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Salewa Sella Tour: Neuer Skitourenrucksack im Detail

Nachfolger der Randonnée-Linie: Das kann der Salewa Sella Tour 32L Skitourenrucksack

Mit dem „Sella Tour“ bringt Salewa eine neue Generation an Skitouren-Rucksäcken auf den Markt – leicht, funktional und mit einem klaren Fokus auf Praxistauglichkeit. Der Schweizer Freerider Arnaud Cottet, der schon 2022 als Athlet am Entwicklungsprozess beteiligt war, spricht über seine Vision und die Herausforderungen im Produktdesign und erklärt, warum der „Sella Tour“ mehr ist als nur ein technisches Update.

Du arbeitest bereits seit 2022 als Athlet mit Salewa zusammen, hast für das „Sella Tour“-Projekt Input geliefert und Produkttests absolviert. Welches Ziel hattest du zu Beginn der Entwicklung?

Für uns Skifahrer ist eine hochfunktionale Ausrüstung immens wichtig, daher haben wir zu den einzelnen Teilen immer eine Meinung. Durch meine Erfahrung mit meiner eigenen Marke Glacier Optics habe ich gelernt, wie komplex Produktentwicklung wirklich ist. Mein Anliegen war in erster Linie, ein bereits starkes Team mit Praxiserfahrung aus dem Gelände zu unterstützen und eine ehrliche Rückmeldung aus der Praxis zu geben.

Basierend auf der Erfahrung mit der eigenen Marke Glacier Optics und dem Verständnis für die Komplexität der Produktentwicklung unterstützte Arnaud Cottet das Salewa-Team mit fundierter Praxiserfahrung aus dem Gelände und ehrlichem Feedback.
Basierend auf der Erfahrung mit der eigenen Marke Glacier Optics und dem Verständnis für die Komplexität der Produktentwicklung unterstützte Arnaud Cottet das Salewa-Team mit fundierter Praxiserfahrung aus dem Gelände und ehrlichem Feedback.

Der „Sella Tour“ ersetzt die frühere „Randonnée“-Linie. Was war das Hauptziel bei der Neudefinition der Serie?

Der Fokus lag darauf, Nutzbarkeit, Form und Funktionen zu verbessern, ohne den Preis in die Höhe zu treiben. Der „Sella Tour“ ist als leichter Skitourenrucksack für einen bis drei Tage gedacht – perfekt geeignet, um in den Alpen zwischen Gipfeln und Gletschern unterwegs zu sein.

Über drei Jahre Entwicklungszeit – was waren die wichtigsten Erkenntnisse vom Prototyp bis zum finalen Produkt?

Das Material war ein zentraler Punkt. In der Prototypenphase arbeitet man oft mit diversen Stoffen, wodurch man sich die finale Qualität schwer vorstellen kann – besonders, was Form und Struktur betrifft. Außerdem mussten wir Details wie die Seitentaschen und Befestigungsschlaufen anpassen, um eine optimale Handhabung zu erreichen.

Das Hauptziel bei der Neudefinition der „Sella Tour“-Serie war eine verbesserte Funktionalität und Form bei gleichbleibendem Preis, wobei die dreijährige Entwicklung besonders die Materialqualität und Details wie Befestigungsschlaufen optimierte.
Das Hauptziel bei der Neudefinition der „Sella Tour“-Serie war eine verbesserte Funktionalität und Form bei gleichbleibendem Preis, wobei die dreijährige Entwicklung besonders die Materialqualität und Details wie Befestigungsschlaufen optimierte.

Das Hybrid-Öffnungssystem mit Rücken- und Seitenzugang ist ein zentrales Feature. Wie ist diese Idee entstanden?

Mir fiel auf, dass es unter Rucksäcken zwei „Lager“ gibt: die mit Rückenöffnung und die mit Seitenöffnung. Wir wollten einen Kompromiss schaffen – ein System, das beides vereint. Das Design dafür stammt übrigens von Mario Malarcsek, der seit Jahren hinter den meisten Salewa-Rucksäcken steht. Er zeichnet, schneidet und näht schneller, als man schauen kann.

