Die Corona-Pandemie trifft die gesamte Wintersportbranche in der Saison 2020/2021 hart. Wir halten euch in diesem Artikel über die aktuellen Entwicklungen rund um das Thema Corona & Skifahren in Deutschland, Österreich, Italien sowie der Schweiz auf dem Laufenden.

Update vom 16. Februar 2021: In Tirol herrscht nach den neuen Verordnungen für Bergbahnen, die seit dem gestrigen Montag in Kraft sind und einen negativen Corona-Test für die Nutzung der Pisten vorschreiben, dezentes Chaos. Insgesamt ist kein einheitliches Bild vom Skibetrieb in dem österreichischen Bundesland möglich.

Viele Bergbahnen haben ihre Betriebszeiten angepasst, manche sind nur Vormittags, manche nur unter der Woche, manche nur am Wochenende und manche wie bisher geöffnet. Eine umfassende Übersicht ist nicht möglich, daher hilft im konkreten Fall nur ein Blick auf die Webseite des Skigebietes, wenn ihr auf die Piste wollt.

Sölden hat sogar angekündigt den Betrieb bis auf weiteres komplett einzustellen. Besitzer von Saisonkarten können auf die noch geöffneten Ötz Lifte ausweichen.

In Ischgl, die in diesem Winter noch keinen einzigen Tag ihre Lifte geöffnet hatten, droht sogar der Totalausfall der Saison 2020/2021. Ob es noch einen Betrieb geben soll, wollen die Verantwortlichen Ende Februar entscheiden.

„Derzeit spricht alles dafür, eher nicht aufzusperren“ – Günther Zangerl Ischgler Seilbahnvorstand

Besitzer von Saison- bzw. Verbundkarten in Tirol können trotz des eingeschränkten Angebotes an Liften nicht auf eine Rückerstattung hoffen, da diese, wie zum Beispiel im Falle der Snow Card Tirol, an die komplette Schließung aller Skigebiete bis zum Ende der Wintersaison gekoppelt sind. Zudem findet kaum eine Kommunikation statt. Der letzte Post auf der Facebookseite der Snow Card Tirol stammt vom 3. November 2020.

Zumindest auf den Kanälen des Freizeitticket Tirol findet eine regelmäßige Kommunikation der aktuellen Entwicklungen statt.


Update vom 15. Februar 2021: Nachdem es letzte Woche noch eine vage Ankündigung war, ist es ab heute Realität: Auf die Skipisten in Tirol kommt man nur noch mit einem negativen Corona-Test. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein.

Es gibt davon nur einige wenige Ausnahmen:

  • Die Regelung gilt NICHT für Tourengeher.
  • Wer in den letzten sechs Monaten positiv getestet wurde, muss keinen negativen Test vorlegen, dafür „eine ärztliche Bestätigung“.
  • Kinder unter 10 Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen.

Die Einhaltung wird stichprobenartig durch die Gesundheitsbehörde kontrolliert.

Die gleiche Testpflicht gilt seit letzten Freitag auch bei der Ausreise aus Tirol nach Deutschland.

Neues gibt es auch aus Italien: Nachdem die Vorbereitungen für eine Öffnung der Lifte in sogenannten Gelben Zonen wie z.B. die Lombardei, das Aosta-Tal oder Venetien bereits liefen, hat die italienische Regierung das Wintersport-Verbot für Freizeitsportler nun doch erneut verlängert.

Wie Lange das Verbot gilt, ist aktuell nicht bekannt. Langsam aber sicher wird es jedoch, ähnlich wie in Deutschland, auch in Italien auf einen Komplettausfall der Wintersaison 2020/2021 hinauslaufen.


Update vom 12. Februar 2021: Nachdem die deutsche Bundesregierung den Lockdown diese Woche offiziell bis 7. März verlängert hat, rückt ein möglicher Skibetrieb in Deutschland immer weiter in die Ferne.

Mit der Zugspitze hat ein erstes und eines der größten Skigebiete in Deutschland bereits angekündigt, dass es in der Saison 2020/2021 keinen Liftbetrieb mehr im Gebiet Garmisch Classic geben wird.

