Text: Rich Ewbank
Gegen 17 Uhr kamen die ersten Gäste durch die Vordertür des Backyards, einem Paradies für hartgesottene Freeride Snowboarder und Freeskier, das sich hoch oben im kleinen Örtchen Hippach des Zillertals befindet. Keine zwei Stunden später war die Runde auch schon komplett und in der gemütlichen Stube des Backyards war die Vorfreude in aller Munde und nicht zu übersehen. Wannabe Ski und Snowboard Shaper sind der Einladung von Amplid gefolgt und sollten es alles andere als bereuen.

Während die beiden Gastgeber Chris und Jürgen damit beschäftig waren die handgemachten Pizzas vorzubereiten, waren Amplid’s Peter Bauer und der aus Barcelona stammende Surfboard Hersteller Mirko Straenger bereits voll in ihrem Element. Sie brachten mit einer lockeren Präsentation über die Kunst und Wissenschaft des Shapens schnell den Funken zum Überspringen. Zwar floss das Bier bis in die späten Abendstunden, doch der frühe Wecker am nächsten Tag verlangte einen klaren Kopf und man ließ den Schnaps noch brav im Schrank stehen.

Blank Plank ProjectDer zweite Tag begann mit einem herzhaften Frühstück und die angehenden Shaper waren folglich für einen ereignisreichen Tag gerüstet. Am Vorabend noch hatte sich die Gruppe eigentlich dazu entschieden sich in zwei kleinere Hälften aufzuteilen. Irgendwie schien man das aber vertrunken zu haben und die Vormittags-Session wurde etwas ausgedehnter. Das Wetter in diesem Winter mag zwar unvorhersehbar zu sein, doch bei 10 Grad in der Sonne auf 1.400 Metern mitten im Januar war es zum Shapen in freier Luft sehr gut auszuhalten.

Patrick and Conrad workshopIm Verlauf des Tages wurden diverse Tails, Noses und Sidecuts konstruiert und es schien als wären der Fantasie oder dem Vorstellungsvermögen der Teilnehmer keine Grenzen gesetzt zu sein. Bis Mittag war man in einem kompletten Flow versunken und der Workshop glich eher einer Großbaustelle in Dubai als einer Farm im Zillertal.

blank plank weekender (9)Auch wenn die Gefahr einen Finger zu verlieren durch die scharfen Gerätschaften nicht gerade gering war, bestand durch das wache Auge von Master-Shaper Mirko keine Gefahr und er stand stets mit Rat und tat zur Seite. Natürlich ließ er es sich auch nicht nehmen das ein oder andere Mal sein besonderes Können aufblitzen zu lassen. Insgesamt war die Gruppe von 9 Uhr morgens bis 9 Uhr abends durchgehend am werkeln und jeder hat versucht sein eigenes Meisterwerk zu erschaffen. Als letzter Akt des Tages wurden die Ski oder Snowboards schließlich mit Peter Bauer’s Geheimrezept lackiert und über Nacht zum trocknen gestellt. Nach der Arbeit kam natürlich das Vergnügen: der Whirlpool wurde angeschmissen, Jürgen und Chris kümmerten sich um das argentinische Barbecue und auch der Schnaps wurde hervorgeholt. Mehr braucht man hier wohl nicht zu erwähnen.

Juergen Asado BBQ timeÜber Nacht setzte glücklicherweise leichter Schneefall ein und die Gegend um das Backyard war mit einer kleinen, aber dennoch motivierenden Schneedecke gecovert. Leider war es vor Ort nicht genug um die neuen Spielzeuge der Teilnehmer zu testen, weswegen einige sich in Richtung Spitzingsee aufmachten, wo etwas mehr weiße Pracht zu Boden gefallen ist. Die Gesichter der Crew waren eindeutig, sie waren rundum zufrieden und hatten jede Menge Spaß!

blank plank weekender (4)So, jetzt wisst ihr wie es an diesem Wochenende zur Sache ging. Es war einfach nur unglaublich zu sehen, wie viel Kameradschaft und Stoke durch ein paar Shape-Ideen generiert werden kann, wenn man ein paar Tools benutzt, sowie einen Whirlpool und ein Barbecue zur Verfügung stellt. Aufgrund des außerordentlich positiven Feedbacks wird Amplid dieses Wochenende definitiv wiederholen und wir raten euch schon jetzt ein paar Gedanken zu machen, wie euer zukünftiges Snowboard oder zukünftiger Ski geshaped werden könnte.

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