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K2 Skis: „Disruption“ Serie bricht bestehende Strukturen auf (2020)

Interview: Roman Lachner

K2 Skis ist wieder einmal Vorreiter in der Wintersportbranche und bricht mit den neuen „Disruption“ Modellen bestehende Strukturen auf. Außerdem gibt es neues von der erfolgreichen „Mindbender“ Serie und sogar eine App.

K2 hat schon seit jeher einen visionären Weg beschritten. Jetzt präsentieren die Amerikaner eine neue Pisten-Performance-Linie, die mit komplett neuen Technologien im Skibau aufwartet. Aber was, wenn es bei „Disruption“ um weitaus mehr geht als nur eine neue Kollektion? Was, wenn K2 einen entscheidenden Schritt Richtung Zukunft geht? Was, wenn Skifahren von nun an digitale High Performance bedeutet? Viele Fragen, auf die Marketing Coordinator Seppi Kleisl sicher eine Antwort hat.

Interview: Neue Wege mit den K2 „Disruption“ Carving Skis, eine App und überarbeitete „Mindbender“ Modelle

Hi Seppi! Kurz vor der ISPO habt ihr die komplette Ski-Journaille an den Garmischer Hausberg eingeladen, um mit Pros, Händlern und euch K2lern beim Disruption Cup die neuen Pistenmodelle zu testen. K2 war schon immer visionär unterwegs – befinden wir uns also am Beginn einer neuen Carving-Ära?

Die Serie heißt ja „Disruption“. Wir wollen also bestehende Strukturen bewusst aufbrechen, um etwas Neues entstehen zu lassen. Dies ist uns definitiv geglückt. Wir wollten mit den Skiern beweisen, dass auch eine Marke wie K2, die eher im Freeride-, Freestyle- und Touren-Segment bekannt ist, einen High-Performance-Ski bauen kann, der höchsten Ansprüchen genügt. Dies werden wir sicher weiter­ ver­­folgen. Wir könnten also ­tatsächlich am Beginn einer neuen Ära ­stehen.

Wie du schon gesagt hast, greifen wir Freeskier auf eure Latten zurück, wenn wir durch unverspurten Powder pflügen oder in Parks cruisen wollen. Wieso schnappt sich unsere Ski-Subkultur in Zukunft aber eines eurer „Disruption“-Modelle? Wie habt ihr die Latten konstruiert, dass auch der performanceorientierte Freerider auf seine Kosten kommt?

Natürlich lieben wir alle Deep Powder, aber leider gibt es den halt viel zu selten. Getreu dem Motto „Not every day is a powder day“ müssen und wollen Freerider auf griffigen Pisten die Zeit bis zum nächsten Dump überbrücken. Beim Disruption Cup hat man deutlich gesehen, welchen Ehrgeiz unsere Powder-Jungs entwickeln können, wenn sie plötzlich gegen ehemalige Weltcup-Pros antreten. Das waren harte Fights auf einem technisch extrem hohen Level bis zum letzten Rennen.

Ziel bei den „Disruption“-Modellen war es, einen optimalen Kantenkontakt zu generieren. Um diese Performance zu erreichen, wurden teilweise Technologien aus der „Mindbender“-Serie übernommen wie zum Beispiel die Powerwall-Konstruk­tion. Entscheidend für die sportliche Note ist aber die Kombination von Titanal Y-Beam und Dark Matter Damping, kurz DMD. Einerseits verleiht ein Titanalband, das von den Ski­enden bis zum Bindungsbereich auf die kom­plette Skibreite anwächst, Stabi­lität und Präzision während des gesamten Schwungs.

Andererseits sor­gen gleichzeitig Polymerdämpfer zwi­schen zwei Schichten hochfestem Car­bon entlang der Skikanten für eine Minimierung sämtlicher Vibrationen, die beim Skifahren entstehen – selbst Hochfrequenz-Vibrationen, die Titanal allein nicht in den Griff bekommen würde.

Durch die Abstimmung beider Technologien ist der Ski deutlich laufruhiger, was zu mehr Kantenkontakt und somit zu mehr Kantengriff auch bei Full Speed führt. Heißt, das klassische „Rattern“ auf hartem Untergrund gibt es hier nicht mehr.

Mit dem Launch der neuen Kollektion hat K2 ein komplettes Marketing­konzept gestrickt. Eine zentrale Rolle spielt dabei eine App. Was dürfen die User nach dem kostenlosen Download erwarten und was steckt hinter der riesigen Kampagne?

Beim Disruption Cup konnten sich leider nur ein paar ausgewählte Teilnehmer miteinander messen. Wir dachten uns, dass es doch eine super Idee wäre, wenn jeder den Disruption Cup racen könnte. Aus diesem Grund haben wir das K2 „Disruption Cup Game“ entwickelt. Hier kann jeder User seinen favorisierten K2-Athleten in­klu­sive passenden Skis wählen und los geht’s. Das Game startet wie in Gar­misch mit dem Hammer-Drop, danach gilt es, die jeweiligen Technolo­gie-­Icons einzusammeln, um in den Dis­ruption Mode zu gelangen, mit dem man zusätzlich Punkte einsammeln kann.

Das K2 „Disruption Cup Game“ ist zum kos­tenlosen Download im App Store erhältlich und lädt Skifahrer und Snowboarder, Mara­thon­läufer und Couch-Potatoes, Omas und Nachbarn, crazy Geeks und hipster Dudes dazu ein, sich packende Rennen auf der K2-Disruption-­Cup-Strecke zu liefern.
Das K2 „Disruption Cup Game“ ist zum kos­tenlosen Download im App Store erhältlich und lädt Skifahrer und Snowboarder, Mara­thon­läufer und Couch-Potatoes, Omas und Nachbarn, crazy Geeks und hipster Dudes dazu ein, sich packende Rennen auf der K2-Disruption-­Cup-Strecke zu liefern.

