Wir waren mal wieder im wunderschönen Ischgl zu Besuch und haben euch aktuelle Bilder aus dem Snowpark mitgebracht.

PRIME Report: Das aktuelle Setup im Snowpark Ischgl (Winter 2020) - Rider: Lukas Schlickenrieder
PRIME Report: Das aktuelle Setup im Snowpark Ischgl (Winter 2020) – Rider: Lukas Schlickenrieder

Ischgl – Mehr als nur Aprés-Skis

Wenn das Skigebiet Ischgl zur Sprache kommt, denken viele zunächst nur an Aprés-Ski, aber das Resort im Paznaun kann viel mehr als das. Neben den rund 239 Kilometern Piste gibt es unzählige Möglichkeiten zum Freeriden. Wenn es Neuschnee gegeben hat, sind viele Powder Runs direkt vom Lift aus erreichbar und man findet auch Mittags immer wieder unverspurte Hänge. Darüber hinaus sind in Ischgl die Liftanlagen auf dem neuesten Stand.

Großer Snowpark mit vielen Optionen

Wie schon der Rest des Gebietes ist auch der Snowpark in Ischgl äußerst gut ausgestattet. Wie schon in den letzten Jahren findet man das Freestyle-Areal am 6er Sessellift B1 Velillbahn. Dieser ist äußerst bequem und befördert Freeskier ziemlich fix zur Bergstation. Vom Tal aus gelangt man zum Parklift am schnellsten über die A1 Silvrettabahn Gondel. Von dort aus sind es nur wenige Meter bis zum Einstieg in die Velillbahn. Oben angekommen startet der Snowpark sofort und reicht bis zum Ende der Abfahrt. Wer also möglichst viele Obstacles in einer Line fahren will, ohne Zeit auf der Piste zu verschwenden, ist hier genau richtig.

Video: „One day“ – Action-Clip aus dem Snowpark Ischgl mit Jona Zimmermann & Lukas Schlickenrieder

Snowpark Ischgl – Oberer Abschnitt

Raus aus dem Lift, wenige Meter fahren, links abbiegen und schon kommt man an den Anfang des Snowpark Ischgl, der neben der Freestyle-Line auch eine Funline für Kids und Freestyle-Anfänger bereithält.

Die ersten Features im Snowpark Ischgl, links daneben die Funline.
Die ersten Features im Snowpark Ischgl, links daneben die Funline.

Der Beginn des Parks in Ischgl ist ähnlich aufgebaut wie im letzten Jahr. Neu ist allerdings ein Down Rail mit einer ordentlichen Länge für fortgeschrittene Fahrer. Davon abgesehen geht das Setup äußert entspannt los mit einem kurzen Straight Rail, kleinen Easy Jumps sowie PVC Tubes.

Die einfachen Obstacles am Anfang des Parks sind für jeden etwas.
Die einfachen Obstacles am Anfang des Parks sind für jeden etwas.
Rider: Lukas Schlickenrieder
Rider: Lukas Schlickenrieder
Neben der Line mit den Butter Boxen befindet sich nun auch ein Down Rail im oberen Abschnitt des Parks.
Neben der Line mit den Butter Boxen befindet sich nun auch ein Down Rail im oberen Abschnitt des Parks.
Rider: Lukas Schlickenrieder
Rider: Lukas Schlickenrieder
Danach folgt erneut das etwas anspruchsvollere C Rail auf der linken sowie weitere Butter Boxen in verschiedenen Variationen auf der rechten Seite.
Danach folgt erneut das etwas anspruchsvollere C Rail auf der linken sowie weitere Butter Boxen in verschiedenen Variationen auf der rechten Seite.
Perfekt zum Reinlehnen: Das C Rail - Rider: Lukas Schlickenrieder
Perfekt zum Reinlehnen: Das C Rail – Rider: Lukas Schlickenrieder

Die obere Easy/Medium Kickerline lädt nach den kleinen Jumps am Anfang des Parks zu den nächsten Schritten in Sachen Airtime ein.

Nach dem ersten Table Kicker sind die restlichen Jumps als Roller gebaut, das heißt der Table ist auf dem gleichen Niveau wie der Absprung. So fallen Fahrer, die zu langsam auf den Jump fahren, nicht nach unten und bieten damit eine relativ sichere Möglichkeit, um sich an den richtigen Speed ranzutasten.
Nach dem ersten Table Kicker sind die restlichen Jumps als Roller gebaut, das heißt der Table ist auf dem gleichen Niveau wie der Absprung. So fallen Fahrer, die zu langsam auf den Jump fahren, nicht nach unten und bieten damit eine relativ sichere Möglichkeit, um sich an den richtigen Speed ranzutasten.
Und wer lieber nicht springen will, der kann die Easy Features bestehend aus diversen Butter Boxen sowie Tubes neben der Kicker Line fahren.
Und wer lieber nicht springen will, der kann die Easy Features bestehend aus diversen Butter Boxen sowie Tubes neben der Kicker Line fahren.

Snowpark Ischgl – Unterer Abschnitt

Nach dem Ende des ersten Parkabschnitts geht es einige Meter quer durch das Gebiet in den unteren Teil des Snowparks.

