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NewsPR NewsPowderalarm #8: Bis zu 80 cm Neuschnee für die Nordwestalpen im Anmarsch

Powderalarm #8: Bis zu 80 cm Neuschnee für die Nordwestalpen im Anmarsch

QuellewePowder

Die Westalpen erholen sich noch von den massiven Schneemengen des PA#7, während das südliche Piemont seit gestern Nachmittag bereits 45 cm Neuschnee verzeichnen konnte. Doch der Nachschub rollt bereits an: In den nächsten 24 Stunden verlagert sich der Schneefall allmählich in die Nordalpen und der PowderAlert #8 steht ab Sonntagabend bereits vor der Tür.

Bei diesem nächsten PowderAlert liegt der Fokus eindeutig auf den Nordwestalpen, wo signifikante Neuschneemengen erwartet werden.

Die PowderAlerts reihen sich aktuell nahtlos aneinander: Während wir PA#8 inmitten der geschäftigen Faschingswoche ankündigen, gibt es bereits erste Anzeichen für PA#9. Die Sturmsysteme folgen in immer kürzeren Abständen aufeinander – auf dem Storm Track herrscht Hochbetrieb. Diese rasche Abfolge sorgt endlich für Entspannung und ermöglicht Cherry-Picking bei Timing und Regionen, nachdem der Powder-Stress nach dem langen, trockenen Dezember extrem hoch war.

Mit diesem PA#8 konzentrieren wir uns auf:

  • Die letzten Ausläufer von PA#7: Starkschneefall im Piemont und ein Refresh für die Nordalpen
  • PA#8, der 40–80 cm von Savoyen bis zum Arlberg bringt; sowie bis zu 40 cm weiter östlich in den österreichischen Nordalpen
  • Weitere Schneefälle am Horizont
  • Einen Blick auf die Lawinengefahr

Restbestände von PA#7: Schnee im Piemont und den Nordalpen

Ursprünglich sollte sich der starke Schneefall von PA#7 in den Westalpen gegen Ende des Events in Richtung Nordalpen verlagern. Eine stärkere Tiefdruckentwicklung bei Genua fragmentierte jedoch das Niederschlagsfeld. Dennoch ist das Event noch nicht vorbei.

Seit gestern Nachmittag hat sich der Schneefall im Piemont intensiviert, besonders im Süden. In der Region Cuneo (z. B. Prato Nevoso) wurden bis heute Morgen bereits bis zu 45 cm gemessen. Die Schneefallgrenze blieb dabei unter 1000 m. Weiter nördlich schneit es ebenfalls weiter (Pragelato ca. 20 cm, Prali ca. 15 cm), und die Niederschläge haben auch die französische Seite erreicht. Gebiete wie Abriès, Ceillac, Pelvoux und Puy St. Vincent präsentieren sich wieder in bestem Zustand. Anderswo entlang der Alpensüdseite gab es einen leichten Refresh von etwa 5 cm, beispielsweise im Tessin.

Die Situation ändert sich jedoch schnell. Während das Tief abzieht, stellt sich ein kurzlebiger Nordstau ein. Die Niederschläge auf der Südseite lassen nach und die Temperaturen steigen leicht, während die bereits an den Nordalpen vorhandenen Wolken zur Hebung gezwungen werden und Schneefall produzieren. Es sind verbreitet etwa 10 cm zu erwarten, mit lokalen Spitzen nahe 20 cm. Die Schneefallgrenze sinkt dabei rasch bis in die Täler.

PA#8: 40–80 cm von Savoyen bis zum Arlberg

Während der letzte Schneefall in den Nordalpen (Salzburger Land/Steiermark) am Sonntagmorgen abklingt, drückt bereits die Bewölkung von PA#8 am Sonntag in die französischen Alpen.

Treiber ist ein Tief, das sich derzeit südwestlich von Island befindet und in den nächsten 48 Stunden Richtung Dänemark zieht.

