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Armada Skis: Neue Zero-Modelle aus dem Innovationslabor (2021)

Interview: Jörg Angeli

Exklusives Interview mit dem Hardgoods Development Engineer Travis Eddy von Armada über die Zero-Modellreihe sowie die neuen Produkte „The Stranger“ und „Whitewalker“.

Die „Zero Series“ ist ein Programm, das auf den Grundprinzipien von Armada basiert und Armada als Innovationslabor dient. „Zero“ ist der Brutkasten für die Ideen der Teamrider und gibt der Brand die Freiheit, vieles einfach mal auszuprobieren. Der Antrieb hinter dieser Kollektion ist der Grund, warum Armada existiert: den Athleten auf die bestmögliche Weise zu dienen und die Standards der Industrie infrage zu stellen. Wir haben Entwickler Travis Eddy zu dem firmeneigenen Testlabor befragt.

Interview: Hardgoods Development Engineer Travis Eddy von Armada

Die Grundidee hinter der „Zero Series“ von Armada ist, dass sie ein Inno­vationslabor für neue Ideen ist. An welchem Punkt habt ihr beschlossen, die „Zero“-Modelle auf den Markt zu bringen und nicht nur für eure Athleten zu bauen oder sie für interne Tests zu verwenden?

Die „Zero Series“ ist genau das, was du gesagt hast: ein Prototypenlabor. Unsere Athleten haben erstaunliche Ideen und Erfahrungen, die uns dazu bringen, an interessanten Produkten zu arbeiten. Sie helfen uns dabei, das Skifahren voranzubringen. Wir wol­len uns damit nicht verstecken, son­dern allen anderen engagierten Ski­fahrern helfen, ihren Spaß auf dem Schnee zu maximieren.

Eure Fahrer – egal ob Tanner Hall, Henrik Harlaut, Phil Casabon oder Sammy C – sind auf dem Berg äußerst kreativ und einfallsreich. Bekommt ihr von ihnen manchmal zu viele Vorschläge, wenn sie ihre Ideen für ein „kompromissloses“ Modell wie die aus der „Zero Series“ beisteuern können?

Das Team ist eine große Inspirationsquelle, wenn es darum geht, neue Ideen für Produkte wie die „Zero“-­Modelle zu entwickeln. Jeder Einzelne stößt an die Grenzen seiner Aus­rü­tung und gibt ein hilfreiches Feedback darüber, was für das höchs­te Niveau beim Skifahren be­nö­tigt wird. Das gesamte Team ist ent­scheidend, um uns Ideen zu liefern. So können wir uns ständig verbessern und innovativ entwickeln.

Wir arbeiten immer an großen Ideen und diese nehmen natürlich mehr Zeit bei der Entwicklung in Anspruch; wir versuchen jedoch, alle in Betracht zu ziehen, vor allem wenn sie von den Athleten kom­men. Insbesondere die kleinen Be­schwerden oder „Optimierungen“ an einem Produkt nehmen am Ende eine Menge Zeit in Anspruch, aber gerade diese Verfeinerungen sind es oftmals, die gute Produkte auszeichnen und die Leistung sowie Haltbarkeit ­maximieren.

Wie unterscheidet sich die Zusammenarbeit mit euren Athleten in der Entwicklung der Modelle? Gehen alle Fahrer die Arbeit mit euch auf ähnliche Weise an und verfügen sie über ausreichende technische Kenntnisse über den Bau von Skiern?

Das kommt wirklich auf den Athleten an. Unser Produktteam arbeitet hart daran, stets offen mit unseren Athleten zu kommunizieren und durch ihr Feedback Innovation zu fördern. Wenn wir es auf diesem Wege machen, kommt es wirklich auf die Stärken und Interessen des Athleten an, wie wir miteinander kommunizieren. Wir haben ein so großes und talentiertes Team, dass dies uns in allen Kategorien geholfen hat.

Eines eurer neuen „Zero“-Modelle heißt „The Stranger“ und ist als progressiver Ski für Carving, Freestyle und Freeride gedacht – sozusagen ein All-Mountain-Design. Was macht diesen Ski kompromisslos?

„The Stranger“ wurde inspiriert von der Snowboard-Industrie und deren Art, den Berg aus einem etwas anderen Blickwinkel zu betrachten. Du triffst den Nagel auf den Kopf, dass der „The Stranger“ ein All-Mountain-Ski ist, aber er ist auf diejenigen aus­ge­richtet, die den Berg in einer mehr spielerischen Weise betrachten.

Der Ski hat die Fähigkeit zum Carven, ohne den Kantendruck zu verlieren, ist aber gleichzeitig mit seiner Nose ohne Kante ebenso gut zum Buttern geeignet oder um mit dem Springboard Tail über Side-Hits zu ballern. All diese Faktoren haben wir in einem Ski kombiniert und das ermöglicht ein wirklich einzigartiges Erlebnis. Du musst es einfach mal selbst ausprobieren!

Ebenfalls neu ist der „Whitewalker“, den du zusammen mit Sammy Carlson, der einen sehr aggressiven Back­country-Freestyle fährt, entwickelt hast. Wie hat die Zusammenarbeit zwischen euch beiden funktioniert? Was war ihm an dem neuen Modell besonders wichtig?

