Die letzten Tage standen ganz im Zeichen der Progression und des Styles! 24 der innovativsten Freeskier trafen sich in Les Arcs um bereits zum dritten Mal beim B&E Invitational zu feiern und shredden. And hell yeah – they did a great job! Es ist unmöglich, alle Highlights dieses außergewöhnlichen Contests zusammenzufassen, dennoch wagen wir einen Versuch…

Am letzten Freitag und Samstag war Les Arcs definitiv „the place to be“ für all Diejenigen, die Progression in unserem Sport live erleben wollten und eine gute Party nicht scheuen. Und von dieser Sorte Mensch gibt es anscheindend ziemlich viele, denn neben den Ridern fanden sich hunderte Fans am Signature Funpark unterhalb des Col Du Grand Renard ein, wo ein Stomp nach dem anderen sämtliche Seismographen in Savoyen zum ausschlagen brachten. Es war B&E Time!

Oben am Drop-in war sicherlich nicht der schlechteste Platz, um die Jam Session zu verfolgen. (c) David Malacrida
Oben am Drop-in war sicherlich nicht der schlechteste Platz, um die Jam Session zu verfolgen. (c) David Malacrida

Die Pros gaben der Crowd, was sie sehen wollte: Freestyle Skiing in seiner pursten Form! Ohne jegliche Regeln jibbten die Rider stundelang durch den Park, wobei es jedem Fahrer frei stand zu entscheiden, welche Lines er wählte und wie viele Labs er drehen wollte. Hinterher entschieden die Rider nämlich unter sich, wer sich die Style-Krone aufsetzen durfte. Doch dazu später…

Natürlich wollte Jules Bonnaire als Frenchie vor der Home Crowd Alles geben. Sein 9er Stalefish war eines der geilsten Maneuver des gesamten Wochenendes. (c) Chris Neumann
Natürlich wollte Jules Bonnaire als Frenchie vor der Home Crowd Alles geben. Sein 9er Stalefish war eines der geilsten Maneuver des gesamten Wochenendes. (c) Chris Neumann
Jules Bonnaire gibt auf seiner Facebook-Seite offiziell Entwarnung. Außer ein paar Schrammen hat er seinen Horror-Crash so gut wie heil überstanden. Tough guy!
Jules Bonnaire gibt auf Facebook Entwarnung. Außer ein paar Schrammen hat er nichts. Tough guy!

Neben King Candide und Host Henrik Harlaut waren es vor allem die Young Gunners wie Joona Kangas und Local Jules Bonnaire, die komplett durchdrehten. Letzterer sorgte auch für den größten Schockmoment des Events. Nach einem unterdrehten Triple Backflip – oder was auch immer das werden sollte – landete er aus gut 6 Meter Höhe direkt auf dem Kopf. Gott sei Dank hat er den heftigen Crash nahezu unbeschadet überstanden, wie er gestern noch aus dem Krankenhaus verlauten lies. Joona hingegen hatte keinen „schwachen“ Moment während des gesamten Wochenendes und performte konstant auf einem hohen Niveau. Wie er schon in seinem Video Entry für die Wildcard zeigte, hat der Finne einen einzigartigen Style. Keiner tweakt seine Grabs so wie Joona. Meiner Meinung hätte Joona auch ein Wörtchen bei der Preisvergabe mitreden können, doch natürlich haben Henrik und Candide ihren Triumph redlich verdient – zumal Henny auch die komplette Summe Price Money unter allen Ridern aufteilte. E’Dollo weiß eben, was einen guten Gastgeber ausmacht!

Jules‘ Monster Crash:

    If you wanna get hurt press play !B&E InvitationalPhiléas Production#Stillinonepiece#backonskiin3days

    Posted by Jules Bonnaire on Montag, 14. März 2016

    Die After Party konnte also starten, zu den Beats von Major Lazer DJ, Walshy Fire, der tanzwilligen Meute ordenlich einheizte. Später sollte es dann im Chez Boubou weiter gehen, bevor ganz Les Arcs unsicher gemacht wurde. Generell sind die Erinnerungen an die Nacht von Samstag auf Sonntag recht schwammig. Eines ist jedoch klar: Diese Nacht war legendär!

    Jonaa hat es nicht nur in der Top Section mit fetten Airs gekillt. Er hat sich den ganzen Park zu Nutze gemacht und einen Jib nach dem anderen abgefeuert. (c) Chris Neumann
    Jonaa hat es nicht nur in der Top Section mit fetten Airs gekillt. Er hat sich den ganzen Park zu Nutze gemacht und einen Jib nach dem anderen abgefeuert. (c) Chris Neumann

    Klickt euch durch die Chronologie eines epischen Wochenendes. Weiter geht’s auf Seite 2…