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K2 Skis 2022: Neue Touren- und Freetouring-Modelle

Exklusives Interview mit K2 Ambassador und Bergführer Gilles Sierro über die neuen K2 Skis für 2022, Veränderungen beim Tourengehen sowie Details bei der Entwicklung der neuen Wayback Modelle.

Freeskiing ist ohne K2 nur schwer denkbar. Die US-Brand hat unseren Sport geprägt wie nur wenige andere Marken. Skier wie „ObSethed“, „Pon2oon“ oder „HellBent“ haben die Grenzen im Riding maßgeblich verschoben. Neben der einstigen „Factory“-Kollektion hatte sich vor allem das Touren-Segment der Crew aus Seattle eine gewaltige Fangemeinde erarbeitet.

Seither sind die „Wayback“ unverrückbar mit K2 verbunden. Dafür dass die Modelle immer im Jetzt bleiben, sorgt unter anderem Teamfahrer und Ambassador Gilles Sierro aus der Schweiz.

Interview: Gilles Sierro über Tourengehen, den K2 Skis Wayback 2022 und weitere Themen

Hallo Gilles! Bist du diese Saison schon in den Walliser Bergen Ski gefahren oder führst du als Guide deine Kletterkunden noch durch die Felsen?

Hallo Roman! Ich habe natürlich schon auf den Skiern gestanden, sowohl für mich selbst als auch als Guide für meine Kunden. So richtig los geht die Saison aber erst Ende November.

Die Schweizer haben in der vergangenen Saison wieder einmal ihr eigenes Süppchen gekocht und im Gegensatz zu ihren Nachbarn einen „normalen“ Skibetrieb in den Resorts aufrechterhalten. Hast du trotz geöffneter Lifte festgestellt, dass bei euch im Wallis deutlich mehr Tourenskifahrer in den Bergen unterwegs waren?

Nicht wirklich. Das liegt aber wohl daran, dass das Wallis schon lange eine sehr beliebte Skitouren-Destination ist. Letztlich waren zwar die Lifte geöffnet, aber die Reisebeschränkungen haben es unseren Nachbarn nicht möglich gemacht, den Schweizer Powder zu kosten. Aus diesem Grund waren eigentlich nur Einheimische unterwegs und alles blieb recht gechillt.

K2 Skis 2022: Neue Touren- und Freetouring-Modelle
K2 Skis 2022: Neue Touren- und Freetouring-Modelle

Wie hat sich das Tourengehen im Allgemeinen in den letzten Jahren entwickelt? Als Guide und K2 Ambassador bist du seit 15 Jahren im Geschäft und hast somit einen geschärften Blick für diesen Trend.

In den letzten Jahren hat das Tourengehen sowohl aus der Sicht der Fitness als auch aus sportlich-bergsteigerischer Sicht geboomt.

Die Leute wollen einfach entdecken, was sich hinter den oftmals überfüllten Ski-Destinationen verbirgt.

Seit 15 Jahren lässt du deine Erfah­run­gen auch in die Entwicklung neuer Skimodelle bei K2 einfließen. Wie läuft die Zu­sammenarbeit mit der Zentrale in Seat­tle? Schicken dir die Jungs von Zeit zu Zeit Prototypen und warten auf dein Feedback? Anders wäre das in den letzten beiden Wintern ja auch nicht möglich gewesen, oder?

An der Entwicklung von neuen oder der Weiterentwicklung von bestehenden Modellen mitzuwirken macht mir unglaublichen Spaß – auch nach 15 Jahren noch. Wie du richtig angenommen hast, schicken mir die Jungs aus Seattle regelmäßig ein paar Prototypen. Diese teste ich und danach sitzen wir in einem Online-Meeting zusammen und tauschen unsere Erfahrungen aus.

Die Zusammenarbeit ist superdirekt und reibungslos! Jetzt, da die Pandemie anscheinend nachlässt, können wir uns aber endlich auch wieder alle persönlich treffen und das ist erfrischend!

Du warst und bist maßgeblich an der Abstimmung der „Wayback“-Kollektion beteiligt. Die Serie hat eine unglaublich lange Tradition bei K2 und hat das Image der Marke entscheidend mitgeprägt. Ist die DNA der „Wayback“-Modelle eigentlich über die Jahre gleich geblieben oder haben die vielen Modifikationen der letzten 15 Jahre die Linie stark verändert?

Die Linie hat sich stark verändert, aber die DNA ist immer noch dieselbe. Zuverlässig, vielseitig und natürlich abfahrtsorientiert – genau diese Attribute machen die „Wayback“ zu dem, was sie sind, auch wenn sie über die Jahre immer wieder modifiziert und angepasst wurden.

