- Das Wetterfenster war ursprünglich vom 8. bis 13. März 2025 geplant, wurde aber auf den 7. März als möglichen Contesttag erweitert.
- Im letzten Stopp vor dem Cut müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Topleistungen abrufen, um die Qualifikation für das Finale sicherzustellen.
- Valentin Rainer (AUT) kämpft noch um den Gesamtsieg, während Tiemo Rolshoven (GER) und Lena Kohler (GER) Punkte für die Qualifikation zu den FWT-Finals sammeln müssen.
- Event-Wildcard: Die zweimalige FWT-Gesamtsiegerin Nadine Wallner (AUT) mit am Start!
- Die 13 besten Skifahrer und 7 besten Skifahrerinnen rücken in die FWT-Finals vor.
Vorbericht
Video: Freeride World Tour 2025: Fieberbrunn – Teaser
Die FIS Freeride World Tour by Peak Performance (FWT) steht vor ihrem fünften Stopp der Saison 2025. Nach dem Event in Georgien konzentrieren sich die Athletinnen und Athleten nun auf den berühmt-berüchtigten Wildseeloder im Tiroler Wintersportort Fieberbrunn, auf dem der letzte Contest vor den FWT-Finals stattfindet. Dieser legendäre Freeridehang ist für sein besonders steiles und variantenreiches Gelände bekannt.
Der Event in Österreich ist die letzte Gelegenheit für die Sportlerinnen und Sportler, sich in der Gesamtwertung oberhalb des „Cuts“ zu platzieren und damit einen Platz bei den FWT-Finals in Verbier zu sichern. Bei diesem spektakulären Showdown geht es um alles oder nichts, sodass die Rider an ihre Grenzen gehen und alles geben müssen, um ihre Ziele zu erreichen.
Das Wetterfenster vom 7. 8. bis 13. März 2025 gewährleistet, dass die Veranstalter optimale Freeridebedingungen abwarten und den bestmöglichen Tag für den Wettbewerb auswählen können.

Doch in Fieberbrunn geht es nicht nur um die Qualifikation für das Finale und damit auch für die Tour im nächsten Jahr – an der Spitze der Gesamtwertung ist die Spannung ebenfalls groß: Der Kampf um die „Golden Bibs“, die goldenen Startnummern der Ranglistenersten, verschärft sich immer mehr, je näher das Finale rückt.
Fieberbrunn: Klassischer Freeridespot
Fieberbrunn ist seit 2011 fester Bestandteil der FWT und für seine lebendige Atmosphäre sowie die erstklassigen Freeridemöglichkeiten beliebt. Im Event-Village warten Live-Übertragungen, Meet-and-Greets mit Athletinnen und Athleten sowie weitere Aktivitäten auf die Fans.

Der 2.119 Meter hohe Wildseeloder fordert die Sportlerinnen und Sportler mit einem 583-Höhenmter-Hang, der im Schnitt 48 Grad steil ist und anspruchsvolle Rinnen, exponierte Felsen und technische Passagen bietet – eine Challenge selbst für die besten Freeriderinnen und Freerider.
Gesamtwertung: Der Kampf um die „Golden Bibs“ wird intensiver
Als fünfter Tourstopp ist Fieberbrunn für die Fahrerinnen und Fahrer die letzte Gelegenheit vor den FWT-Finals, wichtige Punkte für die Gesamtwertung zu sammeln und sich so weit oben im Ranking zu platzieren, dass sie sich für Verbier qualifizieren.
In dieser Saison fließen ihre besten drei Ergebnisse aus den fünf Events in die Wertung ein, sodass sie sich in der Rangliste mit einem guten Ergebnis noch einmal kräftig nach vorne arbeiten können.

Marcus Goguen (CAN) führt nach seinen Siegen beim Kicking Horse Golden BC Pro und Georgia Pro derzeit mit 27.920 Punkten das Feld der Skifahrer an. Doch Martin Bender (SUI) mit 24.320 Punkten und Valentin Rainer (AUT) mit 23.200 Punkten liegen durchaus noch in Schlagdistanz. Als Tiroler und FWT-Gesamtsieger von 2023 will Rainer seinen Heimevent unbedingt gewinnen.
Tiemo Rolshoven (GER) lauert in seinem FWT-Debütjahr mit 16.360 Punkten auf Rang neun und hat damit gute Chancen, zu den 13 Skifahrern zu gehören, die bei den FWT-Finals an den Start gehen dürfen.
Bei den Skifahrerinnen führt weiterhin Justine Dufour-Lapointe (CAN) mit 23.120 Punkten. Ihre Verfolgerinnen Astrid Cheylus (FRA) mit 19.675 Punkten und Molly Armanino (USA) mit 18.395 Punkten wollen sie in Fieberbrunn jedoch von der Spitze verdrängen.