„Traurig aber wahr. Aufgrund der erneuten Lockdown-Verlängerung bis mindestens 7. März müssen wir euch mitteilen, dass es im Gebiet Garmisch-Classic diesen Winter keinen Skibetrieb mehr geben wird.“

Es besteht allerdings noch die Hoffnung, dass zumindest einige Lifte zu Ostern 2021 ihren Betrieb aufnehmen können.


Update vom 10. Februar 2021: In Österreich herrscht derzeit ein dezenter Streit zwischen der Tiroler Landes- sowie der Bundesregierung.

Nachdem am Montag eine Reisewarnung für Tirol von Bundeskanzler Kurz ausgesprochen wurde, sind am gestrigen Dienstag die daraus folgenden Maßnahmen konkretisiert worden. Jeder, der das Bundesland verlassen will, muss einen negativen Corona-Test vorweisen. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein. Die Maßnahme gilt ab Freitag und zunächst für 10 Tage, also bis 21. Februar 2021.

Ausgenommen davon sind Osttirol sowie Kindes bis 10 Jahre. Polizei sowie Bundesheer sollen die Einhaltung dieser Regel an den Landesgrenzen kontrollieren. Es droht eine Strafe von bis zu 1.450€.

Neuigkeiten gibt es auch zu der vagen Ankündigung, dass für die Nutzung von Bergbahnen ein negativer Corona-Test erforderlich sei. Die Forderung, ausgesprochen von der Bundesregierung, steht weiterhin im Raum, tritt aber erst in Kraft, wenn die Maßnahme rechtlich auf Umsetzbarkeit geprüft wurde. Bis dahin gilt die bisherige Bestimmung für das Tragen einer FFP2-Maske.


Update vom 8. Februar 2021: Nachdem der verlängerte harte Lockdown in Österreich am gestrigen 7. Februar 2021 abgelaufen war, werden nun heute die Maßnahmen zumindest im Bundesland Tirol wieder massiv verschärft. Nachdem die südafrikanische Mutation des Coronavirus dort vermehrt aufgetreten ist, hat die Regierung in Wien eine Reisewarnung für Tirol ausgesprochen.

Laut Bundeskanzler Sebastian Kurz sollen alle nicht notwendigen Reisen nach Tirol unterlassen werden, „um zu verhindern, dass sich diese Mutation immer weiter ausbreitet“. Darüber hinaus sollen sich alle Urlauber, die sich in den letzten Wochen in Tirol aufgehalten haben, umgehend testen lassen.

Außerdem wurden die Grenzkontrollen nach Deutschland verschärft, um die verschärften Einreiseverordnungen zu kontrollieren. Die Grenzen bleiben aktuell weiter geöffnet, Bayern schließt eine Grenzschließung in der nahen Zukunft jedoch nicht aus.

Und auch für alle Skifahrer in Tirol ändert sich noch mehr: Ab sofort kommt man nur noch mit einem negativen Antigen-Test auf die Piste! Weitere Details wie zum Beispiel, wie alt der Test sein darf bzw. muss, liegen bisher nicht vor.

Quellen: tt.com, spiegel.de, orf.at, tirol.gv.at


Update vom 20. Januar 2021: Nach Österreich hat am gestrigen Dienstag, den 19. Januar 2021, nun auch Deutschland den bundesweiten Lockdown verlängert. Damit steht nun fest, dass es bis mindestens 14. Februar 2021 definitiv keinen Skibetrieb in Deutschland geben wird.


Update vom 18. Januar 2021:  Österreich hat den Lockdown im ganzen Bundesland erneut verlängert, vorerst bis zum 7. Februar 2021. Neu ist dieses Mal, dass ab sofort eine verschärfte Maskenpflicht gilt. In öffentlichen Verkehrsmitteln sowie beim Einkaufen müssen nun  FFP2-Masken getragen werden. Diese sollen zum Selbstkostenpreis von ca. 1,50€ in Supermärkten angeboten werden.

Änderungen am aktuellen Skibetrieb in Österreich gibt es nicht. Restaurants sowie Hotels bleiben jedoch weiterhin geschlossen.

