Die Rampe war gigantisch! (Source: Fenway park / FIS)

Der City Big Air im Bostoner Fenway Park war mit Sicherheit eines der fettesten Events, die im Freeskiing bis dato auf die Beine gestellt wurden – das muss man einfach mal so festhalten, auch wenn es ein FIS Contest war. Umso erfreulicher ist es, dass die 16.000 Fans eine richtig gute Perfromance unserer deutschen Rider bestaunen durften. Allen voran Lisa Zimmermann! Sie krönte den germanischen Auftritt in Boston mit einem Sieg für unsere Equipe.
Video-Rückblick Freestyle: Zimmermann siegt in Boston | BR Mediathek VIDEO
Wie ihr im obigen Beitrag des BR schon hören konntet, machte Lisa die Sache ziemlich spannend und konnte erst mit ihrem „dritten Sprung“, einem stylischen Switch 7 Blunt, den Sieg klar machen und somit den ersten Big Air Weltcup überhaupt für sich entscheiden. Das Szenario war aber auch einer Premiere würdig: eine 43 Meter hohe Megarampe und 150.000 Dollar Preisgeld sind nur zwei Hausnummern, die klar machen, was für ein Riesen-Event der Big Air in Boston war.

Boston Big Air: Girls Results
Boston Big Air: Girls Results

Natürlich rief das so ziemlich alle Big Names auf den Plan. So ließen sich ein Gus Kenworthy, Bobby Brown oder auch Tom Wallisch nicht zweimal bitten und erschienen an der Spielstätte der Boston Red Sox. Denn natürlich battleten sich neben den besten Girls der Freeski-Szene genauso hart die Boys ums Preisgeld. Auch zwei Deutsche fanden sich im elitären Starterfeld. Flo Preuss und Tobias Müller hielten unsere Flagge an der Ostküste hoch und schlugen sich sehr passabel. Mit Platz 25 und 28 ließen sie mehrere Big Names hinter sich. Unter anderem die oben erwähnten Bobby Brown und Tom Wallisch.

Boston Big Air: Boys Results
Boston Big Air: Boys Results

Zum Podest fehlten dann allerdings doch ein Haufen Punkte. Das war mit zwei Schweizern auf Platz 2 und 3 und einem Frankokanadier bestens besetzt. Vinnie Cash sackte den Titel vor Andri Ragettli und Jonas Hunziker ein. Riesen-Congrats gehen deshalb an das Swiss Freeski Team raus, die einfach seit Jahren einen Top-Job machen und nun langsam aber sicher immer mehr Lorbeeren einheimsen. Doch Freeski Germany ist ihnen auf den Fersen, genauso wie die Ösis. Auch die sollen hier Erwähnung finden. Viktor Moosmann stylte sich in bester Moosmann-Manier auf einen verdienten 8. Platz. Ebenso ließen sich Luca Tribondeau und Lukas Müllauer ordentlich raus. Wir sind auf die kommen Events gespannt – und mögen die FIS trotz alledem nachwievor nicht sonderlich gern. Auch wenn das in Boston ein Mega-Spektakel war…