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Cébé: Innovative Ideen für neue Helme und Skibrillen (2022)

Es ist wahrlich nicht leicht, im Wintersportbereich neue Innovationen zu entwickeln, die diese Bezeichnung auch wirklich verdient haben. Cébé will genau das in gleich zwei Bereich geschafft haben: mit einem neuen Helm und einer neuen Brille. Product Development Managerin Adélie Gaillard stellt uns die Neuerungen im Detail vor.

Da soll noch jemand behaupten, man könne das Rad nicht neu erfinden – oder einen Skihelm. Dass dies möglich ist, beweist Cébé, denn die Franzosen haben einen Helm entwickelt, der horizontal aufgeklappt werden kann, um bei gestiegener Wärmeentwicklung für zusätzliche Abkühlung zu sorgen. Product Development Manager Adélie Gaillard hat mit ihrem Team zwei Jahre an dieser Innovation getüftelt, bis der „Versatile“ schließlich bereit für den Verkauf war.

Interview: Cébé Product Development Managerin Adélie Gaillard

Hallo Adélie! Ihr wart ganz schön fleißig, denn mit dem „Versatile“-Helm und der „Slider“-Brille habt ihr zwei ganz neue Modelle in eurem Sortiment, die mit innovativen Konzepten für maximale Belüftung sorgen. Wolltet ihr auf den allgemeinen Trend im Tourenbereich aufspringen oder was war eure Moti­va­tion für dieses Duo?

Oh ja, die letzten beiden Jahre waren wirklich sehr intensiv – auch weil durch die pandemische Lage viele Abläufe komplizierter und zeitraubender wurden. Andererseits hat uns Corona zusätzlich angetrieben, um uns auf die Entwicklung von Produkten zu konzentrieren, die speziell für den Skitourensport bestimmt sind.

Das Cébé-Produktteam stellte sich der Herausforderung, revolutionäre Helme und Brillen zu entwickeln, die die Erwartungen von Ski­fahrern und Bergsteigern gleichermaßen erfüllen würden. Wir wollten die am besten belüfteten Produkte auf dem Markt konstruieren, ohne dabei Kompromisse bei der Sicherheit einzugehen!

Schauen wir uns den „Versatile“ mal ­genauer an: Mit seinem revolutionären Ultra Venting System hat der Helm auf der ISPO 2021 einen Gold Award gewonnen. Was steckt also hinter diesem innovativen Belüftungssystem?

Wer unverspurte Runs surfen will, muss sich diese vorerst verdienen – zumeist mit Hikes. Diese führen zu einer erhöhten Wär­me­entwicklung des Körpers. Um diese am Kopf abzuleiten, bedarf es einer durchdachten Belüftung. Da jedoch Aerodynamik und Schutz bei Powder Runs an erster Stelle stehen, bestand die größte Herausforderung darin, diese zusätzliche Luftzirkulation überhaupt mit den Key Features eines Helms in Einklang zu bringen. Genau das ist uns mit dem Ultra Venting System gelungen.

Dank unseres Know-how auf dem Gebiet von klappbaren Features bei Goggles konnten wir einen Helm entwickeln, dessen beide Helmschalen sich voneinander trennen lassen. Der Deckel des „Versatile“ lässt sich demnach um 4° nach oben heben, wodurch der Luftstrom maximiert wird.

Wie seid ihr bitte auf diese Idee gekommen? Von etwas Vergleichbarem habe ich bislang noch nicht gehört. Ihr musstet also bei null anfangen, oder?

Zu Beginn haben wir die Erwartungen der End­verbraucher definiert – also das wach­sende Bedürfnis, sich wieder mit der Natur zu verbinden und beim Skitourengehen eine andere Art des Sports genießen zu können.

Um dieser Anforderung gerecht zu werden, war der Schlüsselpunkt eben die maximale Belüftung der Produkte. Wie gesagt, bei den Goggles konnten wir schon Erfahrungen sammeln. Dennoch sahen wir uns mit einer sehr komplexen Aufgabenstellung konfrontiert.

Wahrscheinlich wird einer der weiteren Knackpunkte die Zertifizierung gewesen sein, schließlich gab es bislang noch kein ähnliches Konzept, dem man hätte folgen können. Musstet ihr diesbezüglich ein paar Extrarunden drehen, bevor ihr das endgültige Go vom TÜV bekommen habt?

