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NewsX Games 2026: Alle Ergebnisse und Recaps

X Games 2026: Alle Ergebnisse und Recaps

Seitenübersicht:

Alle Ergebnisse, Videos, Bilder und Nachberichte von den X Games 2026 in Aspen, Colorado.

  • Alle X Games 2026 Livestreams findet ihr hier.
  • Das Programm für die X Games 2026 findet ihr hier.

X Games 2026: Slopestyle

Video: Der komplette Slopestyle Contest bei der Männer bei den X Games 2026

Video: Die Top 3 Winning Runs der Männer beim X Games 2026 Slopestyle Contest

Männer

Nach dem Big Air Event blieb den Athleten kaum Zeit zur Erholung, bevor der zweite Tag der X Games auf dem Slopestyle-Kurs begann – oder zumindest beginnen sollte. Während im Vorfeld Schneemangel eine Herausforderung für den Kursbau darstellte, sorgte am Wettkampftag zu viel Neuschnee für Probleme. Heftiger Schneefall führte zu langen Verzögerungen und schuf schwierige Bedingungen für die Fahrer.

Rider: Konnor Ralph - Foto: X Games / Berghoef
Rider: Konnor Ralph – Foto: X Games / Berghoef

Nach einer vierstündigen Unterbrechung startete der Contest schließlich. Den Fahrern blieben nur zwei Runs, um unter Druck ihre Leistung abzurufen. Fabian Bösch verzichtete auf den Start, wodurch elf Athleten um die Medaillen kämpften.

Highlights Run 1

Der erste Durchgang war von zahlreichen Fehlern geprägt. Hunter Henderson, Sebastian Schjerve, Birk Ruud und Andri Ragettli konnten ihre ersten Runs nicht sauber ins Ziel bringen, was das Feld für die Konkurrenz öffnete.

Konnor Ralph brachte als Erster einen sauberen Run ins Ziel. Er zeigte einen Switch Lip Front Swap to Forward am Transfer Rail in einen großen Left 4 Disaster to Switch am Rainbow-to-Down. Die Rail-Sektion beendete er mit einem Switch Left 2 Pretz 4 am letzten Down Rail. An den Jumps zeigte er einen Right Dub 10 Safety an der ersten Shark Fin, einen Left Dub 12 Safety am Channel Gap und einen Switch Left Dub 14 Japan am letzten Hit.

Rider: Evan McEachran - Foto: X Games / Yoshida
Rider: Evan McEachran – Foto: X Games / Yoshida

Evan McEachran folgte ebenfalls mit einem kompletten Run. Er startete mit einem Back Swap Front 2 out am Transfer Rail und war der Erste, der das Black Box Rail mit einem Switch Left 2 on attackierte, gefolgt von einem Transfer auf das Down Rail mit Back 2 out. Die Rails schloss er mit einem Right 4 on Back 2 out ab. An den Kickern zeigte Evan einen Right Dub 10 Safety in einen Left Dub Flat 9 Japan am Channel Gap und beendete den Lauf mit einem Switch Left Dub 12, bei dem er statt des geplanten Mute Grabs einen Japan grabte.

Tormod Frostad lieferte einen soliden Lauf mit Front Swap Blind 4 am Transfer Rail, Switch Right 2 Back 4 am Flat Rail und Switch Left 2 to Forward an der Down Bar. Er boostete einen Right Dub 10 Safety an der ersten Shark Fin, einen Left Dub 12 Japan am Channel Gap und zeigte Kreativität am letzten Hit mit einem Switch Right Bio 9 Mute mit Landung auf dem Knuckle und 180 out.

Colby Stevenson zeigte einen Back 3 up Back 2 am Transfer Rail auf das große Box Feature, gefolgt von Switch Tail Back 2 an der Down Bar und Right 4 to Forward am finalen Down Rail. An den Jumps sendete er einen fetten Left Bio 7 Tail, Right Dub 12 Mute am Channel Gap und einem Switch Left Dub 14 Mute zum Abschluss.

Alex Hall lieferte seine typische Kreativität: Back Swap Pretz Back 2 am Transfer Rail, dann ein Right Lip 2 über das Black Box Rail mit Landung auf der anderen Seite und Lip on auf das Down Rail mit Backswap to Switch. Er beendete die Sektion mit einem Switch Left 2 Pretz 4. Hall zeigte einen Left Dub 12 Safety und nutzte die Quarter Pipe für einen Switch Left 7 Mute mit Bounce off the Knuckle und 180 out. Den Run schloss er trotz kleiner Unsicherheiten mit einem Right Dub 9 Pretzel Safety ab.

