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Brandguide BrandsThe North Face25 Jahre The North Face Summit Series: Interview & Rückblick

25 Jahre The North Face Summit Series: Interview & Rückblick

25 Jahre The North Face Summit Series

„Athlete Tested, Expedition Proven“ – die „Summit Series“ von The North Face steht seit 25 Jahren für kompromisslose Performance am Berg. Im Gespräch mit Tristan Chate, Senior Merchandising Manager, blicken wir zurück auf ikonische Produkte sowie technische Innovationen – und voraus auf das, was als Nächstes kommt.

Interview: Tristan Chate, Senior Merchandising Manager bei The North Face

Seit 25 Jahren steht die The Nort Face „Summit Series“ trotz stetiger Weiterentwicklung und neuer Disziplinen unverändert für absolute Performance, die sich unter extremen Bedingungen bewähren muss.
Seit 25 Jahren steht die The Nort Face „Summit Series“ trotz stetiger Weiterentwicklung und neuer Disziplinen unverändert für absolute Performance, die sich unter extremen Bedingungen bewähren muss.

Tristan, 25 Jahre „Summit Series“, das ist eine lange Zeit. Was bedeutet dieses Jubiläum für dich und das Team?

Für uns ist das ein riesiger Meilenstein – sowohl für die Marke als auch für die Produktlinie. Die „Summit Series“ hat sich in den letzten 25 Jahren stark weiterentwickelt. Neue Disziplinen wie Trailrunning oder Steep Skiing kamen dazu, aber unser Kernanspruch ist gleich geblieben: Performance auf absolutem Topniveau. Unsere Produkte sollen Athleten ermöglichen, ihre Ziele zu erreichen, und müssen sich vorher unter extremen Bedingungen bewährt haben. Nur dann tragen sie den Namen „Summit“.

Seit dem Start im Jahr 2000 hat sich viel verändert. Wie würdest du die Entwicklung beschreiben – technisch, funktional und gestalterisch?

Ich glaube, wir stehen nie still. Die Athleten dringen in den Bergen in immer weitere Extrembereiche vor – und wir passen unsere Produkte daran an. Das betrifft alles: Materialien, Konstruktion, Layering, Design. Wir entwickeln auch Lösungen für Probleme, die es vor zehn Jahren noch gar nicht gab. Die nächste Generation der „Summit Series“ ist im Grunde schon in Arbeit, bevor die aktuelle auf dem Markt ist.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung der „Summit Series“ reagiert mit stetigen Innovationen bei Material und Design auf die immer extremeren Anforderungen, denen sich Athleten am Berg stellen.
Die kontinuierliche Weiterentwicklung der „Summit Series“ reagiert mit stetigen Innovationen bei Material und Design auf die immer extremeren Anforderungen, denen sich Athleten am Berg stellen.

Wenn du an die Highlights der letzten 25 Jahre denkst, welche Produkte stechen für dich besonders heraus?

Ganz klar der „Himalayan Suit“. Der ist ein echtes Aushängeschild, ein Symbol für extreme Höhen und Expeditionen. Über die Jahre haben wir ihn immer weiter optimiert, leichter, funktionaler, durchdachter gestaltet. Und inzwischen gibt es ihn auch als frauenspezifische Version. Und dann natürlich unsere Zelte, das „VE 25“ oder der „2-Meter Dome“. Wer mal in einem Hochlager war, kennt sie. Die bieten Schutz, wenn es wirklich ernst wird.

Euer Claim lautet: „High Altitude Performance“. Wie übersetzt ihr das in konkrete Designentscheidungen?

Das ist ein spannender Prozess. Man geht rein mit einer Idee – und wird unterwegs immer wieder überrascht. Wir entwickeln beispielsweise DotKnit, um Feuchtigkeit aktiv zu managen, oder nutzen Cloud Down, um Wärme und Robustheit zu maximieren, ohne zusätzliches Gewicht zu erzeugen. Es geht darum, neue Wege zu finden, die echten Herausforderungen am Berg zu lösen. Und das funktioniert nur, wenn man offen bleibt für neue Ideen – auch abseits der üblichen Pfade.

Der Anspruch „High Altitude Performance“ von The Nort Face manifestiert sich in innovativen Lösungen wie DotKnit oder Cloud Down, die spezifische Herausforderungen am Berg effizient und gewichtsoptimiert bewältigen.
Der Anspruch „High Altitude Performance“ von The Nort Face manifestiert sich in innovativen Lösungen wie DotKnit oder Cloud Down, die spezifische Herausforderungen am Berg effizient und gewichtsoptimiert bewältigen.

Wie stark ist das Feedback eurer Athleten in diesen Prozess eingebunden?

