Die neue PRIME Skiing Printausgabe #25 mit vielen interessanten Themen ist fertig! Die Highlights unseres aktuellen Magazins im Überblick.

> Ab sofort im Handel <

Skifahren ist und bleibt mit Abstand die genialste Beschäftigung auf unserem Planeten. Wie sonst ließen sich Natur, Sport und Lifestyle so unbeschwert und erfüllend miteinander vereinen wie beim Skifahren? Mit breiten Latten über unverspurte Hänge surfen oder mit der Freestyle-Crew ein paar Runden im heimischen Park drehen – im Freeskiing ist alles erlaubt und jeder darf seine ganz individuelle Art des Sports erfinden und zelebrieren. Bei uns gibt es keine Regeln oder gar Grenzen. Und das soll auch so bleiben.

Um diese Behauptung auch mit entsprechenden Beweisen zu hinterlegen, haben wir euch zwei Storys ins Magazin gepackt, die unterschiedlicher nicht sein könnten und somit die Bandbreite an Möglichkeiten aufzeigen, die unsere Sportart mit sich bringt. Wir haben nämlich einen usbekischen Heliski Guide interviewt. Diese Tatsache löst sicherlich bei keinem PRIME-Leser ekstatische Jubelschreie aus. Doch wer bedenkt, dass Albert Popov stolze 73 Lenze auf dem nicht vorhandenen Buckel hat, erst mit 30 Jahren das erste Mal auf Alpinskiern stand, der einzige nationale Lawinenfachmann ist und mit seinen Powder-Latten im Tienschan-Gebirge Big Turns in steile Faces meißelt, der wird Alberts Lebensgeschichte mit Staunen aufsaugen. Als Konterpart begleiten wir die Freeski-Crew von el.Makrell auf ihrem Trip in den Osten. Doch anders als gedacht und mit einem nachhaltigen Touch versehen sind die Innsbrucker nicht mit dem Auto aufgebrochen, son- dern haben sich mit dem Zug auf eine abenteuerliche Reise begeben. Neben diesen beiden außergewöhnlichen Geschichten entführen euch noch elf Locals zu ihren Home-Spots und plaudern aus dem Freeski-Nähkästchen. Viel Spaß beim Lesen!

Freeski till Eternity!

Eurer Freeski-Zugschaffner Roman Lachner

Opa Albert

Albert Popov ist 73 Jahre alt, hat drei Enkel, bekommt keinerlei Rente, leidet unter Arthrose in beiden Knien und heizt den kleinen Kanonenofen seiner winzigen Einzimmerwohnung im Bergdorf Chimgon auch bei klirrender Winterkälte nur sehr sparsam. Aber der kleine alte Mann mit dem weißen Bart hat dieses ganz besondere Funkeln in seinen strahlend blauen Augen. Denn er weiß: Er ist unersetzlich. Ohne ihn läuft nichts im Hinblick auf Freeriden in den Ausläufern des Tienschan-Gebirges im Osten Usbekistans. Er ist der einzige Lawinenfachmann des Landes und hat nahezu in jedem Mi-8-Helikopter gesessen, der zu den unzähligen und über 4.000 Meter hohen Gipfeln und Flanken im Ugam-Chatkal-Nationalpark zum Heliskiing durchgestartet ist. Zudem ist er der König der First Lines. Albert fährt immer zuerst – seit mehr als 36 Jahren. Was der Powder-Methusalem des weiten Ostens im Schnee zwischen Seidenstraße und Sibirien so alles erlebt hat, erzählt er im anschließenden Interview.

Ski-Interrrail

Auf den folgenden Seiten dürfen wir die Innsbrucker Freeski-Crew el.Makrell auf einer literarischen Schmankerl-Reise Richtung Osten begleiten – mit der Eisenbahn. Vollgepackt mit Ski- und Kamera-Equipment startete die zwölfköpfige Truppe ihr Abenteuer in der Tiroler Hauptstadt Richtung Slowenien, Bosnien, Rumänien und Slowakei. Da passiert so einiges.

Home Runs

Skifahren ist für die meisten von uns mit Reisen verbunden. Anders als fanatische Ski-Bums, die sich am liebsten in den Bergstationen der üblichen Freeski-Hotspots einquartieren würden, um somit gleich morgens den ersten unberührten Run noch vor Betriebsbeginn einsacken zu können, müssen wir oftmals Hunderte von Kilometern bis zur Destination im Auto abspulen. Und dennoch hat auch unser langweilig normales Lebensmodell seinen Vorteil. Wir sind nämlich nicht an einen speziellen Ort gebunden und wählen unser Shred-Ziel frei nach der aktuellen Schnee- und Wetterlage aus. Das ist zumindest der Plan. Oftmals verschlägt es uns auf der Suche nach den besten Bedingungen in uns unbekannte Skigebiete. Bis wir allerdings die weißen Nuggets im Powder oder die feinsten Park-Runs gefunden haben, vergeht leider immer wieder kostbare Zeit. Aus diesem Grund haben wir die Locals von elf Skigebieten vors Mikrofon gebeten, die uns von den Vorzügen ihrer Resorts berichten sollten. Ihre Secret Spots wollten sie uns aber nie verraten. Viel Spaß beim inspirieren lassen!

Freeride Skitest

Mit „back to the roots“ ließe sich die aktuelle Entwicklung im Freeride-Sektor wohl am treffendsten beschreiben. Waren die Modelle wegen ihres harten Flex, ihrer langen Kante und ihrer aggressiven Performance noch vor zehn Jahren ausschließlich ambitionierten Skifahrern vorbehalten, wurden diese Spezialisten im Laufe der Zeit immer zahmer konstruiert, um auch weniger versierte Skifahrer in den Genuss von auftriebsstarken und schnellen Skiern kommen zu lassen. Rocker an Tip und Tail, ausgeprägte Taper und leichtere Bauweisen sorgten dafür, dass sich die einstigen Big-Mountain-Waffen nun deutlich drehfreudiger und generell einfacher fahren ließen. Wenn wir ehrlich sind, handelte es sich dann aber nicht mehr um klassische Freeride-Skier, sondern eher um Backcountry-Modelle oder breitere All-Mountain-Latten. Womöglich haben sich zahlreiche Konstrukteure an die radikalen Sportgeräte von damals erinnert und wieder Modelle konzipiert, die den Spirit von einst verkörpern und als kompromisslose Off-Piste-Weapons nur ausgewählten Ridern zu empfehlen sind.

Wo bekomme ich die aktuelle PRIME Skiing Ausgabe?

Bestellen könnt ihr die Ausgabe in unserem Online-Shop. Außerdem findet ihr unser Print-Magazin an gut sortierten Kiosken im deutschsprachigen Raum!