St. Moritz versus Kitzbühel: Die exklusivsten Wintersportziele im Secret Escapes-Check

VIP-Gondel mit Ledersitz oder Käsefondue im Iglu: Skigebiete übertrumpfen sich gegenseitig mit verheißungsvollen Angeboten. Um die Planung des Winterurlaubs zu erleichtern, hat Secret Escapes jeweils die drei angesagtesten Ski-Orte in der Schweiz und in Österreich nach Kriterien wie Preis, Luxushotel-Quote und Promi-Faktor verglichen. Das Online-Portal für exklusive Reisen empfiehlt jeweils ein besonderes Hotel, das trotz Luxus nicht nur Gutbetuchten vorbehalten ist: bei Secret Escapes gibt es diese Vier- und Fünf-Sterne-Hotels um bis zu 70 Prozent günstiger, mit zusätzlichen Extras wie Spa-Anwendungen oder edlem Dinner.

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VIP-Gondeln mit Ledersessel und Champagner: Zermatt
Preis: In der Schweiz müssen Urlauber für den Skipass tiefer in die Tasche greifen als inZermatt (c) Hotel and Residence Mirabeau Österreich. Zermatt ist Spitzenreiter: Sechs Tage Pistenspaß kosten hier fast 400 Euro.

Skifahren: Das höchstgelegene Skigebiet der Alpen bietet mit rund 360 die meisten Pistenkilometer – und das ganzjährig.

Promifaktor: Das besondere Berg-Panorama lockt viele Promis nach Zermatt. Paul McCartney, Robbie Williams und Bill Gates haben hier schon ihren Urlaub verbracht.

Luxushotel-Quote: Im Luxushotel-Check von Secret Escapes belegt Zermatt den ersten Platz: 44 Prozent der Unterkünfte sind Vier- oder Fünf-Sterne-Hotels. Secret Escapes empfiehlt wegen der einzigartigen Aussicht auf das Matterhorn das luxuriöse Boutique-Hotel Mirabeau & Alpine Residence.

Besonderheiten: Umgeben von den Viertausendern der Alpen ist das Skifahren purer Genuss. Wer es exklusiv mag, genießt den Blick in einer VIP-Gondel mit Ledersesseln und Champagner.

 

Royals auf der Piste treffen: St. Moritz
Preis: Beim Preisvergleich belegt St. Moritz den zweiten Platz: Mit rund 335 Euro für sechs St.Moritz (c) Hotel La MargnaTage ist der Skipass deutlich günstiger als in Zermatt.

Skifahren: Mit 350 bietet St. Moritz fast ebenso viele Pistenkilometer wie Zermatt. Schnee liegt von November bis Ende April, bei durchschnittlich 322 Sonnentagen im Jahr.

Promifaktor: Wer schon immer mal einen Royal treffen wollte, könnte in St. Moritz Glück haben: Besonders beliebt ist der weltbekannte Wintersport-Ort bei Mitgliedern des niederländischen und des schwedischen Königshauses, aber auch bei Politikern wie Angela Merkel.

Luxushotel-Quote: Knapp ein Drittel der Hotels sind im Vier- und Fünf-Sterne-Segment – mit diesem Anteil liegt Zermatt knapp hinter Davos Klosters. Secret Escapes empfiehlt das Romantik-Hotel La Margna im Stil eines eleganten Chalets. Nach einem Tag auf der Piste entspannen Gäste in der luxuriösen Sauna, zum Abendessen werden Leckereien direkt am Tisch flambiert.

Besonderheiten: Ein Highlight ist die mit vier Kilometern längste beleuchtete Nacht-Skipiste der Schweiz. In der berühmten Einkaufsstraße in St. Moritz reihen sich Geschäfte zahlreicher international bekannter Luxusmarken aneinander.

 

Bei Käsefondue im Iglu aufwärmen: Davos Klosters
Preis: Im Skigebiet Davos Klosters wedelt es sich im Schweiz-Vergleich am günstigsten:

5.0.2
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Sechs Tage kosten umgerechnet 305 Euro.

Skifahren: Skifahrer und Snowboarder können von November bis April die 300 Pistenkilometer hinabsausen. Eine zwölf Kilometer lange Strecke zählt zu den längsten Abfahrten Europas.

Promi-Faktor: Berühmtheit erlangte die höchstgelegene Stadt Europas bereits 1924 durch Thomas Manns Roman „Der Zauberberg“, bis heute ist der Ort bei Reichen und Schönen beliebt. Wer im Nachtclub „Casa Antica“ feiern geht, trifft mit etwas Glück auf die britischen Prinzen William und Harry.

Luxushotel-Quote: Ein Drittel der Unterkünfte in Davos Klosters sind Vier- und Fünf-Sterne-Hotels. Der Secret Escapes-Tipp ist das Steigenberger Grandhotel Belvédère in Davos. In dem eleganten Gebäude aus dem 19. Jahrhundert lassen sich Gäste im großen Spa verwöhnen oder probieren im Restaurant mit Alpen-Panorama französische und Graubündner Spezialitäten bei Kerzenschein.

