorensuche gehe.

Momentan ist noch kein neues Projekt in der Pipeline, von daher gibt’s erstmal keinen Grund irgendwelchen Marketing Möchtegerns die Hucke voll zu labern. Haha

Was motiviert euch in Zeiten von Instagram und einer kurzen Aufmerksamkeitsspanne der meisten Online-User einen Full Movie zu produzieren?

Arianna Tricomi: Ich persönlich bin kein Instagram Fan, ich muss aber ein Teil davon sein. Ich finde es super cool, dass der Rest der Crew nicht komplett in dieser Welt drinsteckt und dass alle auf mehr „Qualität“ motiviert sind.

Ich bin mir sicher, dass es noch einige Menschen da draußen gibt, die eine längere Aufmerksamkeitsspanne haben und die sich auf das Projekt freuen werden.

Marco Tribelhorn: Weil es uns selber besser gefällt, weil man das tun sollte was man mag und nicht das, was mehr Aufmerksamkeit bekommt. Wir setzen uns selber gerne hin, entziehen uns für einen Moment dem „Instawahn“ und schauen uns was Gescheites an. Dies motiviert uns etwas zu kreieren was Hand und Fuß, Anfang und Ende und vielleicht sogar eine kleine Story hat.