Extrem stark! Wir wissen genau, dass unser Athletenteam unser größter Schatz ist. Beim Advanced Mountain Kit (AMK) sind sie von Anfang an dabei – von der ersten Idee bis zur finalen Farbe. Aber auch bei allen anderen „Summit“-Produkten läuft nichts ohne Field Tests. Der Unterschied ist: Beim AMK geht alles viel schneller. Bei der klassischen „Summit Series“ haben wir mehr Zeit, um Prototypen im echten Einsatz zu testen und zu überarbeiten.

Was bedeutet der Slogan „Athlete Tested. Expedition Proven“ für dich persönlich?

Das ist viel mehr als ein Werbespruch – es ist unser Leitprinzip. Jedes Teil muss sich draußen bewähren. Es geht nicht darum, dass das Produkt im Labor funktioniert. Wir brauchen den Realitäts-Check – draußen, bei Kälte, Wind, Schnee, auf 6.000 Metern. Für die Konsumenten ist das ein Versprechen: Wenn du dieses Teil kaufst, kannst du dich darauf verlassen, es funktioniert.

Der Slogan „Athlete Tested. Expedition Proven“ dient als Qualitätsversprechen, das durch reale Härtetests unter extremen Bedingungen die absolute Verlässlichkeit der Produkte garantiert.
Der Slogan „Athlete Tested. Expedition Proven“ dient als Qualitätsversprechen, das durch reale Härtetests unter extremen Bedingungen die absolute Verlässlichkeit der Produkte garantiert.

Welche technischen Innovationen waren in den letzten Jahren besonders wichtig?

Definitiv Futurelight. Diese atmungsaktive, durch Elektrospinnen hergestellte Membran hat für uns einiges verändert. Sie ist luftdurchlässig, schützt trotzdem vor Wetter und ist ideal für intensive Aktivitäten wie Trailrunning oder Speedklettern. Gleichzeitig setzen wir natürlich weiterhin auf Technologien wie Gore-Tex Pro, wenn maximale Robustheit gefragt ist. Wichtig ist, dass wir ein Setup anbieten, das zu den unterschiedlichen Anforderungen unserer Nutzer passt.

Der Balanceakt zwischen Leichtigkeit, Robustheit und Wetterschutz – wie bekommt ihr den in den Griff?

Das ist tatsächlich eine unserer größten Herausforderungen. Unsere Kunden erwarten Performance – aber eben auch Langlebigkeit, vor allem in dieser Preisklasse. Deshalb arbeiten wir mit Body-Mapping: In besonders beanspruchten Zonen setzen wir robuste Stoffe ein, an anderen Stellen eher leichte, atmungsaktive Materialien. Ein gutes Beispiel ist unsere „Mountain GTX Pro Jacket„, bei der wir an den Schultern und der Kapuze ein besonders widerstandsfähiges Spectra-Ripstop-Gewebe verwenden, das zusätzlichen Schutz bei Felskontakt oder Eisabbruch bietet.

Durch konsequentes Body-Mapping und die strategische Platzierung robuster Materialien an besonders beanspruchten Stellen gelingt die Balance zwischen geringem Gewicht und hoher Widerstandsfähigkeit.
Durch konsequentes Body-Mapping und die strategische Platzierung robuster Materialien an besonders beanspruchten Stellen gelingt die Balance zwischen geringem Gewicht und hoher Widerstandsfähigkeit.

Wie steht es um das Thema Nachhaltigkeit? Kann eine High-Performance-Linie überhaupt nachhaltig sein?

Absolut – und das ist uns sehr wichtig. Wir nutzen recycelte Materialien, wo immer es geht, und denken Produkte auch zirkulär, damit sie am Ende leichter recycelbar oder zerlegbar sind. Was aber genauso zählt: Langlebigkeit. Unsere Produkte sind dafür gemacht, viele Jahre im Einsatz zu sein – oft bei Touren, die unvergesslich bleiben. Wenn ein Produkt dich auf solchen Erlebnissen begleitet, willst du es immer wieder tragen – auch das ist nachhaltiges Design.

Design spielt bei The North Face seit jeher eine große Rolle. Wie bringt ihr Funktion und Form zusammen?

Oft entstehen ikonische Designs aus funktionalen Notwendigkeiten. Ein Beispiel ist unser klassisches Black Blocking. Das kam ursprünglich daher, dass besonders robuste Stoffe nur in Schwarz verfügbar waren. Heute könnten wir theoretisch alles bunt machen – aber dieser Look ist Teil unserer Geschichte, unserer DNA. Und genau darum geht es uns: Produkte zu entwickeln, die sich draußen bewähren – auf echten Abenteuern, bei echten Bedingungen.