Der untere Teil des Snowpark Ischgl im Überblick: Links die Medium/Pro Kicker, rechts die Jib Line.
Der untere Teil des Snowpark Ischgl im Überblick: Links die Medium/Pro Kicker, rechts die Jib Line.
Die Kicker bieten mit ca. 10 bis 14 Metern Table ausreichend Airtime für größere Tricks. Abgesehen von High-Level World Cup Fahrern wird hier wohl jeder glücklich werden. - Rider: Jona Zimmermann
Die Kicker bieten mit ca. 10 bis 14 Metern Table ausreichend Airtime für größere Tricks. Abgesehen von High-Level World Cup Fahrern wird hier wohl jeder glücklich werden. – Rider: Jona Zimmermann
Die Jib Line bietet zwei verschiedene Optionen und beginnt mit einer A Frame Posttube sowie einem Rainbow Rail mit Butterbox.
Die Jib Line bietet zwei verschiedene Optionen und beginnt mit einer A Frame Post Tube (links) sowie einem Rainbow Rail mit Butterbox (rechts).
In der Medium/Pro Kicker Line können insgesamt drei Jumps in einem Run gefahren werden.
In der Medium/Pro Kicker Line können insgesamt drei Jumps in einem Run gefahren werden.
Steht äußerst fein da und das Panorama gibt es gratis oben drauf: Die Medium/Pro Kicker Line in Ischgl.
Steht äußerst fein da und das Panorama gibt es gratis oben drauf: Die Medium/Pro Kicker Line in Ischgl.
Der wohl einzige Schwachpunkt in der Jib Line im unteren Abschnitt: Diese beiden sehr flachen und breiten Tubes.
Der wohl einzige Schwachpunkt in der Jib Line im unteren Abschnitt: Diese beiden sehr flachen und breiten Tubes.
Danach folgt diese Posttube mit Tokio Drift Anfahrt, rechts daneben befindet sich noch ein kleiner Jump.
Danach folgt diese Post Tube mit Tokio Drift Anfahrt, rechts daneben befindet sich noch ein kleiner Jump.
Jona Zimmermann an der Post Tube.
Jona Zimmermann an der Post Tube.
Waterfall Rail und Down Box. Rechts daneben befindet sich ein Airbag. Dort kann man erste Tricks sicher im Luftkissen landen, bevor man sie im Schnee probiert.
Waterfall Rail und Down Box. Rechts daneben befindet sich ein Airbag. Dort kann man erste Tricks sicher im Luftkissen landen, bevor man sie im Schnee probiert.
Das Waterfall Rail macht richtig Laune und ist eine willkommene Abwechslung zu normalen Rails. - Rider: Lukas Schlickenrieder
Das Waterfall Rail macht richtig Laune und ist eine willkommene Abwechslung zu normalen Rails. – Rider: Lukas Schlickenrieder
Neben der Park Chill Area steht dieses Straight Industry Rail. - Rider: Lukas Schlickenrieder
Neben der Park Chill Area steht dieses Straight Industry Rail. – Rider: Lukas Schlickenrieder
Nach den Medium/Pro Jumps folgt dieses neue Double Kinked Rail. Im Hintergrund ist der Airbag, die Park Chill Area sowie das Straight Industry Rail zu sehen.
Nach den Medium/Pro Jumps folgt dieses neue Double Kinked Rail. Im Hintergrund ist der Airbag, die Park Chill Area sowie das Straight Industry Rail zu sehen.
Vor allem fortgeschrittene Fahrer werden sich über dieses neue Features freuen. - Rider: Lukas Schlickenrieder
Vor allem fortgeschrittene Fahrer werden sich über dieses neue Features freuen. – Rider: Lukas Schlickenrieder
Als letztes folgt noch dieser Tank ...
Als letztes folgt noch dieser Tank …
... sowie dieses Multi Feature.
… sowie dieses Multi Feature.
Der Blick von der Park Chill Area auf den unteren Abschnitt des Snowpark Ischgl.
Der Blick von der Park Chill Area auf den unteren Abschnitt des Snowpark Ischgl.

Snowpark Ischgl – Fazit

Auch dieses Jahr hat uns das Setup im Snowpark Ischgl nicht enttäuscht und wir sind erfreut darüber, dass das Resort weiterhin konstant ein absolut spaßiges Setup anbietet. Der Shape der Obstacles ist quasi perfekt und mit einigen neuen Features wie dem Down Rail im oberen oder dem Double Kinked Rail im unteren Abschnitt konnte die Shape Crew im Vergleich zum letzten Jahr die Qualität sogar noch weiter erhöhen. Zudem ist man mit dem 6er Sessellift schnell wieder am Eingang des Parks und kann dann einen langen Run mit vielen Optionen genießen.

Der Besuch in Ischgl lohnt sich also auch für Freestyle-Fans weiterhin und wir hatten erneut einen super Tag im Paznaun.

Weitere Infos findet ihr auf der offiziellen Webseite sowie auf Instagram.

Bis zum nächsten Mal in Ischgl. - Rider: Jona Zimmermann (links), Lukas Schlickenrieder (rechts)
Bis zum nächsten Mal in Ischgl. – Rider: Jona Zimmermann (links), Lukas Schlickenrieder (rechts)
Rider: Jona Zimmermann
Rider: Jona Zimmermann
Rider: Lukas Schlickenrieder
Rider: Lukas Schlickenrieder

 

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