Die aktuelle Lage in Deutschland sowie der Schweiz ist ebenfalls unverändert was die Situation mit Skifahren betrifft. In Deutschland sind ohne Ausnahme alle Lifte geschlossen.

In der Schweiz wurde am 13. Januar 2021 zwar ein erneuter harter Lockdown verkündet, allerdings ist es abhängig vom Kanton, ob Bergbahnen öffnen dürfen oder nicht. Wir empfehlen daher einen Blick auf die jeweilige Webseite des Skigebietes. Die meisten Skigebiete, darunter die bekannten Resorts wie LAAX, Corvatsch, St. Moritz, Davos sowie Zermatt haben aktuell geöffnet. Eine allgemeine Maskenpflicht beim Skifahren gibt es in der Schweiz nicht.
Die Hotels sind, anders als in Österreich, weiterhin geöffnet. Die hoteleigenen Restaurants dürfen nur von den eigenen Gästen genutzt werden.

Problematisch für Wintersportfans aus Deutschland sind die Einreisebestimmungen. Bei der Einreise nach Österreich muss man auf jeden Fall mindestens 5 Tage in Quarantäne, danach ist ein „Freitesten“ möglich. Darüber hinaus gilt seit dem 15. Januar 2021 eine elektronische Registrierungspflicht (Pre-Travel-Clearance) für alle, die nach Österreich einreisen!

Die Schweiz betrachtet aktuell nur das deutsche Bundesland Sachsen als Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko.


Update 4 vom 4. Januar 2021: Österreich hat angekündigt den harten Lockdown im ganzen Bundesland bis zum 24. Janaur 2021 zu verlängern. Ein zuvor geplantes „Freitesten“ soll es nun nicht mehr geben. Ab dem 24. Januar 2021 ist ein sogenanntes Zutrittstesten geplant. Ab diesem Datum soll der Zutritt zu Restaurants, im Tourismus sowie bei Veranstaltungen mit einem negativen Antigentest möglich sein.

Änderungen am aktuellen Skibetrieb gibt es nicht.


Update 3 vom 21. Dezember 2020: Die Schweiz hat neue Maßnahmen angekündigt, die jedoch nicht einheitlich im ganzen Land gelten. Die Gebiete in Graubünde (Laax, Corvatsch, St. Moritz) bleiben geöffnet, andere Gebiete müssen schließen. Alle Details weiter unten.


Update 2 vom 19. Dezember 2020: Gestern hat die österreichische Regierung in einer Pressekonferenz weitere Maßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie angepasst und einen dritten Lockdown ab 26. Dezember 2020 angekündigt. Wir haben die Auswirkungen auf den Skibetrieb im Artikel entsprechend aktualisiert.

Darüber hinaus hat auch Italien einen weiteren Lockdown vom 21. Dezember 2020 bis 6. Januar 2021 angekündigt.


Update 1 vom 2. Dezember 2020: Heute hat die österreichische Regierung in einer Pressekonferenz verschiedene Maßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie angepasst. Wir haben im Folgenden die für Skifahrer interessanten Änderungen zusammengefasst.


Ab wann öffnen die Skigebiete in Österreich wieder?

Aktueller Stand: Auch nach der Ankündigung des neuen Lockdowns ab 26. Dezember 2020 in Österreich können Skigebiete ab 24. Dezember 2020 wie vorher angekündigt öffnen. Hotelbetriebe sowie die Gastronomie bleiben allerdings weiterhin geschlossen. Ebenso gilt die bereits bekannte Quarantäne-Regelung für Touristen aus dem Ausland weiterhin (siehe unten). Skifahren ist daher in Österreich ab dem 24. Dezember quasi nur für Österreicher bzw. in Österreich wohnhafte Personen möglich.

Ob Skigebiete wirklich öffnen, bleibt den einzelnen Bundesländern überlassen, der Bund schreibt dafür lediglich die Nutzung von FFP2-Masken vor, der Rest ist ländersache. Tirol, Vorarlberg sowie Salzburg haben bereits bekannt gegeben, dass sie ihre Skigebiete öffnen werden. Wir gehen davon aus, dass die restlichen Ländern ebenfalls öffnen.

