Beim Skifahren ist es immer wichtig, was du drunter trägst. Beim Hiken will man nicht zu hart schwitzen und im Schneesturm nicht frieren. Und sollte nach dem Après-Ski doch mal ein Mädel den Weg mit nach Hause finden, dann will man auf gar keinen Fall miefen. Das weiß keiner besser als der Gründer von Mons Royale.

1. Hamish, vor Mons Royale warst du Pro. Kannst du uns aus dieser Zeit erzählen?
Stimmt, nach der Schule begann ich mit Big-Mountain-Contests, das war etwa 1997. 1999 fanden dann erste Halfpipe-Events in Neuseeland statt. Damals nahm ich alles mit, was es bei uns gab, doch am besten war ich beim Big Mountain. International wurde man durch meinen dritten Platz beim Red Bull Snow Thrill in Chamonix auf mich aufmerksam. Persönlich bedeutet mir der Sieg im Big Mountain bei den NZ Freeski Open 2007 am meisten. Außerdem war ich oft Stunt-Skier in Werbespots.

 

2. Wieso hast du dich dazu entschieden, dieses Leben hinter dir zu lassen?
Ich hatte schon immer Unternehmergeist. 2005 rief ich die NZ Freeski Open ins Leben, wodurch ich geschäftlich viel lernte. 2007 übernahm ich das „NZ Skier Magazine“. Neben alldem hatte ich immer die Idee, eine eigene Brand zu starten. Anfangs machte ich mir nur zum Spaß Gedanken, doch irgendwann wurden diese immer konkreter.

 

3. Ist Mons Royale aus deinen Ansprüchen als Pro Rider entstanden?
Als Rider aus NZ jagst du ständig dem Winter hinterher. Durch diesen Lifestyle erhielt ich weltweit Einblicke in die Industrie und testete jede Menge Gear. Irgendwann hatte ich Polyester-Layer satt, vor allem weil sie so gestunken haben. Damals gab es in Neuseeland schon Merino- Base- Layers, aber die hatten absolut keinen Style, weshalb ich sie nur zum Skifahren trug. Daraus entstand die Idee, technische Merino-Klamotten zu entwickeln, die man auch abseits der Berge tragen könnte.

 

4. Kommst du heute noch oft zum Shredden? Mit wem drehst du deine Runden?
Ich komme definitiv nicht mehr so oft dazu wie früher, aber natürlich gehört es zu meinem Job. Daher habe ich engen Kontakt zur Szene gehalten. Mit Sam Smoothy zu fahren macht immer Spaß – doch seinen Speed kann ich nicht mehr mitgehen.

 

5. Wie kam es eigentlich dazu, dass du die NZ Freeski Open gestartet hast?
Wir wollten einen Event ins Leben rufen, der internationale Fahrer lockt. Beim ersten Mal kamen dann gleich Top-Rider aus zwölf Nationen. 2006 wurde der Contest zu einer legendären Battle zwischen Jossi Wells und Charles Gagnier, woraufhin Jossis Karriere durch die Decke ging.

 

6. Mal so direkt gefragt: Wieso sollte man sich wie Jossi für Mons Royale entscheiden?
Natürlich gibt es auch andere Brands, die erfolgreich mit Merinowolle arbeiten. Mons Royale unterscheidet sich jedoch im Style von diesen Firmen. Unser Stuff entspricht höchsten technischen Ansprüchen, ohne den Style-Aspekt zu vernachlässigen. Wir bekommen großartiges Feedback von verschiedensten Leuten, die sowohl die Funktionalität als auch den Look lieben.

 

7. Eure Kampagnen unterscheiden sich definitiv vom Rest. Ihr habt mit Sicherheit die hübschesten Mädels am Start. Suchst du die Girls eigentlich selbst aus?
Dafür ist meine Frau Hannah verantwortlich, die unser Creative Director ist. Die Models sind alle Profis in ihrem Job – mit einer Ausnahme. Da suchten wir noch ein männliches Model. Ich fragte alle meine Freundinnen, wer der heißeste Typ in Wanaka sei. Viele nannten diesen französischen Typen aus einem Ski-Shop vor Ort. Er bekam den Job! Es gibt also Hoffnung für alle Ski-Schrauber da draußen…

 

8. Glaubst du, dass Mons Royale ohne die Girls so erfolgreich wäre?
Klar tragen sie dazu bei, da wir uns vom üblichen Anzeigenkonzept „Action-Shot mit Produktbild“ abheben. Doch wir haben auch Kunden, die einfach in einen Shop gehen und zu Mons Royale greifen. Unsere Produkte sprechen also auch ohne die Girls für sich. Unsere männlichen Models sind aber auch nicht schlecht, wie ich öfter von Freundinnen höre. [lacht]

 

9. Hoffen wir, dass es ebenso erfolgreich weitergeht! Was hält die Zukunft bereit?
Unser Wachstum erlaubt es uns, in Zukunft noch mehr coole Projekte zu starten. Wir werden neue Sportler an Bord holen und neue Events ins Leben rufen. Wir sind ein starker Partner der Freeride World Tour und im Sommer arbeiten wir mit Crankworx zusammen, einem der größten MTBEvents weltweit. Bei einem Tourstopp wird der Mons Royale Dual Speed & Style Contest ausgetragen. Insgesamt schauen wir, dass in Zukunft alles noch größer und besser wird!

 

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