In einem Winter wie diesem ist es besonders wichtig, auf die alpinen Gefahren hinzuweisen. SnowHow macht das seit über 10 Jahren auch an Schulen und geht mit seinen staatlich geprüften Berg- und Skiführern in die Klassenzimmer, um Bewusstsein für Lawinen und andere Risiken in den Bergen zu schaffen. 

Bei den SnowHow Kursen lernt man den gezielten Umgang mit Schaufel, Sonde und LVS Gerät / Fotocredit: Klaus Kranebitter
Bei den SnowHow Kursen lernt man den gezielten Umgang mit Schaufel, Sonde und LVS Gerät / Fotocredit: Klaus Kranebitter

Volkschülern, Mittelschülern und SchülerInnen der Oberstufe werden wichtige Verhaltensregeln im alpinen Gelände gezeigt und die Grundlagen der Lawinenkunde bei einem Tag am Berg vermittelt. Mit 42 Schullawinenkursen (33 in Tirol und 9 in Vorarlberg) sind die dafür diese Jahr von Land Tirol, der Stadt Innsbruck, der Tiroler Versicherung, den Vereinen Sicheres Tirol und Sicheres Vorarlberg sowie Partnern aus der Industrie bereitgestellten Mittel komplett ausgeschöpft. Die Nachfrage ist aber weit größer und die 42 SnowHow Schullawinenkurse in Tirol und Vorarlberg decken leider noch nicht den Bedarf.

Wenn SchülerInnen in Tirol und Vorarlberg im Skianzug das Klassenzimmer betreten, dann steht eine besondere Unterrichtseinheit auf dem Programm. Es geht mit Ski, Snowboard oder Schneeschuhen hinaus in den Schnee und auf den Berg, um sich der Gefahren, die dort lauern bewusst zu werden und zu lernen sich verantwortungsbewusst im alpinen Gelände zu bewegen.

SnowHow unterrichtet auch die Grundlagen der Lawinenkunde / Fotocredit: Klaus Kranebitter
SnowHow unterrichtet auch die Grundlagen der Lawinenkunde / Fotocredit: Klaus Kranebitter

Bergsicherheit statt Schule

Der Tag beginnt mit ein paar Grundlagen: Lawinengefahrenstufen, Lawinenlagebericht, Schnee- und Lawinenarten, Wettervorhersage usw. Danach zeigen die staatlich geprüften Berg- und Skiführer von SnowHow unter anderem den Zusammenhang von Steilheit und Lawinengefahr, wie man Gefahrenstellen und Gefahrenzeichen erkennt und was im Notfall zu tun ist.

Die SnowHow Schullawinenkurse sind nicht nur eine willkommene Abwechslung im stressigen Schulalltag, sie zeigen den Kindern und Jugendlichen auch die Naturgewalten in ihrem Lebensraum auf, wie man die Gefahren beurteilen kann und sein Verhalten am Berg dementsprechend anpasst. Bei SnowHow wird das Thema bereits in den Volksschulen behandelt, da es zum Leben in den Alpen dazu gehört und frühzeitig ein Bewusstsein dafür geschaffen werden sollte.

Mit den von den Partnern zur Verfügung gestellten Mitteln können im diesem Winter nicht weniger als 42 Schullawinenkurse in Tirol und Vorarlberg durchgeführt werden. Und trotzdem ist der Bedarf noch nicht gedeckt. Lehrpersonen sollten sich daher rechtzeitig schon für die nächste Saison anmelden.

Snowhow statt Schule / Fotocredit: Klaus Kranebitter
Snowhow statt Schule / Fotocredit: Klaus Kranebitter

SnowHow Initiative

Die Schullawinenkurse sind ein Projekt des Vereins zur Förderung von Bildung und Sport in Innsbruck. Staatlich geprüfte Berg- und Skiführer vermitteln Lawinenwissen und schaffen Bewusstsein für alpine Gefahren. Die Initiative wird unterstützt von öffentlichen Institutionen und Partnern aus der Sportindustrie.

SnowHow Schulkurse

Die Anmeldung zu einem SnowHow Schullawinenkurs oder einem ClimbHow Kletter- bzw. BikeHow Kurs erfolgt über die Lehrpersonen bzw. die Direktion einer Schule jeweils für die gesamte Klasse. SchülerInnen, die weder Skifahren noch Snowboarden können werden mit Schneeschuhen ans Thema herangeführt. Verschüttetensuchgeräte, Sonden, Schaufeln und bei Bedarf Schneeschuhe stellt der Verein kostenlos zur Verfügung. Je nach Vereinbarung zwischen Landesschulrat und Seilbahnwirtschaft sind auch die Lifttickets für die SchülerInnen gratis.

SnowHow Partner

Innsbruck | Land Tirol | Landesschulrat für Tirol | Verein Sicheres Tirol | Sicheres Vorarlberg | Tiroler Versicherung | Marmot | Pieps | Julbo

Mehr Informationen über SnowHow findet ihr auf der offiziellen Website snowhow.info