Ab 18. Januar 2021 sind dann die ersten Lockerungen geplant. Zu diesem Zeitpunkt sollen die Hotels sowie Gastronomiebetriebe wieder öffnen dürfen, allerdings nur für Personen, die einen negativen Test vorweisen können, der nicht älter als drei Tage ist. Ab 24. Januar soll der Lockdown dann vollständig vorbei sein.

Skigebiete in Österreich dürfen ab 24. Dezember 2020 ihren Betrieb wieder aufnehmen. Natürlich gelten dort dann die bekannten Abstandsregeln, es muss eine Maske getragen werden und in den Gondeln gilt eine Kapazitätsgrenze. Gastronomien bleiben allerdings noch (mindestens) bis zum 7. Januar 2020 geschlossen, ebenso wie Veranstaltungen bis zu diesem Zeitpunkt nicht möglich sind. Zudem wurde die Ausgangssperre in Österreich gelockert, sie gilt nun wieder von 20 bis 6 Uhr.

Kann man in Österreich über Weihnachten Skifahren ?

Neben den oben genannten Lockerungen gibt es allerdings schlechte Neuigkeiten für alle Skifahrer, die nicht in Österreich wohnen. Die österreichische Regierung hat ein „strenges Einreise-Regime“ angekündigt und macht die Grenzen praktisch bis ins neue Jahr dicht. Jeder, der nach Österreich zwischen dem 7. Dezember 2020 und 10. Januar 2021 einreisen will, MUSS für zehn Tage in Quarantäne. Skifahren fällt daher für alle Nicht-Österreicher zu Weihnachten, Neujahr und den Winterferien aus. Diese Maßnahme gilt für alle Bewohner aus Regionen mit mehr als 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten 14 Tagen, also quasi für alle in Deutschland. Skifahren in Österreich über Weihnachten bleibt daher ein Vergnügen für Einheimische.

Schon vor der Ankündigung der Österreicher verschärfte Bayern die Maßnahmen und ordnete auch für Tagesgäste, die sich nur einen Tag in Österreich aufhalten, eine Quarantänepflicht bei der Rückkehr nach Deutschland an. Zudem gibt es in verschiedenen Ländern heftige Diskussionen um eine europaweite Schließung aller Skigebiete. Hier gibt es allerdings stand heute noch keine endgültige Entscheidung.

Sonderfall Kleinwalsertal

Die von der österreichischen Regierung beschlossenen Maßnahmen gelten auch für das Kleinwalsertal. Dies bedeutet, dass auch dort Restaurants und Hotels bis mindestens 7. Januar 2020 geschlossen bleiben. Nachdem alle Bergbahnen in Bayern aktuell geschlossen sind, hat die Gemeinde Mittelberg in einer Pressemeldung bekannt gegeben, dass die OK Bergbahnen und die IG Skipass Kleinwalsertal sich dieser Regelung anschließen. Damit soll unter anderem „der Sonderstatus des Kleinwalsertals in Bezug auf die Risikogebietseinstufung nicht unnötig gefährdet“ werden. Es wird also bis mindestens 10. Januar 2021 keinen Skibetrieb im Kleinwalsertal geben!

Ob BürgerInnen aus dem Kleinwalsertal nach einen Aufenthalt von weniger als 24 Stunden in Deutschland bei einer Rückkehr der Quarantänepflicht unterliegen, befindet sich derzeit (Stand 3.12.2020) noch in Abklärung.

Ab wann öffnen die Skigebiete in Deutschland?

Aktuell haben im Rahmen des Lockdown-Light in Deutschland alle Skigebiete geschlossen. Dies gilt aktuell bis zum 20. Dezember 2020. Der Ministerpräsident von Bayern Markus Söder hatte allerdings bereits angekündigt, dass er mit einer Verlängerung über Weihnachten sowie Silvester rechne, voraussichtlich bis zum 10. Januar 2021.