Mac Forehand, frischgebackener Goldmedaillengewinner im Big Air, zeigte einen soliden Run mit Back Swap Pretz Back 2 am Transfer Rail, Left 270 am Rainbow-to-Down und Switch Left 2 to Forward am letzten Down Rail. An den Jumps zeigte er einen Left Bio 10 Tail, Right Dub 10 Safety am Channel Gap und einen massiven Switch Left 14 Mute.

Titelverteidiger Luca Harrington startete als Letzter und lieferte ab. Er ging Front Swap Pretz Front 2 am ersten Transfer Rail, gefolgt von Switch Left 2 Pretz 4 am Flat Rail und 4 on Back 2 am finalen Down. An den Jumps zeigte Luca einen enormen Right Triple Flat 10 Safety, Left Dub 12 Japan und boostete einen Switch Right Triple 12 Safety ins Ziel.

Entscheidung in Run 2

Rider: Colby Stevenson - Foto: X Games / Yoshida
Rider: Colby Stevenson – Foto: X Games / Yoshida

Sebastian Schjerve, Konnor Ralph und Tormod Frostad konnten ihre zweiten Runs nicht sauber landen.

Hunter Henderson eröffnete stark und lieferte im zweiten Versuch ab: Front Swap Pretz Front 2 am Transfer Rail, Switch Left 2 Pretz 2 am Rainbow-to-Down und Switch Right 2 Back 2 am finalen Down Rail. Mit Right Dub 10 Safety, Left Dub 12 Safety am Channel Gap und einem Switch Left 16 Tail am letzten Hit setzte er sich vorläufig an die Spitze.

Birk Ruud stand nach dem verpatzten ersten Run unter Druck und lieferte dann im zweiten ab. Er zeigte einen Switch Right 2 auf das Transfer Rail Pretz 2 out, Switch Left 2 auf das Black Box Rail und darüber hinaus mit Switch Left Tails 2 auf die Down Bar to Forward. Er beendete die Rails mit einem sauberen 4 Pretz 4. An den Jumps zeigte er Left Dub 10 Safety, Right Dub 16 Safety am Channel Gap und einen Switch Left Triple 16 Mute, womit er die Führung übernahm.

Alex Hall zeigte die gleichen Trick-Kombos wie im ersten Lauf, jedoch deutlich sauberer sowie ohne Wackler, was ihn kurzzeitig auf Platz eins brachte.

Mac Forehand upgradete seinen Rainbow-to-Down Rail Trick auf Left 2 on Front Swap Pretz 2 und seinen zweiten Sprung auf einen Right Dub 12 Tail in einen Switch Left Triple 16 – verpasste jedoch den Grab, was ihn eine mögliche Top-Platzierung kostete.

Andri Ragettli musste liefern und tat dies auch: Front Swap Pretz Front 4 am Transfer Rail, Left 4 on Pretz 2 am Rainbow-to-Down und Switch Right 2 Pretz 4 am finalen Down Rail. An den Jumps zeigte er Right Dub 14 Safety, Left Dub 12 Mute und einen Switch Left Dub Misty 12 Mute. Damit schob er sich auf den zweiten Platz und verdrängte Henderson vom Podium.

Luca Harrington, zu diesem Zeitpunkt nicht auf dem Podium, fuhr als vorletzter Starter. Er behielt seine Rail-Sektion bei, upgradete aber die Jumps massiv. An der ersten Shark Fin zeigte er einen riesigen Right Triple Cork 14 Safety, Left Dub 12 Japan am Channel Gap und beendete den Lauf mit einem Right Triple Cork 14 Safety. Dieser Run katapultierte ihn auf Platz eins.

Rider: Konnor Ralph - Foto: X Games / Berghoef
Rider: Konnor Ralph – Foto: X Games / Berghoef

Nur noch Colby Stevenson stand oben. Er verbesserte sein erstes Rail mit einem Back 3 up Back 4 out und das finale Down Rail mit einem Right 4 Pretz 4. An den Jumps zeigte er Left Dub Flat 9 Japan, Right Dub 10 Mute und einen Switch Left Dub 14 Mute. Ein weiterer sauberer Run sicherte ihm den zweiten Platz.

