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Stellar Equipment: Mit neuen Produkten erfolgreich durch die Krise (2021)

Interview: Roman Lachner

Jede Krise hat auch ihre Gewinner und dazu zählt unter anderem auch das schwedische Unternehmen Stellar Equipment. Im exklusiven Interview erzählt uns Marketing Coordinator Julia Stövander, wie das Unternehmen mit der aktuellen Krise umgegangen ist und welche neuen Produkte gerade besonders heiß begehrt sind.

Dass Brands von Social Distancing profitieren können, weil die Menschen lieber ihre Zeit in den Bergen verbringen als auf der Couch, beweist Stellar Equipment. Durch ihren Direktvertrieb können die Schweden extrem hochwertige Produkte zum unschlagbaren Preis anbieten. Der Sommer 2020 war der bislang erfolgreichste in der noch jungen Firmengeschichte der skandi­na­vischen Brand, wie uns Julia Stövander im Interview erklärte.

Die Kombination aus Reduktion auf das Wesentliche und Verwendung hochwertigster Materialien zeichnet Stellar Equipment aus.
Die Kombination aus Reduktion auf das Wesentliche und Verwendung hochwertigster Materialien zeichnet Stellar Equipment aus.

Interview: Stellar Equipment Marketing Coordinator Julia Stövander

Hallo Julia, ich hoffe, dass es dir in diesen turbulenten Zeiten bei euch oben in Åre gut geht! Der schwedische Weg, Corona zu bekämpfen, wurde bei uns in Deutschland heiß diskutiert. Aber darüber wollen wir jetzt nicht reden. Wie habt ihr die letzten Monate erlebt?

Das ist richtig. Schweden hat einen individuellen Weg gewählt, um mit der Corona-Pandemie umzugehen. Aber wie überall sonst auf der Welt haben auch wir hier versucht, den Anweisungen der Experten so gut wie möglich zu folgen. Welche Maßnahmen letztlich die richtigen oder falschen waren, kann heute sicherlich noch niemand aufzeigen – vielleicht in einem oder in zwei Jahren, wenn wir alles überstanden haben und ein Gesamtbild über das Ausmaß der Pandemie haben.

Abgesehen vom Virus war der Frühling bei uns in Skandinavien unglaublich schön.

Im April, Mai und Juni zeigten sich die Berge rund um Åre von ihrer besten Seite. Mit Rekordschneemengen und niedrigen Temperaturen hatten wir beste Bedingungen zum Skifahren und Tourenge­hen. Diese haben viele unserer Kun­den ausgenutzt, was man klar an den Verkaufszahlen der Outdoor-­Bran­che sehen kann.

Auch bei uns lief es natürlich extrem gut und wir konn­ten einen Umsatzrekord nach dem anderen feiern – und das sowohl analog in unserem Shop als auch online.

Die Leute haben wohl erkannt, dass sich Social Distancing in den Bergen leichter ertragen lässt. Der Outdoor-Trend hat sich in den letzten Jahren schon beinahe zu einem Boom ausgeweitet und durch Corona sogar noch verstärkt.

War es für euch von Vorteil, dass ihr nicht wie üblich maßgeblich über den Handel verkauft, sondern einen Direktvertrieb fahrt? In vielen Ländern war es während der harten Lock­down-Phase nicht möglich, in Sport-Shops einkaufen zu gehen.

Natürlich ging auch bei uns der Umsatz – wie bei den meisten anderen Brands – in der ersten heißen Phase zurück. Aber rückblickend ­hatten wir ein ausgezeichnetes Geschäftsjahr. Seit unserem Interview im letzten Herbst haben wir die Zahl unserer Mitarbeiter von 14 auf 18 steigern können und als Unternehmen stehen wir fester auf den Beinen denn je. Dieser Umstand macht uns aber gleichwohl etwas demütig, wenn wir an die vielen Marken denken, die momentan hart um ihr Überleben kämpfen müssen.

Wir werden in Zukunft unser Hauptaugenmerk auf den Online-Verkauf setzen, anstatt weitere Stores zu eröffnen. Wir benötigen nicht mehr Läden, damit Outdoor-Fans weltweit unsere Styles kaufen und unvergess­liche Momente in der Natur erleben können. Wir haben aber definitiv den Antrieb, uns stetig zu verbessern in dem, was wir tun. Dazu gehört natürlich auch der Direktvertrieb.

Um eure Modelle stetig zu verbessern, verlasst ihr euch extrem auf das Feedback eurer Kundschaft. Habt ihr in den letzten Monaten diesbezüglich mehr Input erhalten, weil viele Menschen aufgrund von Kurzarbeit öfter in den Bergen unterwegs waren?

Das direkte Gespräch mit unseren Kunden ist definitiv eine unserer größten Stärken und wir haben tatsächlich mehr Rückmeldung erhalten. Wie wir letztes Jahr im Interview bei euch bereits erwähnt haben, designen wir keine saisonalen Kollektionen, sondern ändern lediglich etwas ab, wenn wir der Meinung sind, dass diese Anpassung das Produkt verbessern wird.