Nachdem der Lockdown Light in Deutschland verlängert wurde, ist nun klar, dass es frühestens am 11. Januar 2021 mit dem Skibetrieb in Deutschland losgehen wird. Es ist jedoch nach wie vor möglich, dass die aktuellen Maßnahmen auch im Januar weiter verlängert werden. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Update vom 14. Dezember 2020: Nachdem die deutsche Regierung am gestrigen Sonntag, den 13. Dezember 2020, einen bundesweiten harten Lockdown verkündet hat, ist damit ein weiteres Signal gesetzt worden, dass es in absehbarer Zeit für nicht Profis keinen Wintersport geben wird. An der für uns relevanten Situation hat sich durch die Ankündigung an sich nichts geändert, da schon vorher kein Skibetrieb möglich war.

Darf ich in Deutschland Ski-Touren gehen?

Prinzipiell darf man in Deutschland weiterhin Ski-Touren gehen, da es keine allgemeine Ausgangssperre gibt. In Bayern gilt ab Mittwoch, den 16. Dezember 2020, eine nächtliche Ausgangssperre. Daher könnt ihr tagsüber weiterhin auf Ski-Touren gehen.

Wir raten davon jedoch ab oder bitten euch darum, dass wenn ihr auf eine Ski-Tour geht, dieses bitte an abgelegenen bzw. weniger stark frequentierten Gebieten zu machen. In Garmisch oder auch in Nesselwang waren beispielsweise teils hunderte Tourengeher auf einmal unterwegs und das ist in der aktuellen Lage natürlich nicht sehr förderlich. Als Reaktion darauf wurden bereits Parkplätze komplett geschlossen (Nesselwang) oder eine hohe Parkgebühr eingeführt (Garmisch).

Darüber hinaus birgt jede Ski-Tour auch ein gewisses Verletzungsrisiko, und die Lage in den Krankenhäusern sollte auf keinen Fall durch solche unnötigen Fälle weiter belastet werden.

Ab wann öffnen die Skigebiete in Italien?

Nach der Ankündigung des neuen Lockdowns ist nun klar, dass die Skigebiete in Italien nicht vor dem 6. Januar 2021 öffnen werden.

Italien hat die Maßnahmen aus dem November verlängert. Daher ist dort bis mindestens Ende Dezember kein Skibetrieb erlaubt. Wann die Skigebiete in Italien wieder öffnen dürfen, ist bisher unklar.

Und die Schweiz?

Bereits vor ein paar Tagen wurden in einigen Kantonen der Schweiz Neuerungen bekannt gegeben, wir haben das Update aus Graubünden noch abgewartet, um euch einen Überblick zu ermöglich.

Stand heute bleiben alle Gebiete in Graubünden und damit auch die Snowparks in Laax, am Corvatsch sowie Davos, geöffnet. Das gab die Bündner Regierung am heutigen Montag, den 21. Dezember 2020, bekannt. Die Lage solle ab sofort täglich neu beurteilt werden. Tagestickets werden (wie schon vorher) nur online verkauft und sind auf ein bestimmtes Kontingent begrenzt. Alkohol wird in den Skigebieten verboten. Die Schweiz wird ab dem 4. Januar 2021 mit Impfungen gegen das Corona-Virus beginnen.

Auch im Kanton Wallis sowie in Bern bleiben die Skigebiete stand heute geöffnet.

In den verschiedenen Skigebieten sowie dazugehörigen Orten gelten teils strikte Maskenpflichten. Da es keine einheitliche Regelung gibt, bitten wir euch, die jeweiligen Webseiten der Skigebiete zu checken, unter welchen Bedingungen ein Besuch möglich ist.

Andere Kantons haben das Skifahren über die Feiertage bis mindestens 29. Dezember 2020 verboten. Darunter befinden sich Obwalden (u.a. Engelberg-Titlis), St. Gallen (u.a. Flumserberg, Pizol, Wildhaus), Zürich (u.a. Steg im Tösstal, Bäretswil, Fischenthal-Aurüti), Appenzell Innerrhoden, Zug, Luzern (u.a. Sörenberg) und Schwyz (u.a. Mythenregion, Hoch-Ybrig), Nidwalden, Uri (u.a. Andermatt)

Die Schweiz ist das einzige Land, in dem aktuell Skigebiete geöffnet haben. Am Corvatsch finden beispielsweise aktuell die Progression Days 2020 statt und in LAAX ist der Snowpark bereits zu einem größeren Teil aufgebaut und kann täglich besucht werden.