Im Ziel muss dann noch möglichst schnell der Buzzer gedrückt werden, alles nah am analogen Original. Wer sein Game etwas dopen will, kann sich bei allen K2-„Disruption“-­Händlern einen Boost Code abholen, der die Zocker-Performance etwas an­schiebt. Am Ende jedes Monats win­ken für die Top-Scorer drei tolle K2-­Produkte („Disruption“-Ski, Boot oder Helm). Zum Monatsbeginn wird das Ranking natürlich wieder auf null gesetzt und jeder hat erneut die Chan­ce, einen der Preise zu erspielen.

Einfach mal in die Haut von Felix Wie­mers schlüpfen und los geht’s! Den Ski vor Augen muss je­der Fahrer an sein Limit gehen, Ki­cker überspringen und dabei wichtige ­Punkte sammeln.
Einfach mal in die Haut von Felix Wie­mers schlüpfen und los geht’s! Den Ski vor Augen muss je­der Fahrer an sein Limit gehen, Ki­cker überspringen und dabei wichtige ­Punkte sammeln.

Da K2 eine Marke ist, die nicht nur auf Bestzeiten aus ist, wird zusätzlich unter allen registrierten Teilnehmern jede Woche Stuff verlost. Mehr Infos unter disruptioncupgame.com oder ihr sucht direkt im App- bzw. PlayStore.

Spielt euch da Corona sogar in die Karten, da sich die User untereinander messen können, ohne sich in Zeiten einer Pandemie dabei persönlich zu gefährden?

Ich denke schon, dass wir mit der App am Zahn der Zeit sind – das merkt man jetzt schon anhand der guten Nutzerzahlen. Die App kann überall gespielt werden und ist in Zeiten von Social Distancing ein super Tool. Allerdings sollte die App keineswegs eine Alternative zum Skifahren sein, sondern einfach Bock aufs Skifahren machen.

Es ist jedenfalls gut möglich, dass es in dieser Saison zu längeren Wartezeiten beim Skifahren kommt. Anstatt darüber dann genervt zu sein, kann man die Zeit nutzen, um etwas zu zocken – und mit etwas Glück noch etwas zu ­gewinnen.

Dieses Konzept lässt sich doch sicher auch auf die übrigen Kollektionen aus dem Hause K2 ausweiten. Oder gibt es keine Pläne, in Zukunft auch die „Mindbender“-Fraktion digital zu triggern?

Für uns ist es die erste App und zurzeit nur für den „Disruption“ geplant. Aber wer weiß, was noch alles kommt.

Da wir schon bei den „Mindbendern“ sind: Hat sich bei den Free­ride-­Modellen etwas getan?

Der „Mindbender“ bleibt mind-bending. Der Kern ist unverändert geblieben, aber das Design hat sich noch stärker in den Psychedelic Research Style entwickelt. Ich bin mir sicher, dass wir mit der Kollektion die Zielgruppe perfekt ansprechen. Bis wir uns mit den Latten den Powder um die Ohren fliegen lassen, zocken wir einfach weiter die App.

Der K2 Skis „Mindbender 108 TI“ 2021 im Detail

K2 Skis "Mindbender 108 TI" 2021
K2 Skis „Mindbender 108 TI“ 2021

Für die Freerider sind weiterhin die „Mindbender“ das Maß aller DInge. In Sachen Vielseitigkeit sticht dabei der „Mind­bender 108 Ti“ seine Fami­li­en­­mit­glie­der deutlich aus. Die mit­tel­­brei­te Allzweckwaffe kommt im Pow­der sowie im zerfahrenen Schnee ge­nau­so gut zurecht wie auf der Piste und über­zeugt bei allen Bedin­gun­gen mit hoher Agilität und Präzision. Ver­ant­wort­lich dafür ist eine clever ab­ge­stimmte Kombi­na­tion aus Rocker, Vorspannung und Tor­sions­stei­fig­keit. Letztere ist gekennzeichnet durch die Titanal-Y-­Beam-Lage, die dem Ski eine kompromisslose Leis­tung ­einpflanzt.

Specs: K2 Skis „Mindbender 108 TI“

  • Längen: 172, 179. 186, 193 cm
  • Shape: 136/108/125 mm
  • Radius: 22,9 m
  • Preis: 699 Euro

Der K2 Skis „Disruption 82 TI“ 2021 im Detail

K2 Skis "Disruption 82 TI" 2021
K2 Skis „Disruption 82 TI“ 2021

Beim „Disruption 82 Ti“ von K2 geht es um Geschwindigkeit und volle Kontrolle auf der Piste für schnelle, weite Schwünge bei den unterschiedlichs­ten Bedingungen vom ersten Lift bis zur letz­ten Abfahrt. Kern des futuris­tisch an­mu­tenden Skis ist das sogenannte Dark Matter Damping. Entlang der Kante wird dabei ein Poly­mer­dämpfer zwischen zwei Carbon-Schichten platziert. DMD absorbiert hochfrequente Vibrationen und soll den Kantengriff auch auf extrem hartem Schnee verbessern. Wenn Frau Holle streikt, die Obstacles im Park verwahrlost erscheinen, die Pisten aber in bestem Zustand sind, ist „Disruption“-Time.

Specs: K2 Skis „Disruption 82 TI“

  • Längen: 163, 170, 177, 184 cm
  • Shape: 125/82/111 mm
  • Radius: 18,4 m
  • Preis (inkl. Bindung): 849 Euro

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K2 Skis in der PRIME Skiing Brandguide 2021 Printausgabe
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