Sammy ist ein äußerst leidenschaft­licher sowie talentierter Skifahrer, der den Berg und das Produkt aus einer einzigartigen Perspektive betrachtet, und das spiegelt sich auch in seinem Fahrstil wider. Wir reden regelmäßig und arbeiten daran, voneinander zu lernen. Ihm beim Skifahren zuzusehen und zu analysieren, welche Herausforderungen er fühlt, war entscheidend für das Design des „Whitewalker“. Andersherum will Sammy die Prozesse und das Warum und Wie lernen, das für das Design, die Materialien und alle Teile, die in diesem Produkt stecken, nötig ist.

Mit dem „The Stran­ger“ kommt Armada der Eier legenden Wollmilchsau näher denn je.
Mit dem „The Stran­ger“ kommt Armada der Eier legenden Wollmilchsau näher denn je.

Auf dieser Basis verstehen wir uns wirklich gut und können tief in die Details eintauchen, die den „Whitewalker“ zu einem Ski gemacht haben, der seinen Ansprüchen gerecht wird und seinem Skifahren hilft. Dieser Ski benötigte etwa 18 Monate in der Entwicklung. Wir hatten viele Prototypen gebaut, die Sammy getestet hat und an denen wir dann die subtilsten Details geändert haben, um den „Whitewalker“ zu verbessern und in ein finales Produkt für den Markt zu gießen.

Video: Armada Skis „Whitewalker“ Product Review mit Sammy Carlson

Eine Idee hinter der „Zero Series“ ist, dass sie unter anderem als Testlabor für spätere Mainstream-Modelle dient. Der „Declivity X“, das Pro-Modell von Tof Henry, ist ein gutes Beispiel dafür. Sein Ski war die Basis für die „Declivity“-Serie, die Armada seit diesem Jahr anbietet. Welche Funktionen haben es vom „Zero Declivity“ bis zur neuen „Declivity“-Serie geschafft?

Die „Declivity“-Serie zeigt, dass die „Zero“-Modelle unsere Innovationen wirklich vorantreiben. Neue Materia­lien und Formen wurden mit Tof auf seinem extremen Niveau getestet und dann wurde vieles von dem Feedback in der Gestaltung der vollständigen „Declivity“-Serie verwendet.

Video: Die neue Armada Skis „Declivity“-Serie

Bisher gibt es kein rein weibliches Modell in der „Zero Series“. Können wir den Damen Hoffnung in diese Richtung geben?

Bei den „Zero“-Modellen ist es egal, ob der Skifahrer männlich oder weiblich ist. Sie funktionieren und stellen sicher, dass Kreativität immer einen Platz beim Skifahren hat. Nichtsdesto­trotz arbeiten wir an Produkten für Skifahrer/-innen, die Modelle unter 180 Zentimeter bevorzugen. Ich entwickle aktuell mehrere spaßige sowie innovative Produkte, also haltet euch bereit!

Der „The Stranger“ 2021 von Armada Skis im Detail

Armada Skis "The Stranger" 2021
Armada Skis „The Stranger“ 2021

Die Vorgabe war klar: Armada wollten einen Ski mit einem Radius von 15 Metern bauen, den man an einem durchschnittlichen Tag mit Freunden über die Piste jagen kann. Hartes Carven, Styles im Park und jede Men­ge Spaß bei einer guten Zeit am Berg sollten genauso dazugehören. Kein hüfttiefer Powder, keine 20-Meter-Kicker, keine Renntore – ein Ski, mit dem du das Beste aus den normalen Bedingungen in deinem lokalen Skigebiet rausholen kannst. 100 Milli­meter Breite unterm Fuß, eine geradlinige, kantenlose Butter-Zone im Tip und ein gerockertes Springboard Tail für endlose Wheelies und Extra-Pop.

Specs: Armada Skis „The Stranger“

  • Längen: 172, 180 cm
  • Shape: 139/100/121 (180 cm)
  • Radius: 15,8 m (180 cm)
  • Preis: 599,95 Euro

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Der „Whitewalker“ 2021 von Armada Skis im Detail

Armada Skis "Whitewalker" 2021
Armada Skis „Whitewalker“ 2021

Armada hat sich vorgenommen, für Sammy einen Powder-Twintip zu bauen, der laufruhig genug ist, um auch extreme Lines zu meistern, und zugleich leicht genug ist, dass man mühelos zu Fuß ins Backcountry gelangt. Möglich machen dies ein verbesserter Caruba-Holzkern und der Rocker an Tip und Tail. Dies sorgt für eine schnelle Schwungeinleitung, wenig Drehwiderstand und ein geringes Schwunggewicht. Der „Whitewalker“ ist leicht und laufruhig und bietet bei Bedarf viel Freestyle-Potenzial. Wer wie Sammy entspannt und surfinspi­riert cruisen, gelegentlich aber auch hart chargen will, ist hier richtig.

Specs: Armada Skis „Whitewalker“

  • Längen: 185, 192 cm
  • Shape: 139/116/135 (185 cm)
  • Radius: 18m (185 cm)
  • Preis: 749,95 Euro

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„Bdog Edgeless“, „ARV JJ 116“, und „ARG II“ komplettieren die „Zero Series“.
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Armada Skis in der PRIME Skiing Brandguide 2021 Printausgabe
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