Das Slopestyle Podium der Männer bei den X Games 2026: Colby Stevenson (USA), Luca Harrington (NZL), Alex Hall (USA) - Foto: X Games / Mark Dillon
Das Slopestyle Podium der Männer bei den X Games 2026: Colby Stevenson (USA), Luca Harrington (NZL), Alex Hall (USA) – Foto: X Games / Mark Dillon

Das Ergebnis im Überblick:

RangAthletMedailleRun 1Run 2Run 3Run 4Beste Punktzahl
1Luca Harrington🥇86.0094.330.000.0094.33
2Colby Stevenson🥈84.0093.000.000.0093.00
3Alex Hall🥉76.3392.660.000.0092.66
4Andri Ragettli45.3391.330.000.0091.33
5Birk Ruud56.0090.660.000.0090.66
6Hunter Henderson49.6688.660.000.0088.66
7Mac Forehand73.0087.330.000.0087.33
8Konnor Ralph80.0052.330.000.0080.00
9Evan McEachran70.3373.660.000.0073.66
10Tormod Frostad67.6641.000.000.0067.66
11Sebastian Schjerve40.0050.330.000.0050.33
5Fabian Boesch0.000.000.000.000.00

Frauen

Video: Der komplette Slopestyle Contest bei der Frauen bei den X Games 2026

Video: Die Top 3 Winning Runs der Frauen beim X Games 2026 Slopestyle Contest

Am finalen Tag in Aspen klarte der Himmel auf und ermöglichte den Start des Slopestyle-Finales der Damen bei den X Games 2026. Da der Big Air Contest nur wenige Stunden später angesetzt war, stand den Athletinnen mit Doppelbelastung ein langer Tag bevor.

Die Bedingungen zeigten sich im Vergleich zum Vortag deutlich verbessert und der Kurs präsentierte sich in optimalem Zustand. Das Starterfeld war allerdings dezimiert: Nachdem Marin Hamill, Olivia Asselin und Grace Henderson zurückzogen, gingen lediglich fünf Freeskierinnen an den Start. Diese lieferten jedoch eine Performance auf hohem Niveau, begleitet von einem Judging, das konsistenter wirkte als im Contest der Männer.

Rider: Anni Käräva - Foto: X Games / photolast
Rider: Anni Käräva – Foto: X Games / photolast

Im ersten Run eröffnete Naomi Urness den Contest mit einem kompletten Run. Sie konnte ihren Dub 10 am letzten Hit perfekt stehen und die Rail-Sektion sauber clearen. Kirsty Muir legte die Messlatte im Anschluss sehr hoch hoch: Eine Kombination von Dub 10 auf Dub 14 an den Jumps, gepaart mit einem hervorragenden Rail Run, brachte ihr einen Score von 93.66 ein – eine starke Ansage an die Konkurrenz.

Mathilde Gremaud zeigte ebenfalls einen sehr guten Rail Run, verpasste jedoch den Grab bei ihrem Switch Dub 10. Megan Oldham hatte am Shark Fin Feature eine leichte Berührung mit der Hand am Boden, landete aber einen massiven Switch Dub 12. Ihre Wertung von 75 Punkten wirkte im Vergleich niedrig. Anni Kärävä verlor durch einen Fehler an den Rails wertvolle Punkte.

Der zweite Durchgang war von Unsicherheiten geprägt; alle Athletinnen verzeichneten kleine Fehler, wobei Kirsty Muir erneut ihre Sicherheit auf den Rails demonstrierte. Anni Kärävä verbesserte sich im Vergleich zum ersten Lauf, konnte ihren Plan in der Rail-Sektion jedoch nicht vollständig umsetzen.

Rider: Anni Käräva - Foto: X Games / Mike Yoshida
Rider: Anni Käräva – Foto: X Games / Mike Yoshida

Im dritten Run ging Mathilde Gremaud volles Risiko mit technisch anspruchsvollen Rails, landete ihren Switch Dub 10 am letzten Hit jedoch zu kurz. Megan Oldham stürzte im dritten Lauf an den Rails und verblieb auf dem vorläufigen vierten Platz. Anni Kärävä brachte ihren Run zwar sauber ins Ziel, jedoch fehlte die nötige Technicality für eine Top-Platzierung. Damit war das Ergebnis besiegelt.

Das Podium der Frauen beim Slopestyle Contest der Frauen bei den X Games 2026: Naomi Urness (CAN) , Kirsty Muir (SCO), Mathilde Gremaud (SUI) - Foto: X Games / Mark Dillon
Das Podium der Frauen beim Slopestyle Contest der Frauen bei den X Games 2026: Naomi Urness (CAN) , Kirsty Muir (SCO), Mathilde Gremaud (SUI) – Foto: X Games / Mark Dillon

Das Ergebnis im Überblick:

RankAthleteMedalRun 1Run 2Run 3Best
1Kirsty Muir🥇93.6667.0060.0093.66
2Naomi Urness🥈85.0018.6620.3385
3Mathilde Gremaud🥉80.0047.0031.0080
4Megan Oldham75.0029.3315.0075
5Anni Karava11.0063.3372.0072

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