Wie hat dein Hintergrund als Skifahrer und Bergsteiger die Designentscheidungen beeinflusst?

Durch viele Stunden in den Bergen – und den Austausch mit zahlreichen ausrüstungsbegeisterten Freunden. Man beobachtet, zieht Schlüsse und teilt seine Erfahrungen. Mir war es wichtig, das Wissen vieler in den Prozess einzubringen, statt allein zu arbeiten. Ebenso wichtig ist, die Zielgruppe aktiv miteinzubeziehen, denn sie nutzt das Produkt letztlich im Alltag.

Das von Mario Malarcsek entwickelte Hybrid-Öffnungssystem vereint die Vorteile von Rücken- und Seitenzugang, basierend auf der kollektiven Bergerfahrung von Athleten und der aktiven Einbeziehung der Zielgruppe.
Das von Mario Malarcsek entwickelte Hybrid-Öffnungssystem vereint die Vorteile von Rücken- und Seitenzugang, basierend auf der kollektiven Bergerfahrung von Athleten und der aktiven Einbeziehung der Zielgruppe.

Das Dry-Back-Contact-Tragesystem ist zentral für den „Sella Tour“. Welche Vorteile bietet es beim Skitourengehen und Freeriden?

Die großen Stärken des Systems sind Atmungsaktivität und Stabilität. Es ist sehr leicht und das Schaumstoff-Rückenpolster passt sich dem Körper an. Dadurch reichen zwei Größen – 30 Liter für Frauen und 32 Liter für Männer –, um viele Körpergrößen abzudecken.

Nachhaltigkeit spielt eine immer größere Rolle. Wie wichtig war dir die Verwendung von 100 Prozent recyceltem Robic Nylon und langlebigen Materialien?

Wenn recycelte Textilien dieselbe Qualität liefern, ist das großartig. Aber die Entscheidung ist komplexer: Ist ein extrem haltbares, nicht recyceltes Material nachhaltiger als ein recyceltes, das schneller ersetzt werden muss? Es hängt letztlich von vielen Faktoren ab: von der Dicke, dem Produktionsort, den Komponenten, dem Preis. All das beeinflusst die tatsächliche Umweltbilanz.

Das „Dry Back Contact“-System bietet durch sein anpassungsfähiges Schaumstoffpolster hohe Stabilität bei geringem Gewicht, während der Einsatz von recyceltem Robic Nylon das Ziel verfolgt, Nachhaltigkeit mit maximaler Langlebigkeit zu vereinen.
Das „Dry Back Contact“-System bietet durch sein anpassungsfähiges Schaumstoffpolster hohe Stabilität bei geringem Gewicht, während der Einsatz von recyceltem Robic Nylon das Ziel verfolgt, Nachhaltigkeit mit maximaler Langlebigkeit zu vereinen.

Was bedeutet für dich der Satz „Funktionalität trifft auf Emotion“ beim Entwickeln von Bergsportausrüstung?

Für mich heißt das, sie sollte vor allem praktisch und minimalistisch sein. Nur die Funktionen, die man wirklich braucht – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Wie hat das Feedback anderer Athleten den finalen Rucksack geprägt?

Wir haben eine gemeinsame Salewa-WhatsApp-Gruppe, in der sich viele Athleten über Ausrüstung austauschen. Die Idee war, sie durch einfache Fragen einzubeziehen und ihr Feedback ernst zu nehmen. Dabei kam spannenderweise sehr einheitliches Feedback zusammen. Zum Beispiel zu der Frage nach einem Rolltop-Verschluss: Für Kletterrucksäcke ist er ideal, um nichts zu verlieren, beim Skitourenrucksack aber weniger praktisch. Hier ist ein Reißverschlusssystem, das schnellen Zugriff auf alle Gegenstände ermöglicht – egal ob Felle, Steigeisen, Kamera oder Trinkflasche –, einfach die bessere Lösung.

