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Oakley: Neue Modelle für 2021 mit bewährter Technologie und neuen Features

Interview: Roman Lachner

Oakley Product Manager Mike Turner spricht im exklusiven Interview über die Zusammenarbeit mit Aleksaner Kilde sowie die neuen Oakley Skibrillenmodelle, die auf bewährte Technologie setzen und mit neuen Features verbessern.

Weil wir offen für Neues und freilich in der Lage sind, über unseren Freeski-Tellerand hinaus zu blicken, wollen wir uns heute die neueste Goggles aus dem Hause Oakley einmal etwas näher betrachten. Wo sollte hier das Problem sein, fragt man sich. Es gibt kein Problem, nur ist die „Flight Path XL“ das Pro-Model von Skirennläufer Aleksander Kilde. Das sollte uns nicht stören, denn der Neuling von Oakley fährt wieder einmal ein Feuerwerk aus technischen Details und optischen Leckerbissen auf.

Interview: Oakley Product Manager Mike Turner über die „Flight Path XL“ 2021 und weitere Themen

Hallo Mike! Zusammen mit Renn­läufer Aleksander Kilde hast du die neue „Flight Path XL“ entwickelt. Für uns Freeskier stehen die Stangenfahrer klar auf der dunklen Seite der Macht, aber wir wollen mal nicht so streng mit euch sein. Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Aleksander? Hat der Norweger bei euch mit einer ganzen Reihe an Ideen angeklopft?

Hallo Roman, vielen Dank, dass du eine Ausnahme machst und Aleksanders Pro-Model in deinem Mag featurst! Die Zusammenarbeit mit ihm ver­lief im Grunde wie mit all unseren Pro­jek­ten, die wir mit Teamridern realisieren. Wie du weißt, hat Oakley eine ganze Horde von absoluten Top-Profis in seinen Reihen. Und deren Vorlieben, Kritikpunkte und Erfah­run­gen nutzen wir, um uns und unsere Produkte stetig weiterzuentwickeln.

Aleksander hatte uns regelmäßig mit konstruktivem Feedback zur „Canopy“ versorgt. Als die Zeit gekommen war, dieses Modell zu ersetzen, bauten wir auf seinem Feedback auf – und auf Aleksanders Ge­sichts­form. Nach einem ersten kon­spi­rativen Treffen in Beaver Creek luden wir den Norweger zu uns ins In­ter­pla­ne­tary Headquarter ein, um zusammen mit den Ingenieuren seine Kommentare, Bedenken und Wünsche zu kanalisieren und daraufhin erste Skizzen anzufertigen.

Welche Abteilungen befinden sich eigentlich in diesem Komplex in Kalifornien und wie viele Mitarbeiter arbeiten dort?

Das Oakley-Hauptquartier in Foothill Ranch, Kalifornien, ist unser Entwicklungs- und Produktionszentrum, also das Herz von Oakley. Hier tüfteln unsere „verrückten“ Wissenschaftler“ an immer neuen Modellen für die weltbesten Athleten und gestalten somit die Zukunft von Sportbrillen.

Das Headquarter in Kalifornien könnte ohne Umbaumaßnahmen für zahlrei­che Science-Fiction-­Movies herhalten.
Das Headquarter in Kalifornien könnte ohne Umbaumaßnahmen für zahlrei­che Science-Fiction-­Movies herhalten.

Apropos Zukunft: Sieht euer styli­shes Headquarter in Foothill Ranch innen genauso futuristisch aus wie von außen?

Sogar noch viel cooler. Das musst du dir irgendwann mal live ansehen!

Zurück zur Goggles: Beim Design der „Flight Path XL“ wurde nicht nur auf die „Ca­nopy“ zurückgegriffen, sondern auch auf die „Flight Deck“. Wie habt ihr die Goggles miteinander kombiniert?

Wir haben zunächst die Gesichtsauflage der „Flight Path XL“ so konstruiert, dass sie den beiden anderen Brillen schon recht ähnelte, um das Mash-up so einfach wie möglich zu gestalten. Schließlich haben wir den unteren Teil, die Wangenbereiche und auch die Ridgelock-Technologie zum Befestigen der Gläser von der „Flight Deck“ übernommen.