Das war wirklich eine langwierige Angelegenheit. Auch weil wir den „Versatile“ so konstruiert haben, dass er die Zertifizierungen EN1077 eines Skihelms und EN12492 eines Kletterhelms erhalten sollte. Das haben wir in zwei Phasen erreicht. Als wir für beide Normen safe waren, muss­ten wir nur noch sicherstellen, dass wir die Helme auch dementsprechend pro­duzieren konnten.

Unterscheidet sich ein Kletterhelm signifikant von einem Modell für Skifahrer?

Um die EN12492-Zertifizierung zu erhalten, mussten wir Anforderungen in Bezug auf die Belüftung, die Widerstandsfähigkeit des Kinnriemens, die Stoßdämpfung und noch einige mehr erfüllen. Diese Anforderungen unterscheiden sich manchmal von denen der Norm EN1077, sodass der schwierigste Teil darin bestand, die Anforderungen für beide Normen zu erfüllen.

In Bezug auf das Gewicht hatten wir die größten Probleme. Optik, Sicherheit und Belüftung mussten miteinander vereint und gewährleistet werden, aber so, dass wir immer noch einen leichten und benutzerfreundlichen Helm auf dem Kopf tragen würden.

Passend zum „Versatile“-Helm habt ihr ab diesem Winter noch die „Slider“-Brille im Programm. Auch hier wolltet ihr mit einer optionalen Änderung der Rahmengeometrie für maximale Belüftung sorgen.

Die „Slider“-Goggles verfügen über unsere Cébé-Swipe-Technologie. Diese besteht aus zwei Schlitzen, die sich an den Seiten des Rahmens befinden, sowie einem Knopf an der Oberseite, mit dem man die Scheibe entriegeln kann. Diese Konstruktion ermöglicht es, das Glas nach oben zu schieben. So wird ein Spalt frei, der die Belüftung verbessert.

Können mit dieser Technologie immer noch die Gläser gewechselt werden?

Die Swipe-Technologie ist eigentlich eine 2-in-1-Lösung. In der halb offenen Position profitiert der Benutzer von der verbesserten Belüftung. Die Konstruktion der „Slider“ ermöglicht aber auch ein einfaches Wechseln der Gläser, damit man für alle Wetterbedingungen gerüstet ist!

Einige Modelle werden übrigens gleich mit zwei Gläsern geliefert: ein Glas in Kategorie 3 für sonnige Tage und eines in Kategorie 1, wenn das Wetter unbeständiger ist. Und für diejenigen, die ihr Leben nicht kompliziert machen wollen, bieten wir auch zwei Modelle mit phototropen Gläsern an, die sich den Lichtverhältnissen automatisch anpassen.

Der Cébé Versatile 2022 Helm im Detail

Aufklappen und durchlüften, schließen und abfahren: Der innovative „Versatile“ von Cébé wendet sich an vielseitige Wintersportler. Der Multisport-Helm ist sowohl zum Bergsteigen als auch für das Skifahren zugelassen. Das zeigt sich auch in seiner Funktionalität: Durch die Double-Inmold-Konstruktion ist er angenehm leicht.

Das Ultra Venting System des „Versatile“ ermöglicht es, den vorderen Teil des Helms anzuheben und dadurch beispielsweise im Tourenaufstieg die Belüftung zu maximieren. Der vielseitige Cébé „Versa­tile“ ist ein leichter und komfortabler Helm für lange Aufstiege und schnelle Abfahrten.

Specs

  • Konstruktion: Inmold
  • Gewicht: 460 g
  • Größen: S, M, L
  • Preis: 160 Euro

Die Cébé Slider 2022 Skibrille im Detail

Die Scheibe der „Slider“-Goggles kann dank der Swipe-Technologie einfach nach oben geschoben werden, um die Ventilation zu maximieren, was besonders bei Aktivitäten wie Skitourengehen von großem Vorteil ist. Dieses neue System macht zudem das Wechseln der Gläser und somit das Anpassen an die jeweiligen Wetterbedingungen leicht und einfach.

Der mittelgroße Rahmen ist mit komfortablem Dreifach-Ge­sichts­schaum ausgestattet, was die Brille selbst bei langen Touren angenehm zu tragen macht. Die belüftete zylindrische Polycarbonat-Doppelscheibe ist mit einer Anti-Kratz- und einer Anti-Fog-Beschichtung versehen und hält die Sicht frei von Beschlag.

Wahlweise mit selbsttönender Photochromic-Scheibe oder zwei unterschiedlichen Gläsern erhältlich.

Specs

  • Scheibe: zylindrisch
  • Wechselsystem: ja
  • Farbe: Fluo Pink Matte Black
  • Preis: 120 Euro
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