Durch enges Athleten-Feedback via WhatsApp fokussiert die Entwicklung auf praxisnahen Minimalismus, was beim Skitourenrucksack zur Entscheidung für ein schnelles Reißverschlusssystem statt eines Rolltops führte.
Durch enges Athleten-Feedback via WhatsApp fokussiert die Entwicklung auf praxisnahen Minimalismus, was beim Skitourenrucksack zur Entscheidung für ein schnelles Reißverschlusssystem statt eines Rolltops führte.

Wenn du den „Sella Tour“ in drei Worten beschreiben müsstest – welche wären das?

Komfortabel, vielseitig, technisch – ein Rucksack, der sich im Winter in den Bergen genauso zu Hause fühlt wie bei anderen Abenteuern.

Salewa Sella Tour 32L Skitourenrucksack

Salewa Sella Tour 32L Skitourenrucksack: Der Salewa „Sella Tour“ kombiniert das stabile Dry Back Contact Tragesystem mit nachhaltigem Robic Nylon, direktem Rückenzugriff und einem separaten Sicherheitsfach für anspruchsvolle Skitouren.
Salewa Sella Tour 32L Skitourenrucksack: Der Salewa „Sella Tour“ kombiniert das stabile Dry Back Contact Tragesystem mit nachhaltigem Robic Nylon, direktem Rückenzugriff und einem separaten Sicherheitsfach für anspruchsvolle Skitouren.

Das Herzstück des neuen „Sella Tour 32L/30L W“-Skitourenrucksacks ist das innovative Tragesystem Salewa Dry Back Contact, das einen körpernahen Sitz bietet und für optimale Stabilität sowie präzise Lastenkontrolle sorgt. Gleichzeitig gewährleistet das atmungsaktive Rückenpanel eine hervorragende Luftzirkulation und hält den Rücken auch bei intensiven Aufstiegen angenehm trocken.

Gefertigt aus wasserabweisendem, zu 100 Prozent recyceltem und besonders robustem Robic Nylon überzeugt der Rucksack durch Langlebigkeit und Nachhaltigkeit gleichermaßen. Seine Ausstattung ist konsequent auf die Anforderungen beim Skitourengehen und Skibergsteigen ausgelegt. Das vollständig zu öffnende Hauptfach ermöglicht schnellen Zugriff auf die gesamte Ausrüstung direkt über die Rückenseite. Ein zusätzlicher Reißverschluss erleichtert den direkten Zugang zu Gegenständen im unteren Bereich des Rucksacks – ein durchdachtes Detail, das unterwegs Zeit spart.

Der aus nachhaltigem, recyceltem Robic Nylon gefertigte Salewa Sella Tour 32L/30L Skitourenrucksack vereint Robustheit mit cleveren Features für Skitourengeher, wie einem vollständig zu öffnenden Rückenpanel und direktem Bodenzugriff für schnelles Handling.
Der aus nachhaltigem, recyceltem Robic Nylon gefertigte Salewa Sella Tour 32L/30L Skitourenrucksack vereint Robustheit mit cleveren Features für Skitourengeher, wie einem vollständig zu öffnenden Rückenpanel und direktem Bodenzugriff für schnelles Handling.

Ein separates Sicherheitsfach für Lawinenausrüstung sowie mehrere robuste Befestigungsmöglichkeiten für Ski, Eisgeräte und weitere Ausrüstung runden das funktionale Gesamtpaket ab. Der „Sella Tour“ vereint durchdachtes Design, technische Raffinesse und höchste Praxistauglichkeit – gemacht für alle, die im alpinen Gelände keine Kompromisse eingehen.

Technische Daten

EigenschaftDetails
KonstruktionWaben
GrößenS, M, L
Preis180 Euro
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