Der Rest wurde aus der Vorlage der „Canopy“ adaptiert, etwas neu geformt und mit einem Rahmen versehen, der die Gläser umhüllt. Wir nennen dieses System übrigens Lenslock. Der Mix hat meiner Meinung nach die funktionalen und ästhetischen Vorteile beider Brillen in der „Flight Path XL“ vereint.

Was genau sind deine persönlichen Highlights eurer neuen Goggles?

Wahrscheinlich ist das semi-rahmenlose Design das auffälligste Merkmal der neuen Brille – und gleich danach kommt wohl das Ridgelock-Wechselsystem. Als Drittes charakterisiert der Abstand der Brille vom Gesicht maßgeblich dieses Modell. Wir konnten diesen Versatz erheblich reduzieren, was sehr effektiv ist, um das Sichtfeld zu erweitern.

Du hast eben schon von der Ridgelock-Technologie gesprochen. Konntet ihr das Wechselsystem ohne große Probleme auf das neue Modell anpassen?

Die „Flight Path XL“ verwendet tatsächlich ein etwas anderes Glaswechselsystem als die „Flight Deck“. Das Ergebnis ist ein Mix aus Lenslock von der „Canopy“ und Ridgelock von der „Flight Deck“ und nennt sich Ridge­lock EV. EV steht dabei für „extended vision“, also das eben schon signifikant vergrößerte Sichtfeld.

Als Gläser setzt ihr eure bewährten Prizm-Gläser ein. Kannst du uns erklären, was das Revolutionäre an dieser Technologie ist?

Die Oakley-Prizm-Glastechnologie wurde speziell für die spezifischen Wellenlängen des Lichts entwickelt, die vom Schnee reflektiert werden, damit man bei einer Vielzahl von Licht- und Schneebedingungen einen maximalen optischen Kontrast erreichen kann.

Die Vorteile im Detail: verbesserter Kontrast zur Erkennung von Schneekonturen, Texturen und Hindernissen, verbesserte Farbklarheit zur Erkennung von Eis, Hardpack und Powder sowie unterschiedliche Glasoptionen für stark variierende Lichtverhältnisse.

Die Oakley „Flight Path XL“ 2021 im Detail

Die Oakley "Flight Path XL" 2021 im Detail
Die Oakley „Flight Path XL“ 2021 im Detail

Wenn man mit Topspeed die dicken Powder-Faces hinunterfliegt, ist klare Sicht der Schlüssel zu Höchstleistung. Aus diesem Grund war bei der Entwicklung der neuen Oakley „Flight Path XL“ eine verbesserte Sicht der treibende Faktor. Die in Zusammen­ar­beit mit dem norwegischen Super-G-Weltmeister Aleksander Kilde ent­wi­ckel­te Schneebrille erfüllt die hohen An­forderungen der weltbesten Athleten und bietet gleichzeitig die legendäre Ästhetik, die so typisch für Oakley ist. Was für die alpinen Stan­gen­fahrer konzipiert wurde, können natürlich auch wir Freeskier bestens gebrauchen.

Die Oakley "Flight Path XL" 2021 im Detail
Die Oakley „Flight Path XL“ 2021 im Detail

Mit der neuen Ridgelock-EV-Technologie maximiert die „Flight Path XL“ das obere Sichtfeld. Der halb randlose Rahmen verfügt über ein stromlinienförmiges Design, das nach dem Vorbild der Oakley „Canopy“ mit Inspiration aus der „Flight Deck“ entwickelt wurde. Mit der Ridgelock-EV-Technologie, die das einfache und schnelle Gläserwechselsystem der Ridgelock-Technologie beibehält und gleichzeitig das obere Sichtfeld für maximale Sicht erweitert, können Gläser schnell gewechselt werden.

Erhältlich ist die Goggles mit Prizm Snow, der Glastechnologie, die den Kontrast ver­bessert, sodass ihr bei den verschiedensten Licht- und Schneeverhältnissen auf dem Berg mehr Details sehen können.

Specs: Oakley „Flight Path XL“ 2021

  • Scheibe: sphärisch
  • Wechselsystem: ja
  • Farbe: Grenache Grey Camo
  • Preis: ab 171 Euro

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