Ursprüngliche Meldung: Skigebiete in Österreich müssen schließen

3. November 2020

Nach dem abrupten Saisonende der Wintersaison 2019/2020 aufgrund der Corona-Pandemie schlägt das Virus nun auch in der Saison 2020/2021 wieder voll zu. Im Sommer hatte sich die Lage in ganz Europa zunächst deutlich entspannt und so konnte im September sowie Oktober die Wintersaison auf den Tiroler Gletschern in Hintertux, im Kaunertal sowie Stubai fast normal eröffnet werden. Dann kam der aktuelle Anstieg der Infektionszahlen in Europa und damit nach und nach neue einschneidende Maßnahmen der Regierungen.

Am Samstag, den 31. Oktober 2020 verkündete der österreichische Bundeskanzler Kurz konkrete Einschränkungen zur Eindämmung der Infektionszahlen in Österreich, einen „Lockdown Light“. Für die Skigebiet in Österreich ist dieser jedoch so gar nicht „light“, denn unter anderem wurde Freizeit- und Amateursport komplett verboten, mit Ausnahme von professionellem Sport. Außerdem wurde eine Ausgangssperre zwischen 20 und 6 Uhr verhängt und Hotels dürfen keine Gäste mehr aufnehmen.

Ab wann schließen die Gletscher zum Skifahren in Österreich?

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Österreich gelten ab heute, dem 3. November 2020. Damit müssen die bereits geöffneten Skigebiete Stubaier Gletscher, Kaunertaler Gletscher, Hintertuxer Gletscher, Pitztaler Gletscher, Mölltaler Gletscher, Sölden, DachsteinKitzsteinhorn ihren Betrieb wieder einstellen.

Professionelle Sportler können weiterhin mit Einschränkungen trainieren. Auch die PrimeParkSessions 2020 werden erstmal fortgesetzt werden können.

Die Mautstraße am Kaunertaler Gletscher bleibt geöffnet. In einem aktuellen Post gibt der Kaunertaler Gletscher bekannt, dass die Kaunertaler Gletscherstraße „bis auf weiteres auch für den Ausflugsverkehr und für Skitourengeher geschlossen“ bleibt.

Wie lange bleiben die Skigebiete in Österreich geschlossen?

Die aktuellen Maßnahmen der österreichischen Regierung aufgrund des Covid-19 Virus gelten bis Ende November. Danach wird über ein weiteres Vorgehen erneut beraten. Sölden hat, stand heute, als Wiedereröffnungstermin den 3. Dezember angegeben. Die restlichen Skigebiete nennen als Termin für die erneute Öffnung Anfang Dezember bzw. das Ende der Maßnahmen am 30. November 2020.

Der FIS Freeski Slopestyle Weltcup am Stubaier Gletscher findet wie geplant, allerdings ohne Zuschauer, statt.

Mehr ist aktuell nicht bekannt und aufgrund der unsicheren Entwicklung ist alles weitere Spekulation. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald es neue Informationen gibt.

Ab wann schließen die Skigebiete in Italien?

In Italien mussten die Skigebiete bereits nach zwei Tagen Betrieb erneut schließen. Nach dem sprunghaften Anstieg der Covid-19 Infektionszahlen mussten alle Skigebiete am 26. Oktober 2020 schließen.

„Im November wird man in Italien nicht Skifahren“ – Vincenzo Spadafora, italienischer Sportminister

Wie lange bleiben die Skigebiete in Italien geschlossen?

Die Maßnahmen in Italien die auch die Schließung der Skigebiete beinhalten gelten zunächst bis zum 24. November 2020. Wie in Österreich auch, wird dann über eine Verlängerung oder eine Lockerung beraten. Aktuell kann die Entwicklung niemand abschätzen. Auch für Italien gilt daher: abwarten.

