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NewsFIS World CupsOlympia 2026: Slopestyle - Mathilde Gremaud & Birk Ruud holen Gold

Olympia 2026: Slopestyle – Mathilde Gremaud & Birk Ruud holen Gold

Fotos: Chad Buchholz / FIS

Seitenübersicht:

Der Slopestyle Contest im Rahmen der Olympischen Spiele 2026 im Snowpark Livigno findet vom 7. bis 10. Februar statt. Hier findet ihr alle Details zum Zeitplan, Livestream Optionen, Startlisten sowie sonstige wichtige News rund um das Slopestyle Highlight und den wahrscheinlich spektakulärsten Contest im Rahmen der Spiele.

  • Birk Ruud (NOR) und Mathilde Gremaud (SUI) holen die Goldmedaille im Slopestyle bei den Olympischen Spielen 2026.
  • Silber geht bei den Männern an Alex Hall (USA) und bei den Frauen an Eileen Gu (CHN)
  • Megan Oldham (CAN) holt die Bronzemedaille bei den Frauen und bei den Männern landet Luca Harrington (NZL) auf dem dritten Platz.

Ergebnisse Finals

Frauen

In einem technisch hochklassigen Finale in Livigno sicherte sich Mathilde Gremaud mit einem starken zweiten Run Gold vor Eileen Gu. Megan Oldham erkämpfte sich im letzten Durchgang Bronze, während Kirsty Muir das Podium in einem spannenden Showdown knapp verpasste. - Foto: Christian Stadler
In einem technisch hochklassigen Finale in Livigno sicherte sich Mathilde Gremaud mit einem starken zweiten Run Gold vor Eileen Gu. Megan Oldham erkämpfte sich im letzten Durchgang Bronze, während Kirsty Muir das Podium in einem spannenden Showdown knapp verpasste. – Foto: Christian Stadler

Das Olympische Slopestyle Finale der Frauen ging mit einem technisch starken Feld an Athletinnen über die Bühne. Die Bedingungen in Livigno präsentierten sich nahe an perfekt, auch wenn die Wax-Techs aufgrund der wechselhaften Bedingungen auf dem Kurs alle Hände voll zu tun hatten.

Run 1: Erste Ansagen und Scoring-Diskussionen

Local Hero Maria Gasslitter aus Italien eröffnete den Contest mit einem soliden Run, musste jedoch aufgrund einer frühen Unsicherheit und eines verpassten Grabs Punktabzüge hinnehmen. Liu Menting (CHN) zeigte Dub 10s in beide Richtungen und brachte das Niveau näher an das erwartete Level. Giulia Tanno (SUI), die nach verletzungsbedingtem Ausfall bei zwei Olympischen Spielen eine Art olympische Wiedergutmachung feierte, stomped ihren Run clean, jedoch drückte der nur ein Dub in ihrem Run den  Score etwas nach unten. Lara Wolff (AUT) zeigte einen Safety-Run, überzeugte aber mit einem sicken K-Fed.

Megan Oldham (CAN) war die erste Favoritin am Start und ging direkt All-In. Sie zeigte eine Kombination aus 2on2off und Dub 12 zu Switch Dub 12 an den ersten beiden Jumps. Der erste Hit war etwas sketchy und beim finalen Cork 9 war der Grab nicht ganz sauber. Der Score von 69.76 ließ Luft nach oben. Anni Karava (FIN) landete ebenfalls clean, hatte aber Defizite bei den Grabs. Die 17-jährige US-Amerikanerin Avery Krumme (USA) stomped einen sauberen Misty aus der Cannon – wohl einer der härtesten Rail-Tricks bis dahin – blieb aber mit zwei Cork 7s an den Jumps hinter der Spitze zurück.

Dann setzte Eileen Gu (CHN) die Messlatte extrem hoch. Sie zeigte einen massiven Step-up an Rails und Jumps: Switch 2 Disaster am DFD, 450 on, Switch Misty 9 in einen Dub 10 Blunt zu Dub 12 Safety an den Jumps. Ein Hammer-Run. Allerdings wirkte die Wertung der Judges überzogen, insbesondere die 9.20 für die erste Sektion. Mathilde Gremaud (SUI) antwortete mit drei Dubs. Switch Dub 10 zu Switch Dub 9 zu Nosebutter(!) Dub 12. Dennoch reihte sie sich hinter Eileen Gu ein, was in der Szene für Unverständnis sorgte.