Zwischen Sonntagabend und Dienstagabend stellt sich eine lang anhaltende Niederschlagsphase ein. Im Gegensatz zum vorherigen Event, das fast direkt aus Westen kam, dreht die Strömung nun zunächst auf WNW und später voll auf Nordwest. Dies verlagert den Niederschlagsschwerpunkt leicht: Die maximalen Schneemengen werden zwischen Savoyen und dem Arlberg erwartet, wobei auch die österreichischen Nordalpen östlich des Arlbergs stärker profitieren.

Schneefall-Details: Timing, Mengen und Schneefallgrenze

Zur besseren Übersicht unterteilen wir dieses Event in drei Regionen:

  1. Französische Westalpen (plus Piemont/Aosta)
  2. Schweizer Alpen + Arlberg-Region
  3. Österreichische Alpen östlich des Arlbergs

Französische Westalpen (plus Piemont/Aosta)

Die ersten Niederschläge erreichen die französischen Alpen am Sonntagabend, vor einem (glücklicherweise) schmalen und nur mäßig warmen Sektor. Der Schneefall beginnt sofort intensiv. Der Warmfront folgt bereits am frühen Montagmorgen die Kaltfront – gute Nachrichten für die Schneefallgrenze. Mit der anschließenden nordwestlichen Strömung hält der Schneefall bis in die Nacht zum Dienstag an. Hauptfokus: Savoyen und Haute-Savoie, aber der Schneefall reicht auch über den Alpenhauptkamm bis ins Aostatal und Piemont. Auch die Écrins bekommen Schnee ab, wenngleich die Mengen dort geringer ausfallen, da die NW-Strömung dort mehr Lee-Effekte erzeugt.

Erwartete Mengen:

  • 40–80 cm für (Haute) Savoie
  • Bis zu 60 cm auf der italienischen Seite des Hauptkamms (Aosta)
  • 10–30 cm für die Écrins

Bevor der Niederschlag die französischen Alpen erreicht, wird die relativ kalte Luftmasse am Sonntag teilweise verdrängt. Die Schneefallgrenze könnte in der Nacht zum Montag kurzzeitig auf rund 1500 m steigen (in inneralpinen Tälern einige hundert Meter tiefer), sinkt aber im Laufe des Montags wieder ab – schließlich bis in die Täler. Der Wind nimmt am Montag signifikant zu, auch in tieferen Lagen – ein wichtiger Faktor für die Lawinengefahr nach dem Schneefall.

Schweizer Alpen + Arlberg-Region

Für die Schweizer Alpen und die Arlberg-Region sind die Unterschiede in Timing und Mengen gering. Der Schneefall beginnt in der Nähe des Arlbergs etwas später (Nacht zum Montag) und hält länger an (bis Dienstagnachmittag). Die Gesamtmengen sind vergleichbar: 40–80 cm an vielen Orten. In der Schweiz fällt der meiste Schnee im Wallis und nördlich des Alpenhauptkamms, mit 20–40 cm selbst in den eher schneeärmeren Regionen Graubündens. Die Schneefallgrenze bleibt generell niedriger als in Frankreich, mit einem vorübergehenden Peak nahe 1400 m in der Nacht zum Montag, bevor sie am Montag rasch in die Täler sinkt. Auch hier nimmt der Wind am Montag zu.

Österreichische Alpen östlich des Arlbergs

In Österreich setzt nennenswerter Schneefall ein, sobald die Strömung mehr auf Nordwest dreht, was bedeutet, dass es hauptsächlich am Montag tagsüber losgeht. Er kann bis Dienstagabend andauern, bei generell niedrigerer Schneefallgrenze, meist um oder unter 1000 m. Erwartete Mengen: 25–50 cm in den Nordalpen und 10–30 cm entlang des Hauptkamms.