Sobald es neue Informationen gibt, werden wir euch informieren.

Snow Card Tirol: Gibt es eine Rückerstattung?

Die Snow Card Tirol ist einer der beliebtesten Saisonkarten in Österreich. Sie beinhaltet insgesamt über 90 Skigebiete darunter auch die Tiroler Geltschergebiete Stubai, Pitztal, Kaunertal, Hintertux sowie Sölden. Sie ist seit Anfang Oktober 2020 gültig und daher fragen sich nun viele Besitzer, ob es aufgrund des zweiten Lockdowns in Österreich im November eine Rückerstattung gibt.

Auf Facebook hat die Snow Card Tirol dazu nun Stellung genommen und sagt, dass es aktuell keine Rückerstattung gibt, sondern nur dann, wenn „alle SCT-Partner-Skigebiete bis zum Ende der Wintersaison dauerhaft geschlossen bleiben müssen und die Snow Card weniger als 20x genutzt werden konnte. […] Ein Anspruch auf Verlängerung der Gültigkeit besteht nicht.“

Bereits Ende Oktober wurde kommuniziert, dass es „bei teilweisen Schließungen […] kein Rückvergütungsanspruch“ gibt.

Konkret stehen in den AGBs der Snow Card Tirol folgende Bedingungen für eine Rückerstattung von „bis zu 50% des Kaufpreises„:

  • Eine behördliche Zwangsschließung aller Betriebe der Partner der Snow Card Tirol wird dauerhaft, d.h. bis zum geplanten Saisonende, angeordnet.
  • Eine behördliche Grenzschließung oder Reisewarnung für ganz Tirol wird dauerhaft, d.h. bis zum geplanten Saisonende, angeordnet.
  • Sollte der Nutzer bis zum Eintreten der Zwangsschließung, Grenzschließung oder
    Reisewarnung die Snow Card Tirol an weniger als 20 Skitagen genutzt haben, erhält er pro nicht in Anspruch genommenem Skitag (bis zu dieser Obergrenze von 20 Skitagen) eine Rückvergütung in Höhe von 1/20 (ein Zwanzigstel) des Kartenpreises pro Skitag.

Zusammengefasst heißt dies, dass bei einer vorübergehenden Schließung, wie nun bei dem Lockdown im November, kein Anspruch auf Rückerstattung der Snow Card Tirol besteht. Die Bedingungen dafür umfassen immer einen Zeitraum bis zum geplanten Saisonende.

Freizeitticket Tirol: Gibt es eine Rückerstattung?

Beim ebenfalls sehr beliebten Freizeitticket Tirol sind die Bedingungen für eine Rückerstattung etwas anders gestaltet. Falls aufgrund einer behördlichen Anordnung die Lifte mehr als 14 Tage schließen müssen, haben Inhaber eines Freizeitticket Tirol Anspruch auf eine Rückerstattung. Konkret gibt es pro Tag, den die Bergbahnen nicht geöffnet sind, 1/365 des Ticketpreises erstattet (ab dem ersten Tag der Schließung). Ausgezahlt wird allerdings erst am Ende des Gültigkeitszeitraumes am 30.September und nur dann, wenn bis zum Ende der Saison die Karte nicht mehr als 20 Mal genutzt wurde.

Angewendet auf den aktuellen Lockdown im November 2020, der nach aktuellem Stand 27 Tage dauert, hat der Inhaber eines Freizeitticket Tirol also Anspruch auf eine Rückerstattung in Höhe von 7,4% unter der Voraussetzung der bereits erwähnt Bedingung, dass im Laufe der Saison die Seilbahnbetriebe weniger als 20 Mal genutzt wurden.

Nachlesen könnt ihr die Bedingungen in den AGBs unter dem Punkt Rückvergütung.

Darüber hinaus ist folgende Info noch interessant: Wenn ihr bereits im letzten Jahr ein Freizeitticket Tirol gekauft habt, bekommt ihr bei einem erneuten Kauf in dieser Saison einen Rabatt von 8%.