Die Kombination aus Neuschnee, Windeinfluss und einer extrem schwachen Altschneedecke hat die Lawinengefahr gebietsweise drastisch ansteigen lassen. In den südlichen Ötztaler Alpen sowie im südwestlichen Osttirol herrscht oberhalb der Waldgrenze große Lawinengefahr. Zahlreiche Rückmeldungen aus dem Gelände bestätigen massive Alarmzeichen: Spontane Lawinenabgänge, Fernauslösungen sowie deutliche Setzungsgeräusche (Wumm-Geräusche) und Rissbildungen zeigen die hohe Störanfälligkeit der Schneedecke an. Lawinen erreichen meist mittlere Größe, können in neuschneereichen Sektoren jedoch auch groß werden.
Es wird dringend zu defensivem Verhalten in den kommenden Tagen geraten.
Alarmzeichen deuten auf instabile Schneedecke hin
Parallel zum Neuschnee, der seit Sonntag, den 26.01. fiel, häufen sich in den niederschlagsreicheren Gebieten die Meldungen über Gefahrenzeichen. Diese Alarmzeichen sind klare Indikatoren für eine kritische Lawinensituation und müssen ernst genommen werden. Rider sollten ihre Routenwahl und das Verhalten im Backcountry strikt an die Bedingungen anpassen.
Der problematische Schneedeckenaufbau dieses Winters wurde bereits mehrfach analysiert. Die Basis besteht vielerorts aus Schwimmschnee und kantigen Kristallen – ein klassisches Altschneeproblem.
Nach einer langen Trockenperiode hat es ab dem 24.01. auch im Süden des Landes wieder geschneit. In Summe fielen meist um 40cm, lokal auch mehr. Der Neuschnee wurde, besonders am Mittwoch, den 18.01., durch starken Wind massiv verfrachtet. Es bildeten sich frische Triebschneepakete. Das Tückische: Diese wurden nachfolgend durch weiteren Neuschnee, der ohne Windeinfluss fiel, überdeckt. Gefahrenstellen sind somit kaum oder gar nicht mehr visuell zu erkennen.
Der Wind als Baumeister der Lawinen verschärfte auch in den niederschlagsarmen Regionen neuerlich die Lawinensituation. Es bildete sich ein Brett, welches wiederum zu besserer Bruchausbreitung neigt.
Weitere Gefahrenhinweise
Sowohl aus eigenen Beobachtungen als auch durch Rückmeldungen bestätigt: Kürzlich noch sichtbare Eisgallen wurden überschneit und sind nicht mehr erkennbar. Dies stellt eine erhöhte Abrutschgefahr dar. Ein konkretes Beispiel hierfür ist der Zustieg auf den Zwieselbacher Rosskogel von Haggen aus (1. Zwinge) in der Region Sellrain / Alpeiner Berge.
The North Face bringt den zweiten Drop der HKe-Kollektion mit acht Styles, darunter die HKe Devils Thumb GTX Jacke und die HKe Utility Windjacke. Die Kollektion setzt auf recycelte Materialien, Spectra®-Garnen und GORE-TEX®-Gewebe und ist ab sofort verfügbar.
Die Organisatoren des Natural Selection Ski haben die Wildcards für das Event 2026 in Alaska bekanntgegeben. Neben Freeski-Legende Tanner Hall sind unter anderem Finn Bilous und Astrid Cheylus im Roster.
Nach massiven Schneefällen in den Westalpen zieht eine Warmfront mit Wind und Niederschlag über Österreich. Ab Dienstag sorgt eine starke Südströmung für frühlingshafte Temperaturen und eine ansteigende Nullgradgrenze.
Die Lawinensituation in Tirol und Südtirol ist kritisch. Nach mehreren tödlichen Unfällen und spontanen Lawinenabgängen warnen die Warndienste vor hoher Gefahr und Fernauslösungen.
SAAC warnt angesichts verbreiteter Lawinenwarnstufe 4 in Tirol vor Skitouren und Off-Piste-Fahrten und ruft zum Verbleib auf gesicherten Pisten auf. Mit Neuschnee und starkem Wind verschärft sich die Lage; Infos bietet die AAC Academy und der SAAC-Service zur aktuellen Lawinenlage.
Ein Kurzupdate zum aktuellen Schneefall der Powderalarm #9 und der extremen Lawinengefahr in den Alpen. Ab dem Wochenende folgt jedoch eine rapide Erwärmung mit frühlingshaften Temperaturen.
Die Lawinensituation in Tirol bleibt aufgrund einer störanfälligen Schneedecke und starken Windeinflüssen weiterhin heikel. Wintersportler sollten im freien Gelände extrem defensiv agieren, da das Altschneeproblem noch länger bestehen bleibt.
Die aktuelle Schneedecke im österreichischen Grenzgebiet zeigt sich extrem störanfällig. Durch anhaltende Kälte und geringe Schneehöhen dominiert die aufbauende Umwandlung das Geschehen im Backcountry.