Derzeit verwendet ihr eine Titanal-­Schicht im Bindungsbereich. Ihr strebt also nicht wie viele andere eine maximale Gewichtseinsparung an. Wa­rum habt ihr euch gegen minimales Gewicht entschieden?

Wir versuchen tatsächlich, nicht die leichteste Ausrüstung zu entwickeln, sondern die am wenigsten schwere. Für uns steht nämlich der Spaß bei der Abfahrt im Vordergrund. Der darf nach dem anstrengenden Hike nicht zu kurz kommen.

Das Titanal hilft uns, die Vibrationen, die durch die Verwendung von leichten Materialien entstehen, ein wenig zu dämpfen.

Auf Carbon verzichtet ihr dennoch nicht. Wie setzt ihr dieses leichte, aber extrem harte Material ein?

In allen „Wayback“ und darüber hinaus in vielen Skiern, an denen ich gearbeitet habe, ist Carbon enthalten. Es spart Gewicht, hat aber auch einige Nachteile, die die Ingenieure abmildern müssen. Letztendlich ist es wie beim Skifahren immer eine Frage der Balance.

Mit welchem der Modelle verbringst du die meiste Zeit im Schnee und warum?

Ich verbringe die meiste Zeit mit dem „Wayback 106“ und dem „Mindbender 116C“ im Schnee. Da ich ja auch zukünftige Modelle testen muss, habe ich immer wieder Latten an den Füßen, die es erst in Zukunft in den Handel schaffen werden – oder vielleicht auch nicht.

Arbeitest du schon an neuen Modellen für das nächste Jahr? Vielleicht sogar an komplett neuen Freetouring-Modellen?

Die Modelle für den Winter ’22/23 wurden im März fertiggestellt, ihr werdet sie noch früh genug kennenlernen. Aber bis dahin dürft ihr euch auf die bereits existierenden Modelle freuen, die jetzt auf den Markt kommen – wie immer bei K2.

Der K2 Skis Wayback 106 2022 im Detail

K2 Skis Wayback 106 2022
K2 Skis Wayback 106 2022

Der breiteste Ski der „Wayback“-Kollektion hängt die Messlatte für die Konkurrenz sehr hoch, was Touren-Tauglichkeit und Powder-Performance angeht. Der Ski ist mit K2s Tour-Light-Paulownia-­Holzkern ausgestattet, der neben einer gutmütigen Fahr-Performance für ein angenehm leichtes Gewicht sorgt, sowie mit Titan- und Carbon-Verstärkungen, die einen ausgezeichneten Kantendruck und einen homogenen Flex garantieren.

An erster Stelle steht natürlich die große Mittelbreite von 106 Millimetern, die diesem Ski zu einer beeindruckenden Powder-Performance verhilft. Details wie das Snowphobic-Top­sheet sorgen dafür, dass kein Schnee kleben bleibt und der K2 in sämtlichen Schneearten ausgezeichnet performt.

Specs

  • Längen: 172, 179, 186 cm
  • Radius: 24,0 m (186 cm)
  • Shape: 136/106/124 mm
  • Preis: 665 Euro

Der K2 Skis Mindbender 116 C im Detail

K2 Skis Mindbender 116 C
K2 Skis Mindbender 116 C

Der „Mindbender 116C“ mag der breiteste und damit exklusivste Ski der „Mindbender“-Reihe von K2 sein, doch das macht ihn noch längst nicht extrem kraftraubend. Im Gegensatz zum „106Ti“ wurde der „Mindbender 116C“ nämlich nicht durch eine Titan­platte verstärkt. Er besitzt nur einen leichten und dynamischen Pappel-Paulownia-Holzkern, der durch Glas- und Kohlenstofffasern verstärkt wurde.

Ihr habt also einen überaus dynamischen und leichten, trotz seiner Breite komfortabel zu fahrenden Ski am Fuß. Der Double Rocker macht ihn wendig und verstärkt noch dazu den Auftrieb. Dieser Ski ist kein Modell für die ganze Saison, aber wenn die Schneekonditionen stimmen, macht er richtig Spaß im Powder.

Specs

  • Längen: 179, 186, 193 cm
  • Radius: 22,9 m (186 cm)
  • Shape: 143/116/133 mm
  • Preis: 615 Euro

Weitere Details zum K2 Skis Mindbender 116 C findet ihr in unserer Produktdatenbank. Dort findet ihr auch alle weiteren K2 Skis Modelle für 2022.

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