Lena Kohler (GER) aus Memmingen, die in der Nähe von Fieberbrunn in Innsbruck lebt, konnte in ihrer ersten FWT-Saison mit zwei dritten Plätzen auf sich aufmerksam machen und hat es mit 13.655 Punkten als Sechstplatzierte selbst in der Hand, nach dem Event Teil der sieben besten Skifahrerinnen zu sein, die sich für die FWT-Finals qualifizieren.
Event-Wildcard: Rückkehr von FWT-Champion Nadine Wallner
Die FIS Freeride World Tour by Peak Performance freut sich, Nadine Wallner (AUT) aus Klösterle am Arlberg mit einer Event-Wildcard beim Fieberbrunn Pro begrüßen zu können. Wallner gewann 2013 und 2014 die Gesamtwertung der FWT bei den Skifahrerinnen und startete letztmals 2017 auf der Tour. Danach zog sie sich von der FWT zurück, um Bergführerin und Mentorin für die nächste Generation von Freeridern zu werden. Ihre Leidenschaft für das Freeriden vermittelt sie weiterhin durch ihre Filmdokumentationen. Zuletzt bewies sie ihr Können, als sie an einem einzigen Tag fünf der anspruchsvollsten Big-Mountain-Lines am Arlberg in Angriff nahm.
„Ich freue mich riesig darauf, wieder bei der Freeride World Tour zu Hause in Fieberbrunn dabei zu sein. In letzter Zeit habe ich mich mehr auf Bergsteigen, Klettern und mein eigenes Filmprojekt konzentriert, aber jetzt bin ich auf die Rückkehr gespannt. Ich kann es kaum erwarten, Ski zu fahren und das Erlebnis mit der nächsten Generation von Freeriderinnen und Champions zu teilen.“ – Nadine Wallner, Event-Wildcard Fieberbrunn Pro 2025
Wallner kehrt nun im heimatlichen Österreich ins Wettkampfgeschehen zurück und sorgt allein schon mit ihrer Anwesenheit für zusätzliche Spannung und Emotionen in einem Teilnehmerinnenfeld, das sich schon die ganze Saison enge Duelle liefert. Wie wird sie gegen die aktuellen Top-Fahrerinnen abschneiden? Kann sie ihre Erfahrung ausspielen und gegen die jüngere Generation bestehen?
Die gesamte Action aus Fieberbrunn im Livestream
Fans können den Fieberbrunn Pro LIVE hier auf PRIME Skiing verfolgen.
Video: Freeride World Tour 2025: Fieberbrunn – Livestream
Das aktuelle Gesamtranking im Überblick
Frauen
| Rank | Name | Nation | Score |
|---|---|---|---|
| 1 | Justine Dufour-Lapointe | CAN | 23120 |
| 2 | Astrid Cheylus | FRA | 19675 |
| 3 | Molly Armanino | USA | 18395 |
| 4 | Zuzanna Witych | POL | 18075 |
| 5 | Jenna Keller | SUI | 17340 |
| 6 | Lena Kohler | GER | 13655 |
| 7 | Arianna Tricomi | ITA | 12285 |
| 8 | Taylor Dobyns | USA | 11640 |
| 9 | Chloe Hehir | USA | 9735 |
| 10 | Elisabeth Gerritzen | SUI | 9415 |
| 11 | Lily Bradley | USA | 7865 |
| 12 | Britta Winans | USA | 6285 |
Männer
| Rank | Name | Nation | Score |
|---|---|---|---|
| 1 | Marcus Goguen | CAN | 27920 |
| 2 | Martin Bender | SUI | 24320 |
| 3 | Valentin Rainer | AUT | 23200 |
| 4 | Benjamin James Richards | NZL | 20960 |
| 5 | Virgile Didier | FRA | 20000 |
| 6 | Toby Rafford | USA | 19520 |
| 7 | Abel Moga | ESP | 17360 |
| 8 | Ross Tester | USA | 17320 |
| 9 | Tiemo Rolshoven | GER | 16360 |
| 10 | WeiTien Ho | CAN | 15020 |
| 11 | Carl Regnér Eriksson | SWE | 14780 |
| 12 | Kristofer Turdell | SWE | 14340 |
| 13 | Oscar Mandin | FRA | 14220 |
| 14 | Tenra Katsuno | JPN | 13280 |
| 15 | Mathys Fornasier | FRA | 13240 |
| 16 | Joan Aracil | Unknown | 12880 |
| 17 | Tom Peiffer | CAN | 12300 |
| 18 | Simon Perraudin | SUI | 11580 |
| 19 | Finn Griffith | USA | 9320 |
| 20 | Edvin Olsson | SWE | 8900 |
| 21 | Maxime Chabloz | SUI | 8080 |
| 22 | Tams Marvell | USA | 2000 |