Run 2: Wechselnde Bedingungen und Führungswechsel

Maria Gasslitter verbesserte ihren Run minimal, hatte jedoch keinen Einfluss auf die vorderen Plätze. Lara Wolff zeigte smoothe Rails und eine solide Jump-Line mit Switch Misty 9 zu Dub 10 zu Cork 9. Die Bedingungen verschlechterten sich zu diesem Zeitpunkt leicht, da Wolken aufzogen und das Licht flacher wurde. Megan Oldham ging dennoch auf volles Risiko für den Sieg: Dub 12, Switch Dub 12 und fast der Dub 14 am letzten Kicker. Sie unterrotierte jedoch und nahm einen heftigen Slam in Kauf.

Kirsty Muir (GBR) zeigte einen Banger Rail-Run inklusive Switch Lip K-Fed und einem sicken 2on2off am großen Down Rail. Da sie beim Dub 10 einen Grab verpasste und unten nur einen Cork 7 zeigte, reichte es vorerst nicht für ganz vorne. Eileen Gu konnte ihren zweiten Lauf nicht landen. Das öffnete die Tür für Mathilde Gremaud, die eine Verbesserung benötigte – und lieferte. Switch Dub 12 am zweiten Jump, Dub 12 unten. Das musste die Führung sein. Sie übernahm Platz 1, wenn auch nur knapp mit 0.38 Punkten Vorsprung.

Run 3: Der Kampf um die Medaillen

Vor dem dritten Durchgang waren Megan Oldham und Kirsty Muir die einzigen verbliebenen Medaillen-Kandidatinnen außerhalb der Top 2. Giulia Tanno zeigte eine starke Jump Line, was nach ihrer Verletzungshistorie größten Respekt verdient. Naomi Urness (CAN) steigerte sich in der Rail Sektion massiv mit einem Front Swap Transfer P2 am Gap Rail. Megan Oldham griff erneut an, ging zurück auf ihren ersten Run, fuhr diesen aber sauberer aus. Besseres erstes Rail, besserer Cork 9. Das brachte ihr verdiente 76.46 Punkte.

Nur Kirsty Muir konnte diesen Run noch attackieren. Zunächst zeigte jedoch Anni Karava einen starken Lauf mit Misty 9 Japan zu Switch Cork 9 Blunt zu Dub 10 Mute. Muir brachte ihren Run runter, aber ihr Dub 10 am zweiten Jump war nicht sauber. Der Bottom Hit Dub 14 war perfekt gesticked. Es wurde extrem für Megan Oldham im Kampf um Bronze. Muirs Rails waren besser, die Jumps aber etwas looser. Die Judges entschieden sich gegen Muir, damit stand der 3. Platz fest.

Eileen Gu stürzte im letzten Run und konnte somit Mathilde Gremaud nicht mehr gefährden, was der Schweizerin eine Victory Lap bescherte.

Das Slopestyle Podium der Frauen bei den Olmypischen Spielen 2026: Eileen Gu (CHN), Mathilde Gremaud (SUI), Megan Oldham (CAN) - Foto: Christian Stadler
Das Slopestyle Podium der Frauen bei den Olmypischen Spielen 2026: Eileen Gu (CHN), Mathilde Gremaud (SUI), Megan Oldham (CAN) – Foto: Christian Stadler

„It was a crazy ride. It was a really tough battle with Eileen. She pushed me to push myself as well for sure. Reflecting on where she dropped points today, Gu said: “I had some speed and angle things. I actually learned that trick last week. So to be doing it on the biggest feature in the course, I’m just really happy to be trying. There’s a lot to learn and a lot to move forward with. I feel more motivated than ever and looking forward to the next one.“ – Mathilde Gremaud (SUI)

Das Ergebnis aus dem Finale im Überblick:

RankNameNationScore
1GREMAUD Mathilde SUI86.96
2GU Ailing Eileen CHN86.58
3OLDHAM Megan CAN76.46
4MUIR Kirsty GBR76.05
5LIU Mengting CHN67.46
6TANNO Giulia SUI65.85
7URNESS Naomi CAN64.73
8KARAVA Anni FIN63.51
9WOLF Lara AUT56.60
10GASSLITTER Maria ITA52.45
11KRUMME Avery USA52.40
12HAN Linshan CHN

*In einer früheren Version des Artikel wurde hier das Ergebnis aus der Qualifikation angezeigt, wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

Männer

Der Dienstagvormittag stand im Zeichen der Männer auf dem Slopestyle-Kurs von Livigno. Das Setup präsentierte sich eigentümlich: Die Rails waren extrem schnell hintereinander gestaffelt, die Jumps grenzwertig in Bezug auf den Speed und eher klein dimensioniert. Der Kurs wirkte im Vergleich zu früheren Spielen generisch. Die Wetterbedingungen waren akzeptabel, wenn auch etwas windig und mit flachem Licht.

Es war ein eher ungewöhnlicher Contest im Vergleich zu manch perfekten Weltcup: Der Gewinner Birk Ruud konnte seinen Run zwar ohne gröbere Fehler stehen, aber es war nicht sein geplanter bester Run. Vor allem am zweiten Feature, dem Flat Down Post Tubes konnte man erkennen, dass hier noch Luft nach oben gewesen wäre. Es reichte am Ende trotzdem für den Norweger, da auch die Konkurrenz keinen perfekten Run stehen konnte.

Das Slopestyle Podium der Männer bei den Olmypischen Spielen 2026: Alex Hall (USA), Birk Ruud (NOR), Luca Harrington (NZL) - Foto: Christian Stadler
Das Slopestyle Podium der Männer bei den Olmypischen Spielen 2026: Alex Hall (USA), Birk Ruud (NOR), Luca Harrington (NZL) – Foto: Christian Stadler
Run 1

Aufgrund der Section-Scores und der etwas schwierigen Speed-Verhältnissen dauerte es, bis die ersten kompletten Runs zu sehen waren. Kim Gubser und Konnor Ralph attackierten das mit brutalen Kinks ausgestattete Down-Flat-Down Rail, scheiterten jedoch. Ben Barclay brachte als Erster einen sauberen Run über die gesamte Strecke ins Ziel, inklusive 3 Swap am riesigen A-Frame Rail, verpasste jedoch den Tailgrab am letzten Dub 16. Andri Ragettli folgte mit einem fehlerfreien Run: Both ways 4s on, both ways switch dub bios – er setzte mit einem Score von 78 setzte den ersten Maßstab.

Matej Svancer zeigte vielversprechende Ansätze und einen 5 Swap (!), ging aber am ersten Jump zu weit. Jesper Tjäder landete seinen Run, inklusive Switch Overflip on und dem unverkennbaren Bringback to forward, erhielt jedoch aufgrund unsauberer Grabs und Landung nur vorläufig Platz zwei. Birk Ruud brachte seinen Run ebenfalls ins Ziel, allerdings auch er nicht perfekt; im zweiten Bereich zeigte er nur einen Switch Two auf das lange Down-Rail (ohne Drehung runter) und landete den letzten Sprung etwas loose, inklusive Tokyo Drift auf die Cannon. Die Wertung fiel mit acht Punkten Vorsprung auf Andri überraschend hoch aus.

 

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Run 2

Runde zwei begann erneut unter nicht optimalen Bedingungen. Konnor Ralph zeigte einen starken Slide am ersten Down-Flat-Down Rail, was jedoch nur mäßig bewertet wurde. Luca Harrington versuchte den Switch Triple am zweiten Jump, konnte ihn aber nicht stehen. Alex Hall brachte einen sauberen Run ins Ziel und nutzte alle technischen Rail-Optionen: Slide durch das Down-Flat-Down Rail, 3 Swap both ways über den Transfer und am Rainbow. Dazu ein Dub 16, Switch Tailbutter 14 und der Switch Dub 10 Bringback. Er reihte sich dennoch hinter Birk auf Platz zwei ein. Tormod Frostad gelang ein Nosebud Trip 14, nachdem er jedoch zuvor am ersten Rail Probleme hatte konnte er keinen guten Overall Score bekommen. Birk zeigte diesmal die geplanten Rail Tricks, hatte jedoch Probleme an den Jumps.