Aus funktionalen Notwendigkeiten entstanden ikonische Designelemente wie das Black Blocking, die heute fester Bestandteil der Marken-DNA von The Nort Face sind und die Ästhetik der Performance-Produkte bestimmen.
Aus funktionalen Notwendigkeiten entstanden ikonische Designelemente wie das Black Blocking, die heute fester Bestandteil der Marken-DNA von The Nort Face sind und die Ästhetik der Performance-Produkte bestimmen.

Wobei das Thema Performance ja längst nicht mehr nur aus einer männlichen Perspektive gedacht werden kann. Wie unterscheidet sich eure Damen- von der Herrenkollektion?

Die Anforderungen an die Performance sind eigentlich gleich – die Unterschiede liegen im Detail: Reißverschlüsse, Taschen, Schnittführung, vor allem aber beim Body-Mapping, etwa bei Isolationskleidung.

Und wie geht ihr mit weiblichen Körperformen um, ohne Funktion zu verlieren?

Es geht weniger um Form, sondern vielmehr um physiologische Unterschiede. Frauen verlieren zum Beispiel in anderen Körperregionen schneller Wärme. Also passen wir die Verteilung der Isolierung entsprechend an. Bewegungsfreiheit und Wetterschutz bleiben dabei immer im Zentrum.

Die Anpassung an weibliche Bedürfnisse orientiert sich an physiologischen Unterschieden wie dem Wärmehaushalt, wodurch Isolierung gezielt platziert wird, ohne die Funktionalität einzuschränken.
Die Anpassung an weibliche Bedürfnisse orientiert sich an physiologischen Unterschieden wie dem Wärmehaushalt, wodurch Isolierung gezielt platziert wird, ohne die Funktionalität einzuschränken.

Zum Schluss: Was bedeutet für dich der Begriff „Female Expedition Spirit“?

Schau dir den Trailrunning- oder Freeride-Sport an – der Leistungsunterschied zwischen Männern und Frauen wird immer kleiner. Athletinnen wie Christina Lustenberger, die radikale Lines fahren, oder Fay Manners, die weltweit neue Routen erschließt – das ist inspirierend. Das zeigt uns, dass wir unsere eigenen Grenzen im Design immer wieder neu denken müssen.

The Nort Face East Wall Summit Jacket 2026

Die speziell für Alpinistinnen entwickelte East Wall Summit Jacket von The North Face bietet als robuste Gore-Tex Pro Hardshell kompromisslosen Wetterschutz und maximale Bewegungsfreiheit am Berg.
Die speziell für Alpinistinnen entwickelte East Wall Summit Jacket von The North Face bietet als robuste Gore-Tex Pro Hardshell kompromisslosen Wetterschutz und maximale Bewegungsfreiheit am Berg.

Die „East Wall Summit Jacket“ für Damen ist ein echtes Statement für alle, die hoch hinauswollen – ohne Kompromisse bei Wetterschutz, Bewegungsfreiheit oder Gewicht einzugehen. Entwickelt als Teil der „Summit Series“ steht diese Hardshell für das, was The North Face ausmacht: Von Athleten getestet und in zahlreichen Expeditionen erprobt ist sie bereit für alles, was der Berg von der Freeskierin fordert. Das dreilagige Gore-Tex Pro bietet kompromisslosen Wetterschutz bei maximaler Atmungsaktivität. So bleibt der Körper auch bei schweißtreibenden Aufstiegen trocken und warm – selbst wenn die Bedingungen auf Hochtouren rauer werden.

Die Jacke ist bewusst auf die Anforderungen von Frauen zugeschnitten, ihre ergonomische Passform macht alle Bewegungen mit – ob beim Sichern, Klettern oder Zustieg mit schwerem Gepäck. Durchdachte Features wie Belüftungsreißverschlüsse unter den Achseln, ein helmkompatibler Kapuzenschnitt mit Cohaesive-System, verstellbare Bündchen und ein länger geschnittener Rücken bieten funktionalen Komfort, wenn jede Sekunde zählt. Die strategische Platzierung der Brust- und Innentaschen ist klettergurtfreundlich – so bleibt alles erreichbar, selbst in steiler Wand oder unter dem Rucksack.

Dank des robusten Materials, verstärkter Zonen an Schultern und Ärmeln sowie präziser Verarbeitung ist die „East Wall Summit Jacket“ gemacht für viele Saisons am Berg – und für Frauen, die sich nicht von Bedingungen aufhalten lassen.

Eigenschaft Detail
Material Gore-Tex Pro
Farbe Slate Moss/TNF Black
Größen XS bis XL
Preis 500 Euro

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