Besonderheiten: Ein eisiges Highlight ist das Igludorf, in dem sich Gäste eigene Eishöhlen zum Übernachten bauen und Käsefondue samt wärmendem Glühwein genießen.

Hauben-Restaurant auf 2.000 Metern: Arlberg
Preis: In Österreich sind Skipässe deutlich günstiger als in der Schweiz. Am meisten St. Anton (c) Wellness- und Beauty-Hotel Alte Postzahlen Gäste am Arlberg mit rund 252 Euro für einen Sechs-Tages-Skipass.

Skifahren: Mit 340 Kilometern dürfen sich Pistensportler über die meisten Abfahrten im Österreich-Vergleich freuen. Schnee verspricht die Region von Dezember bis April.

Promi-Faktor: Lech am Arlberg ist ein beliebter Treffpunkt des europäischen Hochadels.

Besonderheiten: Feinschmecker speisen in der „Verwallstube“ auf gut 2.000 Metern, einem der höchstgelegenen Hauben-Restaurants Europas. Legendär ist das Nachtleben in St. Anton – in Bars wie dem „Mooserwirt“ geht die Après-Ski-Party bis in die Morgenstunden. Wer es ruhiger mag, geht zum Wintergolfen oder fährt abends die beleuchtete Naturrodelbahn hinab.

Luxushotel-Quote: In St. Anton gibt es mit acht Prozent verhältnismäßig wenige Unterkünfte im Vier- und Fünf-Sterne-Bereich, dafür beträgt die Luxushotel-Quote im Nachbarort Lech 30 Prozent. Secret Escapes empfiehlt das Wellness- und Beauty-Hotel Alte Post in St. Anton, ein historisches Haus mit rustikalem Charme, großem Wellness-Bereich und einem Hauben-Restaurant.

Sehen und gesehen werden: Kitzbühel
Preis: Kitzbühel hat den zweitteuersten Skipass im Österreich-Vergleich: 248 Euro kosten Kitzbuehel (c) Hotel Kitzhof Mountain Design Resorthier sechs Tage Pistenspaß.

Skifahren: Mit 173 Kilometern bietet der Ort die wenigsten Abfahrten im Vergleich. Schnee gibt es von November bis April. Wintersportfans können Nachtskilaufen, sich im Snowpark austoben oder Tourenskiwandern.

Promifaktor: Kitzbühel steht unter dem Motto „sehen und gesehen werden“ – in dem weltberühmten Wintersport-Ort herrscht vergleichsweise die höchste Promidichte.

Luxushotel-Quote: Bei den Luxus-Unterkünften belegt Kitzbühel mit zehn Prozent den vorletzten Platz vor St. Anton. Secret Escapes rät zum Hotel Kitzhof Mountain Design Resort. In dem zentral gelegenen Hotel beginnt der Tag mit einem Champagnerfrühstück und endet mit einem gemütlichen Abendessen in der Kamin- und Jagdstube oder beim Relaxen im Pool mit Alpenpanorama.

Besonderheiten: Einmal im Jahr verwandelt sich der Ort in eine Mega-Party: Das Hahnenkamm-Rennen lockt bis zu 100.000 Besucher an und ist neben dem spektakulären Skirennen auch ein großes Promi-Schaulaufen.

Einkaufsparadies und Après-Ski: Ischgl
Preis: In Ischgl gibt es mit 230 Euro für sechs Tage den günstigsten Skipass der sechs Ischgl (c) Familienhotel Seiblishofuntersuchten Regionen.

Skifahren: Ischgl hat fast 100 Pistenkilometer weniger als die Arlberg-Region. Dafür verspricht das Skigebiet den meisten Schnee im Österreich-Check – er liegt von November bis Mai.

Promi-Faktor: Bekanntheiten wie Rihanna oder Paris Hilton lassen sich gerne beim Feiern im Promi-Club „Pacha“ ablichten.

Besonderheiten: Ischgl steht vor allem für Après-Ski. Der Ort wird auch „Ibiza der Alpen“ genannt. Jede Wintersaison wird mit dem „Top of the Mountain“-Konzert eröffnet, 2015 treten The Beach Boys auf. Zum Shoppen muss man nur die Skier abschnallen: Das Skigebiet ist mit der zollfreien Gemeinde Samnaun in der Schweiz verbunden.

Luxushotel-Quote: Beim Anteil der Vier- und Fünf-Sterne-Hotels liegt Ischgl mit 20 Prozent hinter Lech am Arlberg auf Platz zwei im Österreich-Ranking. Der Secret Escapes-Tipp ist das gemütliche und zentral gelegene Familienhotel Seiblishof, wo sich Gäste nach dem Saunagang im Restaurant mit Tiroler Spezialitäten stärken und anschließend ins Nachtleben stürzen können.

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