Kaum zu glauben, dass Aymar Navarro und sein Kumpel Adrian Millar der sommerlichen Hitze in Richtung „South Lines“ der Anden entfliehen wollten, schließlich war bei uns in München vom Sommer wenig bis nichts zu spüren. Vielleicht lag es ja an dem Umstand, dass die beiden in den spanischen Pyrenäen wohnen und dort das Thermometer während der Sommermonate beinahe täglich zu explodieren drohte. Da bring ein Trip in die südamerikanische Bergwelt eine willkommene Abkühlung. 

Sommerflucht

south_lines_04-kopieUm vor der spanischen Sommerhitze zu flüchten, haben wir uns im Juli wieder einmal in die Kälte der Anden verdrückt. Eigentlich entfliehen wir nicht den hohen Temperaturen bei uns in Spanien, sondern jagen dem Schnee rund um den Globus nach – und das 12 Monate lang. Man könnte uns fast als Nomaden des globalen Winters bezeichnen. Während der heißen Monate hat es uns dieses Jahr nach Mendoza verschlagen, das beinahe auf demselben Breitengrad wie Santiago, nur eben auf der östlichen Seite der Anden in Argentinien liegt. Rund um die Hauptstadt wollten wir zwei Resorts auf ihr Freeride-Potential testen, bevor unsere Reise nach Chile und schließlich nach Patagonien weitergehen sollte.

Zusammen mit meinem Freeride-Buddy Adrian Millan wollten wir in den Anden kleine Webisoden produzieren und damit die sozialen Netzwerke zum Glühen bringen. Wir tauften unser Projekt „South Lines“, in dem wir beide in Südamerika Lines sammeln wollten. Neben uns als Akteuren hatten wir noch meinen Fotografen-Kumpel Txema Trull und einen Kameramann mit an Bord, um unsere Pläne auch professionell umsetzen zu können.

„Im Schutz der weißen Gipfel wurden hier Grundsteine für religiöse Anschauungen und mythische  Geschichten gelegt.“