Wir haben aber auch ein paar ganz neue Teile in der Kollektion und erweitern die „2.0“-Systeme um zwei Kleidungsstücke.

Wie sieht es mit eurem ökologischen Fußabdruck aus? Ohne klassischen Handel, aber mit langen Laufzeiten der Kollektionen und extrem solider Bauweise vermeidet ihr heute schon eine enorme Menge an Schadstoffen. Aber so weit ich mich erinnern kann, wollt ihr eure Forschung über PFC-freie Stoffe fortsetzen. Gibt es da etwas zu berichten?

Seit unserem letzten Gespräch hat sich viel getan. Unsere neue „Stellar Mid 2.0“-Kollektion von Midlayern be­steht jetzt aus 35 Prozent recycelten Ma­te­rialien und unsere neue „Stellar Softshell Pants 2.0“ ist sogar zu 49 Pro­­zent aus wiederverwendeten Tex­tilien gefertigt. Abgesehen davon ­haben wir noch einige weitere aufregende Neuigkeiten für den kom­­men­den Winter.

Wir prahlen nicht damit, aber wir wissen, dass unser Ge­schäfts­modell unseren ökologischen Fußabdruck viel geringer ausfallen lässt als ein reguläres Verkaufsmodell.

Letztendlich sollten wir alle qualitativ hochwertiger kaufen, dafür aber weniger.

Wir sehen Umwelt­freund­lichkeit übrigens nicht als eine Marketingstrategie, sondern als einen Mindeststandard.

Im letztjährigen Interview habt ihr uns von Plänen erzählt, neben Åre und Zermatt auch in Europa, Nordamerika und sogar in Japan Flagship-Stores zu eröffnen. Scheinbar liegen diese Pläne jetzt erst mal auf Eis, weil du ja eben schon gesagt hast, dass ihr vorerst keine neuen Shops eröffnen wollt.

Das stimmt. Im Moment konzentrieren wir uns mehr darauf, das zu tun, was wir tun – nur noch besser.

Unser oberstes Ziel ist es, den Kunden bei all ihren Erlebnissen in der Natur ein breites Grinsen zu schenken.

Was die Zukunft noch bringt, wird man sehen. Vielleicht eröffnen wir weitere Läden und geben der Kundschaft bei einer Tasse Kaffee Tipps, wo sie den besten Powder finden.

Die Stellar Equipment „Stellar Free Shell“ 2021 Jacke im Detail

Stellar Equipment "Stellar Free Shell" 2021
Stellar Equipment „Stellar Free Shell“ 2021

Eine Kombination aus leichten Mate­ri­alien, einem technischen Schnitt und einem reduzierten Design ist der Grund, warum die „Stellar Free Jacket“ das meistverkaufte Produkt der Schweden ist. Durch die Verwendung von Dermizax ist die dreilagige Jacke absolut wasser- und winddicht sowie extrem atmungsaktiv. Das Außenmaterial ist zudem als 2-Wege-Stretch konstruiert, was das Oberteil so bequem werden lässt, dass man es beim Tragen kaum spürt. Es dürfte un­möglich sein, zum Preis von 429 Euro eine andere Jacke zu finden, die nur annähernd die extreme Qualität der „Stellar Free Jacket“ erreicht.

Specs: Stellar Equipment „Stellar Free Shell“ 2021 Jacke

  • Material: Dermizax
  • Farbe: blue
  • Größen: S bis XXL
  • Preis: 429 Euro

Die Stellar Equipment „Ultralight Down Hood 2.0“ Shell-Jacke im Detail

Stellar Equipment "Ultralight Down Hood 2.0" Shell-Jacke
Stellar Equipment „Ultralight Down Hood 2.0“ Shell-Jacke

Gefüllt mit einer 1.000 FP Gänsedaune hält der „Ultralight Down Hood 2.0“ auch ohne Shell-Jacke über Base und Midlayer bis -10 Grad Celsius noch warm – selbst ohne dass man den Puls nach oben treiben müsste. Neben der hochwertigen Füllung kommen nur exklusive und extrem leichte Materialien zum EInsatz. Aus diesem Grund können nur wenige Produkte auf dem Markt mit dieser kompressiblen, extrem leichten und ultrawarmen Isolationsjacke konkurrieren. Die „Ultralight Down“ wurde zwar für das Tragen unter einer Shell-Jacke entwi­ckelt, kann aber für alle alpinen Aktivitäten verwendet werden.

Specs: Stellar Equipment „Ultralight Down Hood 2.0“ Shell-Jacke

  • Material: Gänsedaune
  • Farbe: blue
  • Größen: S bis XXL
  • Preis: 279 Euro

PRIME Skiing Brandguide 2021 – Printausgabe

Wenn ihr – wie wir – nach wie vor große Fans von Printausgaben seid und uns unterstützen wollt, legen wir euch unseren PRIME Skiing Brandguide 2021 als Heft sehr ans Herz.

Stellar Equipment in der PRIME Skiing Brandguide 2021 Printausgabe
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