Aline Bock und Lena Stoffel sind passionierte Abenteuerinnen und vorzugsweise mit Ski, Snow- und Surfboards unterwegs. Für ihren neuen Film „Way East“ sind sie nun nach Japan gereist – fünf Jahre nach Fukushima.

Die beiden Freeriderinnen und Soulsurferinnen Lena Stoffel und Aline Bock haben ein weiteres Abenteuer beendet. Für „Way North“ haben sie sich im vergangenen Jahr auf die Lofoten aufgemacht. Ein abgeschiedenes Stück Erde, an dem man sich noch freut, wenn man auf andere Surfer trifft. „Way East“ hat sie nun nach Japan, genauer Hokkaido, geführt. Ausgerüstet mit Splitboard, Tourenski und Surfboards sind sie in jenes Land gereist, das noch immer mit den Folgen des Unglücks von Fukushima und dem vorausgegangenen Erdbeben zu kämpfen hat.

„Wir wollten uns selbst ein Bild davon machen, wie verschmutzt das Meer nach dem Reaktor-Unfall tatsächlich ist und vor allem, was die Bevölkerung zu sagen hat.“ – Aline

 

Mit einer kleinen Kamera-Crew, ausgerüstet mit allen erdenklichen Informationen der Surf Rider Foundation, Greenpeace und einem Geigerzähler im Gepäck, besuchten sie vergangenen März den Norden Hokkaidos. Neben der psychischen Herausforderung, verlangte natürlich auch das eiskalte Wasser, das sie dort erwartete, den beiden einiges ab. An der Westküste tauschten sie die Surfboards gegen Ski und Snowboard ein, schleppten ihre Campingausrüstung durch Nebel, klirrend kalte Nächte und Windböen von bis zu hundert Stundenkilometer, wurden aber mit atemberaubenden Aussichten, unberührten Landschaften und traumhaften Abfahrten belohnt.

„Auch wenn es zwischenzeitlich sehr hart war, so hat uns diese Reise doch einmal mehr gezeigt, über welche Kraft und Energie die Natur verfügen kann und wie sehr wir uns als Menschen ihren Bedingungen anpassen müssen.“ – Lena

WAY EAST

Die 20-minütige Dokumentation dieser Reise wird im Herbst 2016 veröffentlicht. Wir halten euch auf dem Laufenden!