Noch mehr Schnee in Sicht

Genau wie dieses Mal wird die Pause zwischen den Systemen kurz sein, bevor sich das nächste Tief nähert. Aktive Niederschlagszonen – und ein weiterer PowderAlert – scheinen sich aufzureihen. Das nächste System liegt am Mittwochabend nahe dem Ärmelkanal, wobei die zugehörigen Niederschläge die Westalpen möglicherweise schon am Mittwochmorgen erreichen. Zuerst als Warmfront, später gefolgt von einer Kaltfront.

Die genaue Zugbahn bleibt unsicher. Die französischen Alpen scheinen fest in der Schusslinie zu stehen, aber ob die Südalpen und/oder Nordalpen ebenfalls profitieren werden, ist noch unklar. Momentan scheinen sowohl Nord- als auch Südseite Chancen auf Schnee zu haben – wir werden dies in den kommenden Updates präzisieren.

Lawinensituation

Die extreme Lawinengefahr in den französischen Alpen ist vorüber, aber das Risiko bleibt hoch (Stufe 4), und das grundlegende Altschneeproblem besteht weiterhin. Lawinenmeldungen waren in den letzten Tagen leider zahlreich, darunter auch tödliche Unfälle. Schwachschichten bleiben schwer zu erkennen, und die Schneedecke ist mittlerweile dick genug, dass sehr große Lawinen möglich sind, wenn sie ausgelöst werden.

Hintergrundinformationen zu einem Unfall am vergangenen Freitag

Dies dient nicht der Sensationslust, sondern soll die Größe und Kraft der Lawinen aktuell sowie die Wichtigkeit der Geländewahl und sicherer Spots illustrieren: Meidet Hänge, die steiler als 30° sind, sowie Hänge unter 30°, die durch darüberliegendes Gelände (>30°) gefährdet sind. Sobald eine Fernauslösung stattfindet, ist man in ernsthaften Schwierigkeiten.

Bleibt aufmerksam, fahrt defensiv und genießt den Powder sicher.

WEITERE PR NEWS

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The North Face bringt den zweiten Drop der HKe-Kollektion mit acht Styles, darunter die HKe Devils Thumb GTX Jacke und die HKe Utility Windjacke. Die Kollektion setzt auf recycelte Materialien, Spectra®-Garnen und GORE-TEX®-Gewebe und ist ab sofort verfügbar.

Natural Selection Ski 2026: Wildcards für Alaska vergeben

Die Organisatoren des Natural Selection Ski haben die Wildcards für das Event 2026 in Alaska bekanntgegeben. Neben Freeski-Legende Tanner Hall sind unter anderem Finn Bilous und Astrid Cheylus im Roster.

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Nach massiven Schneefällen in den Westalpen zieht eine Warmfront mit Wind und Niederschlag über Österreich. Ab Dienstag sorgt eine starke Südströmung für frühlingshafte Temperaturen und eine ansteigende Nullgradgrenze.

Kritische Lawinenlage: Tödliche Unfälle und Warnstufe 4 in der Euregio

Die Lawinensituation in Tirol und Südtirol ist kritisch. Nach mehreren tödlichen Unfällen und spontanen Lawinenabgängen warnen die Warndienste vor hoher Gefahr und Fernauslösungen.

SAAC warnt vor Lawinengefahr: Auf der gesicherten Piste bleiben

SAAC warnt angesichts verbreiteter Lawinenwarnstufe 4 in Tirol vor Skitouren und Off-Piste-Fahrten und ruft zum Verbleib auf gesicherten Pisten auf. Mit Neuschnee und starkem Wind verschärft sich die Lage; Infos bietet die AAC Academy und der SAAC-Service zur aktuellen Lawinenlage.

Powderalarm #9 Update: Neuschnee gefolgt von rapider Erwärmung am Wochenende

Ein Kurzupdate zum aktuellen Schneefall der Powderalarm #9 und der extremen Lawinengefahr in den Alpen. Ab dem Wochenende folgt jedoch eine rapide Erwärmung mit frühlingshaften Temperaturen.
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