Caja Schöpf & Sandra Lahnsteiner haben gemeinsam einen Trip nach Georgien unternommen und waren dabei nicht nur beim Skifahren, sondern haben auch Land und Leute kennengelernt. Außerdem haben sie uns schöne Bilder sowie einen sehenswerten Kurzfilm mitgebracht.

„A Journey to Georgia“ – Ein Trip durch Georgien mit Caja Schöpf & Sandra Lahnsteiner

Text: Caja Schöpf

Caja und Sandra sind zwei professionelle Freeriderinnen, die schon viele Länder der Welt bereist haben, um sich auf die Suche nach dem besten Schnee zu machen. Von Japan bis Neuseeland über Chile, Indien, Island, Norwegen und vieles mehr, kennen sie jeden Fleck dieser Welt, der ihre Sucht nach dem pulvrigen Champagner Powder stillen kann.

Sandra ist Profi Freeriderin und selbst Produzentin der weltweit einzigsten und größten Skifilm Produktion mit nur weiblichen Athleten. Caja gehörte einst zu den weltbesten Freestylerinnen, nahm 2012 noch bei der WM in Salt Lake City teil und ist jetzt neben ihrer eigenen Leistungssportkarriere Sportpsychologin und betreut andere Athleten in ihrem Training und dem Wettkampf.

Caja und Sandra sind zwei professionelle Freeskierinnen mit unterschiedlichen Hintergründen und gleichen Reiseträumen - Foto: Thomas Marzusch
Caja und Sandra sind zwei professionelle Freeskierinnen mit unterschiedlichen Hintergründen und gleichen Reiseträumen – Foto: Thomas Marzusch

Zwei wagemutige Frauen, die zielstrebig sind, wissen wohin sie wollen und ihre eigenen, eher etwas außergewöhnlichen Wege gehen und Träume leben. Einer dieser Träume war, mal wieder eine gemeinsame Skireise zu unternehmen, welche nicht nur Skifahren beinhaltete, sondern auch ihren Hunger nach Fernweh und neuen Reisezielen stillte.

Neu ist Georgien als Ski-Destination nicht mehr, ein persönlich ziemlich einzigartiger Trip bleibt es trotzdem. - Foto: Thomas Marzusch
Neu ist Georgien als Ski-Destination nicht mehr, ein persönlich ziemlich einzigartiger Trip bleibt es trotzdem. – Foto: Thomas Marzusch

Unter den Vollblut Skifahrern ist Georgien sicherlich kein Geheimtipp mehr, aber davon wollten sich Caja und Sandra selbst überzeugen und trafen die Entscheidung sich auf den Weg in das kleine Land zwischen Russland, Aserbaidschan, Armenien und der Türkei zu machen.

Am Fuße des Kasbek, dem dritthöchsten Berg Georgiens wohnten sie in dem Boutique Design Hotel „The Rooms“. Mit viel Liebe zum Detail und einem atemberaubendem Blick auf den Gletscher des Kasbek und der darunter liegenden Kirche der Dreifaltigkeit ist dieses Hideaway ein wirklicher Juwel und einen Abstecher wert.

Georgien bietet neben seiner interessanten Kultur viele Möglichkeiten zum Skitouren. - Foto: Thomas Marzusch
Georgien bietet neben seiner interessanten Kultur viele Möglichkeiten zum Skitouren. – Foto: Thomas Marzusch

Von dort starteten die zwei Freeriderinnen ihre täglichen Touren, die sie hoch hinaus und tief hinein in die Weiten des Kaukasus führten. Begleitet wurden sie neben dem Team von Photographen, Kameramann und Caja’s Bruder von Ludwig Karrasch, dem jüngsten Bergführer Deutschlands, der vor allem durch seine große Erfahrung und seine Geduld ein wichtiger Begleiter war.

Neben sehr anspruchsvollen Skitouren und Abfahrten gibt es auch Skitouren Varianten für Jedermann. Wer Lust auf Skitouren hat und einmal die unverspurten Powderhänge des Kaukasus erleben möchte, ist in Georgien genau richtig und sollte sich beeilen, bevor der Hype noch größer wird. Neben den atemberaubenden Landschaften, den langläufigen Bergketten bis nach Russland, lebt Georgien auch von seiner wunderbaren Kultur und seinen Landsleuten.

Es gibt neben einfachen auch sehr anspruchsvolle Touren in Georgien. - Foto: Thomas Marzusch
Es gibt neben einfachen auch sehr anspruchsvolle Touren in Georgien. – Foto: Thomas Marzusch

Egal wo, wurden die 2 jungen Frauen mit einer sehr warmherzigen Gastfreundschaft empfangen, bekamen einen traditionellen Schnaps, den Chacha und wurden mit deftigen Speisen, frisch gebackenem Fladenbrot und dem zu unrecht noch wenig bekannten georgischen Rotwein verwöhnt. Mit einer geschätzten Keltererfahrung von 8.000 Jahren gilt die kleine Kaukasusrepublik als Wiege der Weinkultur. So konnten sie jeden langen und anstrengenden Skitag gemütlich abschließen und sich für den kommenden Tag stärken.

Foto: Thomas Marzusch
Foto: Thomas Marzusch

Was die meisten Skireisenden in Georgien außer Acht lassen, ist, dass Georgien eine unglaublich sehenswerte Hauptstadt hat, welche es sich lohnt ein paar Tage anzusehen. Somit wurde diese Reise mit ein paar Kulturtagen in Tiflis abgerundet, wo das Team um Caja und Sandra in dem hippen Hostel „Fabrika“ wohnten, einer ehemaligen sowjetischen Näherei. Dort erlebt man eine spannende Atmosphäre, in welcher Moderne und Traditionalität auf eine wunderbare Art und Weise aufeinander treffen.

Neben dem Skifahren interessierten sich Caja und Sandra auch für die Kultur in Georgien. Land und Leute hat sie überzeugt und vor allem die Hauptstadt Tiflis hat es ihnen besonders angetan. - Foto: Thomas Marzusch
Neben dem Skifahren interessierten sich Caja und Sandra auch für die Kultur in Georgien. Land und Leute hat sie überzeugt und vor allem die Hauptstadt Tiflis hat es ihnen besonders angetan. – Foto: Thomas Marzusch

An manchem Flecken in Tiflis konnte man sich nicht sicher sein, ob man sich gerade in Amsterdam oder Berlin befindet, so hip waren Cafés, Hostels, Restaurants und Bars. Der Puls des Nachtlebens riss auch Caja, Sandra und das gesamte Team mit und fand einen würdigen Abschluss für eine unvergessliche Ski-Reise, bevor es zurück nach Deutschland ging.“

Das war's: Auch der spannendste Trip muss irgendwann vorbei sein. - Foto: Thomas Marzusch
Das war’s: Auch der spannendste Trip muss irgendwann vorbei sein. – Foto: Thomas Marzusch

„A Journey to Georgia“ – Mehr Bilder

Foto: Thomas Marzusch
Foto: Thomas Marzusch
Foto: Thomas Marzusch
Foto: Thomas Marzusch
Foto: Thomas Marzusch
Foto: Thomas Marzusch
Foto: Thomas Marzusch
Foto: Thomas Marzusch
Foto: Thomas Marzusch
Foto: Thomas Marzusch
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