Safety First! Wir haben den Giro Ledge Skihelm einem Test unterzogen und hier sind unsere Eindrücke des Kopfschutzes mit MIPS Technologie.

Der US Amerikaner Torin-Yater Wallace ist ein Mitglied des Giro International Teams und trägt einen Giro Ledge Helm (mit einem speziellen Branding eines weiteren Sponsors) - Foto: Giro / Adam Clark
Der US Amerikaner Torin-Yater Wallace ist ein Mitglied des Giro International Teams und trägt einen Giro Ledge Helm (mit einem speziellen Branding eines weiteren Sponsors) – Foto: Giro / Adam Clark

Giro Ledge Skihelm mit MIPS

Ein Skihelm auf seinen wichtigsten Zweck hin zu testen, nämlich den Kopf bei einem Sturz möglichst gut zu schützen, ist gar nicht so einfach, daher tasten wir uns erst einmal mit den Hardfacts heran.

Der Ledge Skihelm von Giro wird mit einer Weichschalenkonstruktion produziert und ist mit dem MIPS System ausgestattet. Auf der diesjährigen ISPO haben wir uns dieses System genauer erklären lassen. Das Grundprinzip dabei ist eine bewegliche Schicht im inneren des Helms, das vor allem bei Stürzen, bei denen man seitlich (und nicht im 90 Grad Winkel) auf den Boden auftrifft, besser vor Verletzungen schützt. Dies ist vor allem deswegen sinnvoll, da die meisten Unfälle in Bewegung passieren und damit diesem Fallmuster entsprechen.

Für einen besseren Halt besitzt der Ledge das sogenannte Auto Loc 2 Fit System, das man zudem abnehmen kann. Der Mechanismus sorgt für beim Tragekomfort für den letzten Feinschliff und funktioniert in der Praxis sehr gut. Für ausreichend Frischluft sorgen diverse Belüftungen im Helm. Eine besondere „Super Cool-Belüftung“ sorgt dabei für einen verringerten Luftzug, während der Kopf gleichzeitig ausreichend gekühlt wird.

Features

Allen voran ist der Ledge Helm natürlich für eine nahtlose Kombination mit allen Giro-Brillen konstruiert. Allerdings könnt ihr auch anderen Brillen problemlos mit diesem Helm kombinieren. Hinzu kommen abnehmbare Ohrenpolster und auch die Brillenhalterung kann entfernt werden, wenn ihr den Strap eurer Gläser lieber unter dem Helm verstecken wollt. Zudem entspricht der Helm der DIN EN 1077 Norm und hält damit die Sicherheitsanforderungen der EU-Richtlinie für Ski-Schutzausrüstung ein.

Unser Eindruck

Unser erster Eindruck nach dem Auspacken des Giro Ledge war, dass er sehr schlicht gehalten ist. Der Look ist zeitlos und orientiert sich sehr an dem altbewährten Skate-Style: Schlicht und lässig. Vor allem, wenn man die Ohrenpolster sowie die Brillenhalterung entfernt hat, sieht der Helm simpel aus, ohne dabei Abstriche bei der Sicherheit zu machen.

Möchte man eine normale Mütze unter dem Helm tragen, sollte man eher zu einer Größe über der Empfehlung für den eigenen Kopfumfang greifen. Wir haben den Helm mit einem Kopfumfang von 59cm und in der Größe L (59 – 62,5cm) getestet und hier musste man schon eine sehr dünne Mütze anziehen, um mit dem Helm noch einen komfortablen Sitz zu erzielen.

Sizing Chart für den Giro Ledge Skihelm
Sizing Chart für den Giro Ledge Skihelm

Der Ledge ist in insgesamt 7 verschiedenen Farbvariationen erhältlich – da sollte also für jeden etwas mit dabei sein. Preislich gehört er mit 100€ nicht zu den preisgünstigsten Helmen, allerdings gibt es auch noch deutlich teurere Modelle. Zudem liegt der aktuelle Straßenpreis mit ca. 50-70 Euro deutlich unter der UVP.

Fazit – Giro Ledge

Uns hat vor allem der schlichte Skate-Style des Helmes gefallen. In Kombination mit dem guten Belüftungssystem sowie MIPS ist der Giro Ledge ein zuverlässiger Begleiter am Berg – egal ob im Park, auf der Piste oder im Backcountry.

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Mehr Bilder vom Giro Ledge Skihelm

Rider: Torin-Yater Wallace - Foto: Giro / Adam Clark
Rider: Torin-Yater Wallace – Foto: Giro / Adam Clark
Rider: Torin-Yater Wallace - Foto: Giro / Adam Clark
Rider: Torin-Yater Wallace – Foto: Giro / Adam Clark