Run 3

In der finalen Runde stieg der Druck. Kim Gubser verpasste den Tailgrab am Cuban beim letzten Hit. Sebastian Scherve zeigte einen perfekten Run ohne Fehler: Switch 2 Disaster Back Swap Cont 2 am Down-Flat-Down, Front Swap Front Swap Blind 2 am Rainbow. Luca Harrington landete den besten Jump-Run des Tages inklusive Switch Triple 18 Bringback 16. Trotz dieser Leistung und 6 on sowie Front Swap am A-Frame zu K-Fed, reichte es nur für Platz drei. Alex Hall stürzte am ersten Rail, was seine Chancen auf den Sieg zunichte machte. Andri Ragettli unterlief ein Fehler im zweiten Sektor. Da auch Jesper Tjäder und Tormod Frostad keine sauberen Runs ins Ziel brachten, ging der Sieg an Birk Ruud, obwohl dieser seinen besten Run nicht komplett sauber landete.

Das Ergebnis der Männer im Überblick:

Männer - Heat 1

RankNameNationScore
1RUUD Birk NOR81.75
2FROSTAD Tormod NOR79.96
3TJADER Jesper SWE79.83
4SVANCER Matej AUT79.63
5RAGETTLI Andri SUI75.00
6FOREHAND Mac USA74.46
7BARCLAY Ben NZL73.36
8HALL Alex USA71.63
9HARRINGTON Luca NZL69.70
10RALPH Konnor USA68.91
11SCHJERVE Sebastian NOR67.63
12GUBSER Kim SUI64.10

Die kompletten Slopestyle Ergebnisse im Überblick

Frauen

RankNameNationScore
1GREMAUD Mathilde SUI86.96
2GU Ailing Eileen CHN86.58
3OLDHAM Megan CAN76.46
4MUIR Kirsty GBR76.05
5LIU Mengting CHN67.46
6TANNO Giulia SUI65.85
7URNESS Naomi CAN64.73
8KARAVA Anni FIN63.51
9WOLF Lara AUT56.60
10GASSLITTER Maria ITA52.45
11KRUMME Avery USA52.40
12HAN Linshan CHN
13HOEFFLIN Sarah SUI54.50
14KOTSAR Kateryna UKR50.78
15HENDERSON Grace USA49.78
16HAMILL Marin USA47.91
17ANDREWS Ruby Star NZL45.83
18KOGA Yuna JPN42.90
19YANG Ruyi CHN42.45
20TROTTER Sylvia NZL35.58
21CLARKE Skye CAN26.96
22DUMONT ZANELLA Kim FRA22.85
23GASKELL Elena CAN15.06
9999THOMAS Daisy AUS
9999KONDO Kokone JPN
9999HARWOOD Rell USA

Männer

RankNameNationScore
1RUUD Birk NOR86.28
2HALL Alex USA85.75
3HARRINGTON Luca NZL85.15
4RAGETTLI Andri SUI78.65
5TJADER Jesper SWE77.21
6SCHJERVE Sebastian NOR76.20
7SVANCER Matej AUT73.71
8BARCLAY Ben NZL69.40
9RALPH Konnor USA66.76
10GUBSER Kim SUI57.68
11FOREHAND Mac USA55.93
12FROSTAD Tormod NOR42.51
13SYRJA Elias FIN64.03
14KOIVISTO Kuura FIN63.93
15ROCHE Matias FRA57.96
16MCEACHRAN Evan CAN57.85
17TABANELLI Miro ITA51.93
18LAJUNEN Elias FIN48.88
19NORDQVIST Martin SWE46.00
20BALL Lucas NZL44.91
21SILDARU Henry EST43.05
22BOESCH Fabian SUI40.28
23SIVIGNON Timothe FRA38.93
24SAMNOEY Ulrik Max Harstad NOR36.05
25RHYNER Nils SUI35.81
26MCCORMICK Chris GBR33.90
27FORER Julius AUT32.55
28PODMILSAK Troy USA30.90
9999HARLAUT Henrik SWE

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