Inhaltsübersicht:

Nachbericht mit allen Highlights, Bildern und Videos von den Playstreets 2019 in Bad Gastein (Österreich).

Red Bull PlayStreets 2019 (Bad Gastein) – Nachbericht, Ergebnis, Bilder & Videos

Red Bull PlayStreets 2019 (Bad Gastein) - Nachbericht, Ergebnis, Bilder & Videos - Rider: Tobi Müller - Foto: Red Bull Content Pool
Red Bull PlayStreets 2019 (Bad Gastein) – Nachbericht, Ergebnis, Bilder & Videos – Rider: Tobi Müller – Foto: Red Bull Content Pool

Zum bereits achten Mal feierte Gastein mit Red Bull PlayStreets die Freeski-Party des Jahres. Angeheizt von der großartigen Stimmung, die im historischen Wintersportort mitten im SalzburgerLand herrschte, liefen 16 der weltbesten Rider zur Höchstform auf.

Nick Goepper (USA), Bronzemedaillengewinner bei der Weltmeisterschaft in Park City (USA), beeindruckte die Judges und knapp 15.000 Zuschauer mit seinen aufsehenerregenden Tricks am meisten und sicherte sich damit seinen eigenen Stern an der Wall of Fame.

Unter den 16 Athleten aus 9 Nationen fanden sich auch der Titelverteidiger Jesper Tjäder (SWE) sowie Nick Goepper (USA). Aus österreichischer Sicht war vor allem mit den Salzburgern Lukas Müllauer und Tom Ritsch zu rechnen. Freeski Germany war mit insgesamt drei Ridern vor Ort: Vincent Veile, Tobi Müller sowie Flo Preuss.

Der Österreicher Johannes Rohrmoser auf dem anspruchsvollen Kurs der Red Bull Playstrees in Bad Gastein - Foto: Red Bull Content Pool
Der Österreicher Johannes Rohrmoser auf dem anspruchsvollen Kurs der Red Bull Playstrees in Bad Gastein – Foto: Red Bull Content Pool

Die anspruchsvolle Strecke durch und über die Straßen von Bad Gastein forderte ihnen ihr ganzes Können ab. Nach der Qualifikation am Nachmittag, traten die 16 Besten ab 19 Uhr in Head-to-Head-Duellen gegeneinander an. Das hohe Niveau zog sich durch den gesamten Bewerb und wurde mit einem spannenden Finale gekrönt.

Angeheizt vom Jubel der knapp 15.000 begeisterten Zuschauer gaben Nick Goepper (USA) und Jesper Tjäder (SWE) ihr absolut Bestes, als sie im Finale um den Sieg kämpften. Herausforderer Goepper legte mit einem nahezu fehlerlosen Run und 271 Punkten vor, bevor Titelverteidiger Tjäder zum Konter ansetzte und noch einmal tief in die Trickkiste griff.

Trotz vollem Einsatz ging sich die erste Titelverteidigung in der Geschichte von Red Bull PlayStreets um knappe 5 Punkte nicht aus. Goepper überzeugte die 3-köpfige Jury mit Kreativität und einem flüssigen Lauf.

„Red Bull PlayStreets ist etwas ganz besonders. Das Beste ist einfach der einzigartige Kurs und die Nähe zu den Fans. Man merkt sie fiebern mit den Fahrern richtig mit. Ich komme ganz sicher wieder nach Bad Gastein zurück.“ – Nick Goepper (USA)

Der 25-jährige Amerikaner darf sich in die Reihe legendärer Sieger einreihen und auf seinen eigenen Stern an der mittlerweile berühmten Red Bull PlayStreets Wall of Fame freuen.

Die drei besten Fahrer bei den Red Bull Playstreets 2019 in Bad Gastein: Jesper Tjäder, Nick Goepper und Oscar Wester - Foto: Red Bull Content Pool
Die drei besten Fahrer bei den Red Bull Playstreets 2019 in Bad Gastein: Jesper Tjäder, Nick Goepper und Oscar Wester – Foto: Red Bull Content Pool

Der Österreicher Lukas Müllauer konnte leider nicht an seinen dritten Platz beim letzten Mal anknüpfen und musste sich im Viertelfinale Taisei Yamamoto (JPN) geschlagen geben. Dennoch war Müllauer wieder besten Österreicher.

„Es wäre schön gewesen, weiter zu kommen, aber es ist schon ok. Der Kurs ist extrem anspruchsvoll und verzeiht keine Fehler, wie man bei mir gesehen hat. Was richtig pusht sind die Fans, die den ganzen Weg hinunter nur 5 Meter von einem entfernt sind. Das gibt es sonst nirgends.“ – Lukas Müllauer

Aus österreichischer Sicht schafften alle fünf Starter den Sprung aus der Qualifikation ins Finale. Dort mussten sich Dennis Ranalter, Sam Baumgartner und Tom Ritsch bereits im Achtelfinale geschlagen geben. Lukas Müllauer und Johannes Rohrmoser scheiterten erst im Viertelfinale an der internationalen Konkurrenz.

Der Kurs mit teilweise massiv hohen Rails verlangte den Athleten alles ab - Rider: Jesper Tjäder - Foto: Red Bull Conten Pool
Der Kurs mit teilweise massiv hohen Rails verlangte den Athleten alles ab – Rider: Jesper Tjäder – Foto: Red Bull Conten Pool

Von den deutschen Fahrern schaffte es nur Tobi Müller in die zweite Runde. Unglücklicherweise trat er im ersten Final-Match gegen seinen Teamkollegen Flo Preuss an, und so konnte nur einer der beiden Freeski Germany Fahrer weiterkommen. Im nächsten Duell musste Tobi sich dann dem späteren Finalisten Jesper Tjäder geschlagen geben.

Die Duelle aus dem Finale in der Übersicht
Die Duelle aus dem Finale in der Übersicht

Red Bull Playstreets 2019 – Full Replay