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NewsPR NewsAlpen-Wetterbericht: Zehn Tage trocken und mild

Alpen-Wetterbericht: Zehn Tage trocken und mild

QuellewePowder

Aktueller Alpen-Wetterbericht

In den nächsten zehn Tagen sind für die Alpen keinerlei Niederschläge vorhergesagt.

Die Erwartungen an die Wetterentwicklung im Alpenraum sollten vorerst gedämpft werden, da uns eine Phase extrem trockenen und milden Wetters bevorsteht. Die Prognosen zeigen für mindestens zehn Tage keine signifikanten Änderungen. Der Blick richtet sich daher heute alternativ auch Richtung Skandinavien.

Lange Phase mit trockenem und mildem Wetter

Die Karten der Gesamtniederschlagsmengen sprechen eine eindeutige Sprache. Das Gap in der Niederschlagskarte liegt exakt über dem Alpenbogen. Sowohl das GFS- als auch das ECMWF-Modell berechnen für die kommenden zehn Tage komplette Trockenheit für die Alpen. Auch das AI-Modell des ECMWF (AIFS), das auf mittlere bis lange Sicht bereits sehr zuverlässige Ergebnisse liefert, signalisiert eine extrem niederschlagsarme Periode. Eine massive Hochdruckblockade über Europa hält atlantische Tiefs auf Distanz; eine mögliche Änderung der Wetterlage deutet sich frühestens gegen Ende der nächsten Woche an.

Einziger Hoffnungsschimmer in den Ensembles ist das langsame Abklingen der extremen Wärme, wodurch die Temperaturen allmählich sinken sollen. Dennoch bleiben die Werte für die Jahreszeit deutlich über dem Durchschnitt. Durch das fest verankerte Hochdrucksystem über dem europäischen Kontinent ist mittelfristig kein neuer Dump in Sicht.

Wo ist mit Schneefall zu rechnen?

Da die Alpen trocken und mild bleiben, lohnt sich der Blick auf Regionen mit Schneepotenzial. Feuchte Südwestströmungen drücken nach Skandinavien und bringen Niederschläge. Obwohl es auch im Süden eher mild ist und nicht überall winterliche Bedingungen herrschen, wächst das Snowpack in Inlandsgebieten wie Gausta, Hafjell und Hemsedal stetig an. In den letzten Tagen fielen dort 20 bis lokal 40 cm Neuschnee.

Im weiteren Verlauf nähert sich ein starkes atlantisches Tief mit einer zugehörigen Warmfront. Besonders Westnorwegen muss mit starken Niederschlägen rechnen, wobei die einströmende Warmluft die Schneefallgrenze stark ansteigen lässt. Während in höheren Lagen rund ein Meter Schnee fallen könnte, wird weiter unten ein beträchtlicher Teil durch starken Regen und Wind weggewaschen. Da die Strömung auf West dreht, bleiben weiter östlich gelegene Inlandsgebiete weitgehend verschont.

In Nordskandinavien fließt in den kommenden Tagen bitterkalte Luft ein. Die Schneehöhen in tieferen Lagen liegen dort bereits jetzt deutlich über dem jahreszeitlichen Durchschnitt. Auf der norwegischen Seite bleibt es überwiegend trocken. An der Grenzzone zwischen dieser kalten Nordluft und der milderen Südströmung – etwa ab Åre nordwärts in Schweden – können jedoch mehrere zehn Zentimeter Schnee fallen.

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