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NewsX Games League (XGL): So funktioniert die neue Klub-Liga – und was...

X Games League (XGL): So funktioniert die neue Klub-Liga – und was sich bei den X Games ändert

  • Start der X Games League (XGL) 2026 mit Sommer-Saison (mehrere Stops); 2027 kommt die Winter-Saison dazu.
  • Clubs: privat geführt, regional verankert, global besetzt; 10er-Kader mit Athletinnen & Athleten.
  • Sportarten: Sommer Skate & BMX; Winter Snowboard & Ski.
  • Disziplinen: Sommer Skate Vert, Street, Park + BMX Dirt; Winter Superpipe, Big Air, Slopestyle, Knuckle Huck.
  • Format: klassisches X-Games-Setup (3 Runs, Best-Score, 8–12 Starter:innen pro Contest).
  • Punkte je Stopp: 1. 100, 2. 85, 3. 75, 4. 60, 5. 50 … bis 0 – jede Platzierung zählt.
  • Nur die beste Club-Platzierung pro Disziplin geht in die Wertung ein (mehrere Starter:innen möglich).
  • Free Agents füllen Lücken; Injury-Subs sind vor dem Stopp bzw. bei Trainingsausfällen möglich.
  • Am Final-Stopp: Disziplin-Titel + XGL-Club-Champion.

Was ist die XGL?

Video: Was ist die X Games League (XGL)

Die X Games League ist eine saisonale Team-Wertung, die sich über mehrere X-Games-Stops zieht. Die Events bleiben das, was man kennt – Live-Contest, Musik, Publikum –, bekommen aber eine zusätzliche Ebene: Clubs sammeln Punkte und spielen eine Meisterschaft aus. Einzelne Fahrer:innen starten wie gewohnt für sich, ihre Platzierungen zahlen gleichzeitig aufs Club-Konto ein.

Seasons, Clubs & Kader

Ausgetragen wird die XGL in insgesamt zwei Saisons:

  • Sommer (Skateboard & BMX)
  • Winter (Snowboard & Ski)

Jeder Club ist privat geführt, steht für eine Region/City und rekrutiert international. Pro Kader sind 10 Spots vorgesehen – gemischt nach Gender und Nation. Rivalitäten, lokale Bindung und langfristige Storylines sind ausdrücklich Teil des Plans.

X Games League: Sommer mit Skate/BMX, Winter mit Snow/Ski – privat geführte Clubs nominieren gemischte 10er-Kader - Rider: Colby Stevenson - Foto: Eric Lars Bakke / ESPN Images
X Games League: Sommer mit Skate/BMX, Winter mit Snow/Ski – privat geführte Clubs nominieren gemischte 10er-Kader – Rider: Colby Stevenson – Foto: Eric Lars Bakke / ESPN Images

Disziplinen & Wettkampfformat

Die Liga nutzt bewährte X-Games-Disziplinen:

  • Sommer: Skate Vert, Skate Street, Skate Park sowie BMX Dirt.
  • Winter: Superpipe, Big Air, Slopestyle, Knuckle Huck – jeweils Snowboard und Ski.

Das Contest-Format bleibt vertraut: drei Runs, Best-Score zählt, 8–12 Teilnehmende pro Wettbewerb. Vor jedem Stopp fixen die Club-GMs ihr Line-up pro Disziplin. Mehrfachstarts eines Clubs sind möglich; punkten darf nur die/der Bestplatzierte für den Club.

Punkte, Tabellen & Championship

Alle Platzierungen werden pro Stopp in Punkte übersetzt: 100/85/75/60/50 … bis 0. Daraus ergeben sich individuelle Rankings und eine Club-Tabelle über die Saison. Am Final-Stopp werden zunächst Disziplin-Champions gekürt, anschließend der XGL-Gesamtsieg an den punktstärksten Club vergeben – inklusive Titel, Prämie und, klar, massig Bragging Rights.

X games League (XGL): Jede Platzierung bringt Zähler von 100 bis 0 – am letzten Stopp entscheidet die Tabelle über den Club-Titel.
X games League (XGL): Jede Platzierung bringt Zähler von 100 bis 0 – am letzten Stopp entscheidet die Tabelle über den Club-Titel.

Roster-Management: Free Agents & Injury-Subs

Bleiben Clubspots unbesetzt, kann die Liga Free Agents nominieren. Verletzungen vor dem Stopp erlauben den Tausch, bei Ausfällen im Training kann die Liga den Slot wahren und Ersatz zulassen. Das Ergebnis: planbare Tiefe, aber genug Flexibilität, damit Startfelder voll bleiben.

Was bedeutet das für Freeskiing?

Für die Freeski-Fraktion wird Winter-Saison weiterhin der Dreh- und Angelpunkt bleiben. Big Air, Slopestyle, Superpipe und Knuckle Huck laufen als Liga-Disziplinen – aus Einzelsiegen werden Team-Punkte über mehrere Stops.

Taktisch relevant: Clubs können stapeln (zwei Fahrer:innen in einer Disziplin), doch nur eine Platzierung zählt. Das belohnt Konstanz, saubere Heat-Strategien und tiefe Kader – nicht nur den einen „Magic Run“. Erwartbar sind klarere Rollen (Pipe-Spezialist:in, Big-Air-Closer, Slope-Allrounder:in) und spannende Draft-Moves rund um Terminkollisionen und Kurs-Profile.

Fan-Experience & Coverage

Jeder Liga-Stopp bleibt ein volles X-Games-Wochenende mit Publikum, Musik und interaktiven Fan-Bereichen. Dazu kommen Tabellen, Athleten-Rankings und – je nach Stopp – Streams/TV. Kurz: Das bekannte Event-Gefühl, ergänzt um Saison-Dramaturgie.

X Games League (XGL): Volle Event-Wochenenden mit Musik, Live-Publikum und Streams – plus Tabellen und Rankings zum Mitfiebern. - Foto: ESPN
X Games League (XGL): Volle Event-Wochenenden mit Musik, Live-Publikum und Streams – plus Tabellen und Rankings zum Mitfiebern. – Foto: ESPN

XGL: Einordnung

Mit der XGL holen die X Games Elemente aus NBA/Football ins Actionsport-Universum: Franchises, Drafts, Punktetabellen. Die Einzel-Performance bleibt Kern der Show, bekommt aber einen übergreifenden Kontext. Gerade für Freeski & Snowboard heißt das: mehr Anlässe, Storylines über Monate zu erzählen – und ein Titel, der Team-Kultur belohnt.

Kurzhistorie der X Games

Die X Games starteten Mitte der 1990er als Bühne für Skate, BMX und Co.; kurz darauf folgten die Winter X Games mit Snowboard und Ski. Spätestens Ende der 90er katapultierten ikonische Momente die Marke in den Mainstream – etwa Tony Hawks „900“ (1999).

In den 2000ern prägten Shaun White die Superpipe, Travis Pastrana Moto-X, während Freeski-Pioniere Slopestyle und Big Air etablierten. Über die Jahre wuchsen die X Games global, experimentierten mit zusätzlichen Austragungsorten und Eventformaten und blieben zugleich der Ort, an dem Progress sichtbar wird. Die X Games League knüpft genau hier an: gleiche Bühne, gleiche Disziplinen – ergänzt um Saisons, Clubs und einen Team-Titel.

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